Login
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Autoindustrie pocht bei Lieferkettengesetz auf EU-Lösung

03.03.2021 | 12:39

BERLIN (Dow Jones)--Die Automobilindustrie hat mit Blick auf das vom Kabinett beschlossene Lieferkettengesetz ein einheitliches europäisches Vorgehen angemahnt. "Jede von einer europäischen Regelung abweichende nationale Regulierung verursacht erheblichen Mehraufwand für Unternehmen, der deren Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Vergleich schwächt", erklärte die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller.

Die Bundesregierung sollte sich laut Müller nun dafür einsetzen, dass die Schwellenwerte des deutschen Sorgfaltspflichtengesetzes analog Eingang in die europäische Regulierung finden. Die Europäische Kommission will bis zum Frühsommer selbst eine Regelung für ein EU-Lieferkettengesetz vorlegen. "Nationale Alleingänge führen zu einem regulativen Flickenteppich in Europa und weltweit", erklärte die VDA-Präsidentin. Als Problematisch bezeichnete sie bei dem aktuellen Entwurf auch die unklare Terminologie, etwa bei Begriffen wie "Angemessenheit" und "Relevanz".

Als "völlig inakzeptabel" beschreibt der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) den Vorstoß der Regierung. "Kommt es im weiteren Verlauf nicht noch zu grundlegenden Änderungen am Gesetz, drohen massive Auswirkungen auf die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland", erklärte BGA-Präsident Anton F. Börner.

Aus seiner Sicht gehen die im Entwurf enthaltenen Sorgfaltspflichten über die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte klar hinaus - was Zivilrechtsvertreter bestreiten. "So sollen die vom Gesetz erfassten Unternehmen die menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette erfüllen, Finanzdienstleistungen und Verwertung eingeschlossen", so Börner. Große Unternehmen würden ihre Pflichten in der Folge eins zu eins an kleinere Geschäftspartner weiterreichen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/sha

(END) Dow Jones Newswires

March 03, 2021 06:38 ET (11:38 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
16:56Brandenburg trägt Vorschläge für Corona-Regeln grundsätzlich mit
DP
16:55GÖRING-ECKARDT : Bundes-Notbremse 'dringend nachbesserungsbedürftig'
DP
16:54Streamingdienst DAZN mit technischen Problemen - Nutzer verärgert
DP
16:45Laschet und Söder wollen Kandidatenstreit einvernehmlich klären
DJ
16:43Laschet und Söder zur Übernahme der Kanzlerkandidatur bereit
DP
16:41Kretschmer sieht noch Gesprächsbedarf beim Infektionsschutzgesetz
DP
16:28Flugverkehr zwischen Syrien und Russland wieder aufgenommen
DP
16:28BRINKHAUS : Optimistisch für schnelle gesetzliche Corona-Notbremse
DP
15:37KREISE : Laschet und Söder zur Kanzlerkandidatur bereit
DP
15:13ESKALATION IM UKRAINE-KONFLIKT : Druck auf Russland wächst
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"