Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Brüssel und London setzen Post-Brexit-Gespräche unter großem Zeitdruck fort

28.11.2020 | 17:06

LONDON (AFP) -- Großbritannien und die EU haben unter großem Zeitdruck ihre Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit wieder aufgenommen. EU-Chefunterhändler Michel Barnier unternahm am Samstag in London einen neuen Anlauf, um doch noch eine Vereinbarung mit seinem britischen Kollegen David Frost zu erzielen. Für einen Durchbruch bleiben nach Angaben von EU-Diplomaten nur noch wenige Tage. Ohne eine Einigung droht zum Jahreswechsel ein harter Bruch in den Wirtschaftsbeziehungen.

Beide Seiten schätzten die Erfolgsaussichten der neuen Verhandlungsrunde als ungewiss ein. Barnier schrieb am Freitag im Onlinedienst Twitter, es bestünden weiterhin "dieselben erheblichen Meinungsverschiedenheiten". Der Franzose hatte die Gespräche vergangene Woche unterbrechen müssen, weil es einen Corona-Fall in seinem Verhandlungsteam gab und er sich in Quarantäne begeben musste. Am Freitagabend fuhr Barnier nun aber wieder nach London, um die direkten Verhandlungen mit Frost wiederaufzunehmen.

Die Zeit läuft davon 

Großbritannien war zum 1. Februar aus der EU ausgetreten. Bis Jahresende bleibt es aber noch im EU-Binnenmarkt und der Zollunion. Diese Übergangsphase wollten beide Seiten eigentlich nutzen, um ein Handelsabkommen auszuhandeln.

Die Gespräche kommen aber seit Monaten kaum voran. Hauptstreitpunkte sind nach wie vor faire Wettbewerbsbedingungen, die Kontrolle eines künftigen Abkommens und die Fangrechte für EU-Fischer in britischen Gewässern. Nach einer Einigung müsste ein Abkommen noch durch das Europaparlament genehmigt werden. Die Zeit dafür ist äußerst knapp. EU-Diplomaten zufolge bleiben nur noch wenige Tage, um einen Durchbruch zu erzielen.

Ohne Einigung würden im beiderseitigen Handel zum Jahreswechsel Zölle erhoben. Wirtschaftsverbände rechnen dann nicht nur mit massiven Staus an den Grenzen im Lieferverkehr, sondern auch mit Milliarden an Mehrkosten und Einnahmeausfällen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2020 11:05 ET (16:05 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
05:55AUSBLICK/Nächtliche Ausgangssperre in den Niederlanden tritt in Kraft
DJ
05:36PRESSESTIMME : 'Mannheimer Morgen' zu Reisefreiheit für Geimpfte
DP
05:36PRESSESTIMME : 'Reutlinger General-Anzeiger' zu Corona-Pandemie
DP
05:36PRESSESTIMME : 'Mittelbayerische Zeitung' (Regensburg) zu Fußball-EM 2020
DP
05:36PRESSESTIMME : 'Kölner Stadt-Anzeiger' zu Laschet/CDU
DP
05:36PRESSESTIMME : 'Allgemeine Zeitung' zu Lage der AfD
DP
02:00Heil erteilt Hoffnungen auf Rentenerhöhungen 2021 eine Absage
DJ
22.01.CORONA-BLOG/Belgien verbietet "nicht wesentliche" Auslandsreisen
DJ
22.01.S&P hebt Ausblick für Slowakei auf stabil an - Bonität mit A+ bestätigt
DJ
22.01.WEIßES HAUS : Biden schert sich nicht um Farbe von Präsidenten-Jet
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"