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7 TERMINE, die in der Woche wichtig werden

11.06.2021 | 15:30

FRANKFURT (Dow Jones)--Unsere Auswahl an Ereignissen aus der Finanz- und Wirtschaftswelt, die in der Woche im Fokus stehen werden (Angaben in Ortszeit Deutschland):

 
1. EU-USA-Gipfel zwischen Zusammenhalt und Zöllen 

Den Zusammenhalt der USA und Europa hat US-Präsident Joe Biden als Kernmission seiner Reise über den Atlantik ausgegeben, gezielt an die Adresse von Russland und China. Er will in Brüssel kitten, was sein Vorgänger Donald Trump zerschlagen hat. Politisch mag dies einfacher sein als auf wirtschaftlicher Ebene, wenngleich die neue Offenheit der USA für eine globale Mindeststeuer für Unternehmen geholfen hat. Doch noch stehen Handelskonflikte und ganz konkret wechelseitige Strafzölle einer weitreichenden Entspannung im Wege. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel stehen damit vor schwierigen Gesprächen mit Biden. Und gerade Deutschland mit seiner engen wirtschaftlichen Anbindung an China und dem Pipeline-Projekt Nord Stream 2 bietet weiter Konfliktpotenzial.

>>> Dienstag, 15. Juni 2021

 
2. Fed eröffnet Diskussion über Tapering 

Eine Reihe von Vertretern der Federal Reserve haben die Tür geöffnet, um darüber zu debattieren, wann sie ihre Anleihekäufe zurückfahren sollten, ohne Hinweise zu geben, wann dieser Kurswechsel stattfinden könnte. Jüngste Äußerungen lassen darauf schließen, dass das Thema Tapering schon bei der anstehenden Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) zur Sprache kommen wird. Mit einer Ankündigung oder einer Entscheidung zum tatsächlichen Tapering rechnen Ökonomen aber erst einige Monate später, etwa im Spätsommer oder Frühherbst. Hinter diesem in Zeitlupe erfolgenden Kurswechsel steht die Furcht, ein weiteres "Taper Tantrum", das heißt einen starken Anstieg der Anleiherenditen wie im Jahr 2013, auszulösen. Seit Juni 2020 kauft die Fed monatlich für 80 Milliarden Dollar Staatsanleihen und für 40 Milliarden Dollar Hypothekenanleihen. Der Leitzins liegt bei 0,00 bis 0,25 Prozent. Die Fed legt bei der Ratssitzung neue Projektionen zu Zinsen, Wachstum und Inflation vor.

>>> Mittwoch, 16. Juni 2021; 20:00 Uhr

 
3. Viel Konfliktstoff für Biden und Putin am Genfer See 

Für US-Präsident Joe Biden endet seine erste Auslandsreise mit einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch am Genfer See. Nach Bidens ersten physischen Auftritten auf der weltpolitischen Bühne am Wochenende beim G7-Gipfel in Cornwall und zum Wochenstart in Brüssel gibt es für die Begegnung mit Putin viel Konfliktstoff, wie den Ukraine-Konflikt, Putins offene Unterstützung für den weißrussischen Machthaber Alexander Lukaschenko und die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2. Biden hat bereits betont, die USA suchten nicht den Konflikt mit Russland, würden aber etwa auf eine Verletzung der Souveränität anderer Staaten reagieren. Aus Berlin wurde begrüßt, dass Gespräche geführt werden.

>>> Mittwoch, 16. Juni 2021

 
4. Rush Hour im IPO-Fenster 

Zum Quartalsende gibt es noch einmal Schub bei den Börsengängen. Mit About You buhlt ein Online-Modehändler mit Zalando-Parallelen um Investoren-Aufträge, was die Otto-Tochter mit einer erhofften Marktkapitalisierung von bis zu 4,4 Milliarden Euro schon bald zu einer Lieferung Richtung SDAX führen könnte. Damit gesellt sich About You als weiterer Multimilliarden-Börsenneuling zur Softwaregruppe Suse und dem Labordienstleister Synlab. Nutzen wollen das vor der Sommerpause derzeit weit geöffnete IPO-Fenster - dank zur Zeit höherer Risikobereitschaft, hoher Liquidität und einem hochlaufenden Aktienmarkt - noch (mindestens) zwei Unternehmen: Mit Bike24 ein weiterer Versandhändler und mit Cherry ein Spezialist für Tastaturen. Auch sie werden den deutschen Kurszettel erweitern und vertiefen.

>>> Erstnotiz About You: Mittwoch, 16. Juni 2021

 
5. Keine starke Nachfrage nach langfristiger EZB-Liquidität 

Die Europäische Zentralbank (EZB) teilt ihr achtes Geschäft der dritten Serien langfristiger und gezielter Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO3) zu. Analysten erwarten keine allzu große Nachfrage nach langfristiger Liquidität, nachdem die Banken im März 330 Milliarden Euro aufgenommen hatten. Die Institute kommen nur dann in den vollen Genuss eines Zinses, der um 50 Basispunkten unter dem Einlagenzins (minus 0,50 Prozent) liegt, wenn sie bestimmte Benchmarks bei der eigenen Kreditvergabe erfüllen. Zuletzt war jedoch die Nachfrage nach Unternehmenskrediten gesunken.

>>> Donnerstag, 17. Juni 2021; 11:30 Uhr

 
6. EU-Finanzminister beraten über die Wirtschaftserholung 

In Person kommen die europäischen Finanzminister zu ihren Treffen von Eurogruppe und EU-Finanz- und Wirtschaftsministerrat (Ecofin) in Luxemburg zusammen. Die Treffen finden allerdings coronabedingt in einem Format mit kleineren Begleitdelegationen statt. Nach einem Treffen der Eurogruppe am Donnerstag plant der Ecofin am Freitag eine Debatte über die wirtschaftliche Erholung in Europa und die Umsetzung des EU-Wiederaufbauplans. Außerdem soll das Finanzministertreffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) vorbereitet werden, bei dem am 9. und 10. Juli in Venedig endgültig eine globale Mindeststeuer verabredet werden soll. Themen sind auch Mehrwertsteuerausnahmen für bestimmte Produkte, die Stärkung der Bankenunion sowie Krypto-Assets.

>>> Eurogruppe: Donnerstag, 17. Juni 2021

>>> Rat Finanz-/Wirtschaftsminister: Freitag, 18. Juni 2021

 
7. Bank of Japan bestätigt Geldpolitik 

Ökonomen erwarten, dass die Bank of Japan (BoJ) bei ihrer Ratssitzung die wesentlichen Instrumente ihrer Geldpolitik bestätigt, nämlich den Einlagensatz von minus 0,10 Prozent und das Renditeziel für zehnjährige Staatsanleihen von 0 Prozent. Allerdings dürfte die BoJ ihr Pandemie-Hilfsprogramm für Unternehmen zum dritten Mal verlängern. Die weithin erwartete Entscheidung der BoJ, an ihren geldpolitischen Hebeln festzuhalten, würde einen deutlichen Kontrast zu anderen Zentralbanken darstellen, die sich auf eine Kehrtwende in der Krisenpolitik zubewegen. Eine Hauptursache für diesen Unterschied ist, dass Japans Impfprogramm nur sehr langsam vorankommt und das Land sich daher nur sehr vorsichtig öffnen kann.

>>> Freitag, 18. Juni 2021

Mitarbeit: Andreas Plecko, Andreas Kißler, Hans-Joachim Koch

Kontakt zum Autor: topnews.de@dowjones.com

DJG/kla

(END) Dow Jones Newswires

June 11, 2021 09:30 ET (13:30 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AUSTRALIAN DOLLAR / EURO (AUD/EUR) -0.02%0.62254 verzögerte Kurse.-1.09%
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