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Aktien New York: Leichtes Minus nach schwachen Konjunkturdaten aus China

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18.10.2019 | 16:25

NEW YORK (awp international) - Angesichts schwacher Konjunkturdaten aus China haben sich die Anleger an der Wall Street am Freitag zurückgehalten. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt bekommt zunehmend die Folgen des Handelsstreits mit den USA zu spüren: Das Wirtschaftswachstum Chinas war im dritten Quartal deutlich zurückgegangen. Ferner ist weiterhin unklar, ob der britische Premierminister Boris Johnson an diesem Samstag den mit der Europäischen Union geschlossenen Brexit-Deal durch das Parlament bringt.

Der Dow Jones Industrial gab um 0,23 Prozent auf 26 964,43 Punkte nach. Seit dem Zwischentief Anfang Oktober hat der US-Leitindex im Sog gestiegener Hoffnungen auf eine Einigung im US-chinesischen Handelskonflikt bereits um knapp 5 Prozent zugelegt. Der marktbreite S&P 500 bewegte sich am Freitag mit minus 0,13 Prozent auf 2994,11 Punkte nur wenig und der technologielastige Nasdaq 100 stand 0,28 Prozent tiefer bei 7920,19 Zählern.

Auf der Unternehmensseite richteten sich die Blicke weiter auf die Quartalsberichtssaison. Beim Getränkeriesen Coca-Cola war es besser gelaufen als von Analysten erwartet, auch dank des Verkaufsschlagers "Zero Sugar". Die Papiere stiegen an der Dow-Spitze um rund 1,5 Prozent.

Der Kreditkartenanbieter American Express hatte den Gewinn im dritten Jahresviertel deutlich gesteigert und hatte ebenfalls überraschend gut abgeschnitten. Allerdings waren die Papiere zuletzt gut gelaufen, so dass die Anleger Gewinne mitnahmen und die Anteilscheine damit mehr als 1 Prozent einbüssten.

Zu den grössten Gewinnern im S&P 500 zählten die Aktien von Schlumberger , die um rund 3 Prozent anzogen. Auch der Ölindustrie-Dienstleister hatte mit der Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal überzeugt.

Am Dow-Ende fielen die Anteilscheine von Johnson & Johnson um mehr als 3 Prozent. Der Pharmakonzern ruft einen geringen Teil seines Pflegemittels "Baby Powder" wegen Asbestrisiken zurück. Das Unternehmen begründete den Schritt mit einem "Übermass an Vorsicht" und betonte, dass es sich lediglich um eine einzelne Produktions-Charge handele, bei der die Gefahr einer minimalen Asbest-Kontamination bestehe. Allerdings ist Johnson & Johnson mit seinem "Baby Powder" wegen angeblicher Krebsrisiken ohnehin schon mit Sammelklagen konfrontiert, deshalb birgt der Rückruf hohe Brisanz./la/he


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