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Aktien Osteuropa Schluss: Verluste überwiegen - Moskau erneut stark unter Druck

01.07.2022 | 19:03

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Freitag überwiegend tiefer geschlossen. Auch an den europäischen Leitbörsen und an der Wall Street dominierte eine mäßige Anlegerstimmung. Die Investoren weltweit fürchten ein Abrutschen verschiedener Länder in die Rezession.

Der russische RTS-Index ging mit einem Abschlag von 5,09 Prozent auf 1276,55 Punkte ins Wochenende, nachdem er bereits am Vortag wegen des Kurseinbruchs der Gazprom-Aktie fast fünf Prozent an Wert verloren hatte. Die Gazprom-Papiere schlossen am Freitag mit einem weiteren Minus von etwa sieben Prozent. Am Donnerstag waren die Titel des Energieriesen nach einer überraschender Streichung der Dividende für das vergangene Jahr um mehr als 30 Prozent eingebrochen.

Der tschechische Leitindex PX verlor vor dem Wochenende 2,70 Prozent auf 1217,91 Punkte. Hier belastete vor allem der Kursrutsch von CEZ. Die Titel des Energieunternehmens büßten zum Wochenausklang optisch 8,8 Prozent ein, wurden aber ex Dividende gehandelt.

In Tschechien rückte auch die Politik ins Blickfeld. Mit einer gemeinsamen Sitzung von Regierung und EU-Kommission ist Tschechien in die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft gestartet. Ministerpräsident Petr Fiala empfing Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und einen Großteil ihres Kollegiums am Freitag auf Schloss Litomysl, rund 160 Kilometer östlich von Prag.

In Warschau sank der Wig 20 um 0,42 Prozent auf 1688,85 Punkte nach einem Vortagesminus von 2,2 Prozent. Der breiter gefasste Wig sank um 0,26 Prozent auf 53 433,55 Punkte.

Livechat verbuchten nach der Zahlenvorlage ein Plus von 3,6 Prozent. Analysten der Erste Group sahen die Ergebnisse des Softwareunternehmens für das abgelaufene Geschäftsquartal beim Umsatz leicht über den Erwartungen und insgesamt im Rahmen der Marktprognosen. Die vier umsatzstärksten Werte waren am Berichtstag JSW (minus zehn Prozent), KGHM (minus vier Prozent), PKO Bank (minus 1,8 Prozent) und Dino Poland (plus 1,9 Prozent).

In Budapest legte derweil der Bux um 0,23 Prozent auf 39 331,33 Zähler zu. Die auffälligste Kursbewegung unter den ungarischen Schwergewichten zeigte Gedeon Richter mit plus 1,6 Prozent. Die Papiere der OTP Bank fielen um 0,4 Prozent./ste/mik/APA/gl/stw


© dpa-AFX 2022
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