Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Indizes & Märkte

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 

Aktien New York Schluss: Anleger setzen auf Senkung der Strafzölle

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
07.11.2019 | 22:18

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine Reduzierung der im Handelskrieg von den USA und China erhobenen Strafzölle hat am Donnerstag die US-Börsen auf Höchststände getrieben. Allerdings ging den Kursen im späten Handel ein wenig die Luft aus. Zwar schloss der Dow Jones Industrial mit einem Aufschlag von 0,66 Prozent auf 27 674,80 Punkte. Bei den Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 fielen die Gewinne jedoch geringer aus.

Etwa zweieinhalb Stunden nach der Startglocke hatten alle drei Börsenbarometer Höchststände erreicht. Die Aussicht auf eine Reduzierung der im Handelskrieg von den USA und China erhobenen Strafzölle trieb die Kurse nach oben. Der Optimismus unter Investoren mit Blick auf die Handelsgespräche sei "himmelhoch", sagte Analyst Edward Moya vom Broker Oanda.

Der den breiten Markt abbildende S&P 500 schloss 0,27 Prozent höher bei 3085,18 Zählern und der technologielastige Nasdaq 100 0,29 Prozent fester mit 8219,65 Punkten.

Die USA und China einigten sich nach Angaben der chinesischen Regierung auf eine schrittweise Reduzierung der gegenseitig erhobenen Strafzölle. Dies werde Bestandteil eines ersten Teilabkommens sein, sagte Regierungssprecher Gao Feng. Das Abkommen solle innerhalb der nächsten Wochen unterzeichnet werden. Die Einigung auf eine schrittweise gegenseitige Zollsenkung ist Voraussetzung für das Zustandekommen eines Handelsabkommens.

"Über alle Anlageklassen hinweg ist die Risikoneigung der Anleger hoch", hieß es in einem Marktkommentar der Investmentbank Goldman Sachs. Investoren setzten auf weitere Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Anleger verkauften dagegen als sicher empfundene US-Staatsanleihen. Zehnjährige US-Papiere fielen auf den tiefsten Kurs seit Ende Juli.

Die Aktien von Qualcomm zogen um 6,3 Prozent an und stiegen auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren. Der Halbleiterhersteller rechnet für 2020 mit dem ersten großen Schub beim superschnellen 5G-Datenfunk. In dem noch bis Ende September 2020 laufenden Geschäftsjahr will das US-Unternehmen zwischen 175 und 225 Millionen 5G-Chips absetzen. Im abgelaufenen Quartal war der Umsatz zwar um 17 Prozent gesunken, übertraf damit aber die Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich gab es einen Gewinn von 500 Millionen Dollar nach roten Zahlen in gleicher Höhe ein Jahr zuvor. Zudem gilt der Konzern als ein Profiteur der Entspannung im US-chinesischen Handelskonflikt.

Auf Rang eins im Nasdaq 100 Index lagen die Papiere der chinesischen Suchmaschine Baidu, sie sprangen um 13,5 Prozent nach oben. Mit Blick auf deren Quartalsbericht sprach Analyst Piyush Mubayi von Goldman Sachs von starken Nutzerzahlen. Auch habe das Unternehmen die Kosten für Vertrieb und Marketing gut im Griff gehabt.

Aktien der Modekette Ralph Lauren schossen sogar um 14,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen mit dem Polospieler als Markenzeichen hatte den Umsatz im zweiten Geschäftsquartal fast doppelt so stark gesteigert wie Analysten erwartet hatten. Besonders gut schnitt Ralph Lauren in Nordamerika ab.

Papiere des Online-Reisebüros Expedia brachen hingegen um mehr als ein Viertel ein. Im wichtigen Geschäft mit Unterkünften hatte sich das Wachstum im vergangenen Quartal abgeschwächt. Zudem senkte das Unternehmen das Gewinnziel für das Gesamtjahr. Im Sog der Expedia-Aktien büßten die Papiere des Wettbewerbers Booking Holdings gut 8 Prozent ein.

Der Euro bewegte sich im späten US-Handel kaum noch und wurde zum Börsenschluss an der Wall Street mit 1,1050 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1077 (Mittwoch: 1,1090) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9028 (0,9017) Euro gekostet. Am Rentenmarkt rutschten richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen um 28/32 Punkte auf 98 15/32 Punkte ab und rentierten mit 1,917 Prozent./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

© dpa-AFX 2019

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
888 HOLDINGS PLC -0.43%268.8462 verzögerte Kurse.63.64%
BAIDU, INC. -0.86%129.25 verzögerte Kurse.2.25%
DJ INDUSTRIAL -1.44%28195.42 verzögerte Kurse.-1.20%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) 0.29%1.18026 verzögerte Kurse.4.49%
NASDAQ 100 -1.84%11634.348573 verzögerte Kurse.35.72%
NASDAQ COMP. -1.65%11478.882835 verzögerte Kurse.30.08%
S&P 500 -1.63%3426.92 verzögerte Kurse.7.83%
THE GOLDMAN SACHS GROUP, INC. -0.25%205.69 verzögerte Kurse.-10.54%
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle Nachrichten "Märkte"
11:55Aktien Frankfurt: Uneinheitliche Tendenz
AW
11:54Aktien Europa: Börsen treten vor US-Weichenstellung auf der Stelle
AW
11:31Aktien Schweiz: Entgegengesetzte Kräfte zerren am SMI
AW
11:27BÖRSE ZÜRICH : Schweizer Fondsmarkt nimmt im September geringfügig zu
AW
10:51BÖRSE WALL STREET : Corona-Sorgen und Zweifel an US-Hilfspaket belasten Börsen
RE
10:10Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax bleibt unter Druck
AW
09:39UBS-Aktien nach Quartalszahlen an SMI-Spitze
AW
09:31Aktien Schweiz Eröffnung: SMI ohne klare Richtung
AW
09:15Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax weiter auf Talfahrt
DP
09:07AKTIEN ASIEN : Uneinheitlich - Hynix übernimmt Geschäftsbereich von Intel
AW
Aktuelle Nachrichten "Märkte"