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6 TERMINE, die in der Woche wichtig werden

27.08.2021 | 16:35

FRANKFURT (Dow Jones)--Unsere Auswahl an Ereignissen aus der Finanz- und Wirtschaftswelt, die in der Woche im Fokus stehen werden (Angaben in Ortszeit Deutschland):

1. Gelingt der Neustart der IAA in München? 

Mit neuem Konzept und Inhalten wagt die deutsche Automobilbranche in München einen Neustart der Messe, die in den vergangenen Jahren teils heftiger Kritik ausgesetzt war. Die entscheidende Frage: Kann der Bedeutungsverlust der traditionsreichen Ausstellung gestoppt werden? Die großen Themen Elektromobilität, Digitalisierung, individuelle Mobilität und Klimaschutz sind mit einem durchaus interessanten Gesamtkonzept zwar gesetzt. Doch nicht nur die Abwesenheit wichtiger Hersteller sorgt schon im Vorfeld für ein zumindest kleines Fragezeichen hinter dem Anspruch der Messe. Auch die zuletzt wieder steigenden Corona-Zahlen könnten die IAA in der bisher geplanten Form womöglich noch ausbremsen. Informationen dazu wird es auf der Auftakt-Pressekonferenz des Verband der Automobilindustrie (VDA) geben.

>>> Montag, 30. August 2021; 12:00 Uhr

2. Inflation in Deutschland zieht im August weiter an 

Bereits im Frühjahr hat sich der Preisanstieg auf der Verbraucherstufe sichtbar verstärkt. Im Juli stieg die HVPI-Inflationsrate dann sprunghaft von 2,1 auf 3,1 Prozent, denn im selben Monat des Vorjahres war das Preisniveau wegen der vorübergehend reduzierten Mehrwertsteuer merklich gesunken. Grundsätzlich steht hinter dem höheren Preisdruck eine robuste Nachfrage, die aber stellenweise auf anhaltende Engpässe entlang der Lieferketten stößt. Für August rechnen die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen mit einem Anstieg der Jahresteuerung auf 3,4 Prozent. Am Vormittag kommen zunächst die Daten aus sechs Bundesländern, gefolgt um 14.00 Uhr von denen für Gesamtdeutschland.

>>> Montag, 30. August 2021; 14:00 Uhr

3. Preisauftrieb im Euroraum nimmt weiter zu 

Der Inflationsdruck in der Eurozone hat in den vergangenen Monaten stetig zugenommen. Im Juli kletterte die jährliche Inflationsrate von 1,9 auf 2,2 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen erwarten für August einen weiteren Anstieg der Rate auf 2,7 Prozent. Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) haben wiederholt gesagt, dass sie den aktuellen Inflationsanstieg als vorübergehend betrachten, da er auf Faktoren beruhe, die mit der Erholung der Wirtschaft von der Corona-Pandemie zusammenhingen. Für einen dauerhaft erhöhten Inflationsdruck seien die ungenutzten Kapazitäten am Arbeitsmarkt zu groß.

>>> Dienstag, 31. August 2021; 11:00 Uhr

4. Deutsche Post vor Einzug in den Stoxx-50 

Die Champions League der Börsen in Europa sind die Stoxx-50-Indizes, hier tummeln sich die großen Anleger wie ETF-Anbieter und internationale Investoren. Nach der guten Performance der letzten Quartale steht die Aktie der Deutschen Post kurz vor dem Aufstieg in den Stoxx-50. Aber auch Banco Santander hat eine gute Chance auf eine Mitgliedschaft bei den Top-50-Unternehmen aus Europa. Den Platz räumen könnten im Gegenzug National Grid aus Großbritannien sowie Safran aus Frankreich. Auch für den Euro-Stoxx-50 drängen sich Auswechselungen auf. Die Aktien der spanischen Großbank BBVA und des Autokonzerns Stellantis sowie die spanische Cellnex Telecom sind chancenreich bei der vierteljährlichen Indexüberprüfung. Während BBVA der Wiederaufstieg nach einem Jahr gelingen würde, treibt den noch jungen Automobilkonzern Stellantis das Gewicht der Fusion von Fiat Chrysler und Peugeot an. Für eine Rückstufung hoch gehandelt werden Engie und Vivendi aus Frankreich sowie die spanische Amadeaus IT Group. Grundlage für alle Entscheidungen, die ab 20. September effektiv werden, sind die August-Ranglisten des Indexbetreibers Qontigo per 1. September.

>>> Mittwoch, 1. September 2021; 22:05 Uhr

5. US-Arbeitsmarkt erholt sich im August weiter 

Nach dem tiefen Fall durch die Corona-Krise erlebt der US-Arbeitsmarkt eine breite Erholung. Im Juli entstanden 943.000 zusätzliche Arbeitsplätze, der stärkste Zuwachs seit elf Monaten. In diesem Jahr hat die Wirtschaft bereits 4,3 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, womit die Beschäftigung allerdings immer noch um 5,7 Millionen Stellen unter dem Höchststand vom Februar 2020 liegt. Indessen fällt die Arbeitslosequote und die Löhne steigen. Deshalb gerät die US-Notenbank mehr und mehr in Zugzwang, ihre massive geldpolitische Unterstützung zurückfahren. Ökonomen erwarten nach dem Factset-Konsens für August ein Jobwachstum von 800.000 und einen Rückgang der Arbeitslosenquote von 5,4 auf 5,2 Prozent. Für die Stundenlöhne wird ein jährliches Plus von 4,0 Prozent vorhergesagt.

>>> Freitag, 3. September 2021; 14:30 Uhr

6. DAX 30 plus 10 - die größte Reform seit dem Start 1988 

Nachdem die Deutsche Börse schon seit längerem an der DAX-Indexwelt herumgedoktert hat, kommt jetzt der große Wurf: Ab September setzt sich der deutsche Leitindex aus 40 statt 30 Unternehmen zusammen. Es ist seine größte Reform seit dem Start 1988. Der Index soll für internationale Geldmanager noch besser investierbar werden. Zudem gelten neue Aufnahmeregeln: Nach dem Wirecard-Debakel müssen Aufsteiger zwei Jahre ein positives EBITDA erwirtschaften und die Quartalsberichte pünktlich veröffentlicht haben. Allerdings: Die Gewichtung der mehrheitlich wachstumsambitionierten DAX-Neulinge wird zunächst zu gering sein, um den Index sofort zu beflügeln. Als DAX-Kandidaten gelten Airbus, Zalando, Symrise, Siemens Healthineers, Porsche Holding, Sartorius Vorzüge, Brenntag, Puma und Hellofresh. Um Platz 10 gibt es noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Beiersdorf und Qiagen. Ebenfalls mit Wirkung zum 20. September wird die Zahl der MDAX-Werte auf 50 von 60 gesenkt, womit die Marktkapitalisierung in etwa halbiert wird. Unverändert in der Zahl der Mitglieder bleiben SDAX mit 70 und TecDAX mit 30.

>>> Freitag, 3. September 2021; 22:05 Uhr

Mitarbeit: Andreas Plecko, Markus Klausen, Thomas Leppert

Kontakt zum Autor: topnews.de@dowjones.com

DJG/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 27, 2021 10:34 ET (14:34 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AIRBUS SE 1.36%114.9 Realtime Kurse.27.98%
AMADEUS IT GROUP, S.A. 0.77%60.46 verzögerte Kurse.1.51%
BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTARIA, S.A. 2.34%5.769 verzögerte Kurse.42.97%
BANCO SANTANDER, S.A. 1.97%3.3455 verzögerte Kurse.31.82%
BBVA CAPITAL PRIVADO, FCR 0.00%9.7 verzögerte Kurse.0.00%
BEIERSDORF AG -0.53%93.68 verzögerte Kurse.-0.80%
BMW AG 1.39%87.56 verzögerte Kurse.21.22%
BRENNTAG SE 1.02%82.92 verzögerte Kurse.30.91%
CELLNEX TELECOM, S.A. 1.06%53.58 verzögerte Kurse.25.39%
DAIMLER AG 0.52%83.65 verzögerte Kurse.44.75%
DEUTSCHE POST AG -0.04%52.76 verzögerte Kurse.30.27%
ENGIE 0.95%11.654 Realtime Kurse.-6.92%
FORD MOTOR COMPANY 1.62%15.7 verzögerte Kurse.78.61%
GENERAL MOTORS COMPANY 0.54%58 verzögerte Kurse.39.29%
HELLOFRESH SE 4.01%80.96 verzögerte Kurse.28.10%
HYUNDAI MOTOR COMPANY -0.24%208500 Schlusskurs.8.59%
KIA CORPORATION -0.36%83800 Schlusskurs.34.29%
MAZDA MOTOR CORPORATION 1.96%1043 Schlusskurs.50.72%
NATIONAL GRID PLC -0.47%897.2 verzögerte Kurse.3.72%
NISSAN MOTOR CO., LTD. 1.27%587.8 Schlusskurs.4.96%
PUMA SE 0.69%101.55 verzögerte Kurse.10.05%
QIAGEN N.V. -0.33%51.64 verzögerte Kurse.-2.29%
RENAULT 3.49%33.215 Realtime Kurse.-7.12%
SAFRAN 1.81%115.98 Realtime Kurse.0.03%
SARTORIUS AG 0.00%580 verzögerte Kurse.68.12%
SIEMENS HEALTHINEERS AG 0.70%57.34 verzögerte Kurse.36.59%
STELLANTIS N.V. 1.05%17.206 verzögerte Kurse.17.37%
SUZUKI MOTOR CORPORATION 2.22%5149 Schlusskurs.7.67%
TOYOTA MOTOR CORPORATION 0.40%1993.5 Schlusskurs.25.27%
VIVENDI SE 1.27%11.14 Realtime Kurse.-57.77%
VOLKSWAGEN AG 1.33%198.66 verzögerte Kurse.30.34%
ZALANDO SE 1.72%79.36 verzögerte Kurse.-12.85%
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