METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 4.022,96 4.041,66 -0,5% -18,70 +55,6% Silber 49,83 50,20 -0,7% -0,37 +75,0% Platin 1.315,21 1.328,18 -1,0% -12,97 +51,7% Kupfer 4,97 5,01 -0,9% -0,05 +20,8% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags (Angaben ohne Gewähr)
Für die Feinunze Gold ging es um 1 Prozent auf 4.045 Dollar nach unten. "Geringere Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik sind auf vorsichtige Äußerungen von Vertretern der Fed zurückzuführen", meinte MUFG-Analystin Soojin Kim.
ÖL
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 59,51 59,91 -0,7% -0,40 -16,7% Brent/ICE 63,78 64,20 -0,7% -0,42 -14,1%
Die Ölpreise gaben etwas von ihren jüngst kräftigen Gewinnen ab. WTI und Brent verloren jeweils 0,3 Prozent. "Der Brent-Preis schwankt weiterhin in einem Bereich von 60 bis 70 Dollar pro Barrel, wobei sich der Marktfokus darauf verlagert, wie sich die russischen Ölexporte in den kommenden Monaten entwickeln werden", sagte UBS-Marktstratege Giovanni Staunovo. Investoren könnten jedoch die Risiken unterschätzen. "Die Angriffe nehmen zu und werden zusammen mit den Sanktionen letztendlich die Exporte und die Produktion Russlands beeinträchtigen", sagte der Stratege.
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US-GELDPOLITIK
Fed-Gouverneur Christopher Waller spricht sich für eine weitere Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt im Dezember aus. Es warnte, dass die jüngsten Einstellungsdaten des Privatsektors darauf hindeuteten, dass das Beschäftigungswachstum im September und Oktober schwach gewesen sei.
ENERGIEWENDE
Eon-Chef Leonhard Birnbaum warnt vor einem finanziellen Scheitern der Energiewende und fordert eine Korrektur des unkontrollierten Zubaus von Solarparks, Windkraftwerken und Großbatterien. "Wenn wir strukturell nichts verändern, befürchte ich, dass die Akzeptanz für die Energiewende verloren geht", sagte der Vorstandschef der Augsburger Allgemeinen. Das aktuelle System eines Ausbaus ohne Rücksicht auf die Netzkapazitäten führe dazu, dass die Verbraucher im vergangenen Jahr allein 2,8 Milliarden Euro für nicht eingespeisten Strom bezahlt hätten. "Wir alle bezahlen dafür, dass Stromerzeugungsanlagen stillstehen", kritisierte Birnbaum. "Das ist sprichwörtlich verbranntes Geld", fügte er hinzu. (Augsburger Allgemeine)
GRÜNGAS
Die von der Bundesregierung geplante Grüngas-Quote könnte für private Haushalte und Industrie teuer werden. Das zeigt eine gemeinsame Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Wuppertal Instituts (WI), die von der Klimaschutzorganisation Bellona in Auftrag gegeben wurde. Die Studie liegt dem Handelsblatt exklusiv vorab vor. Ziel der Quote ist es, den Markt für Wasserstoff und andere grüne Gase anzukurbeln. Die Autoren der Studie kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass die Nachteile einer Grüngas-Quote gegenüber möglichen Vorteilen überwiegen - unabhängig davon, wie das Instrument konkret ausgestaltet wird. (Handelsblatt)
VW
Alexander Schmitt wird zum 18. November 2025 neuer Chief Procurement Officer und Mitglied des Vorstands bei der Volkswagen-Tochter Powerco SE. Schmitt soll künftig die gesamte Beschaffung von Rohstoffen, Komponenten und Maschinen sowie das Lieferanten-Management und das Value Engineering verantworten, teilte Powerco mit. Er folgt auf Jörg Teichmann, der sein Amt laut Poerco im beiderseitigen Einvernehmen niederlegt und eine neue Rolle im Volkswagen Konzern übernehmen wird.
Der Stellenabbau bei Volkswagen geht merklich voran. Wie der Autobauer mitteilte, gibt es messbare Fortschritte "beim sozialverträglichen Stellenabbau an den zehn deutschen Volkswagen-Standorten". Vertraglich vereinbart sind demnach bis 2030 bereits mehr als 25.000 Austritte. Weil die meisten Mitarbeiter über die Altersteilzeitregelungen bei VW aussteigen, kann es noch Jahre dauern, bis die Mitarbeiter wirklich aus dem Betrieb ausscheiden. Insgesamt will allein VW an seinen zehn deutschen Standorten bis Ende des Jahrzehnts 35.000 Stellen abbauen. (Handelsblatt)
FMC
hat eine Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro platziert. Die im November 2030 fällige Anleihe mit einem Kupon in Höhe von 3,25 Prozent jährlich sei zu einem Preis von 99,619 Prozent emittiert worden, teilte der Konzern mit. Die Rendite lag bei 3,334 Prozent. Der Emissionserlös dient laut FMC allgemeinen Geschäftszwecken, einschließlich der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten.
VERVE
Ein schwächeres Werbeumfeld und höhere Kosten haben im dritten Quartal einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Betreiber einer Softwareplattform für Werbung setzt aber auf ein starkes viertes Quartal. Seine Umsatzprognose hat das SDAX-Unternehmen nach einer Senkung im August wegen einer Umstellung im Ausweis der Erlöse wieder erhöht. Der Ausblick für den operativen Gewinn bleibt unverändert. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 25 Prozent auf 142 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis wäre der Umsatz um 3 Prozent gesunken. Das bereinigte EBITDA sackte um 22 Prozent auf 26 Millionen Euro ab.
RIO TINTO
will die Produktion in ihrer Tonerderaffinerie Yarwun im australischen Bundesstaat Queensland um 40 Prozent reduzieren, um Zeit für die Suche nach einer neuen langfristigen Lösung für die dort anfallenden Abfälle bei der Aluminiumoxid-Herstellung zu gewinnen.
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November 18, 2025 01:34 ET (06:34 GMT)



















