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CORONA-BLOG/Braun: Trotz Curevac-Problemen kein Impf-Engpass in Deutschland

17.06.2021 | 12:00

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

   Kanzleramtschef sieht trotz Curevac-Problemen keine Impf-Engpässe in Deutschland 

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sieht trotz der Probleme bei der Markteinführung des Corona-Impfstoffs Curevac keine Engpässe auf Deutschland für das geplante Impfangebot zukommen. Es bleibe bei dem Versprechen eines Impfangebots an alle Bürger bis Ende September, und es sei auch viel Impfstoff für nötige Auffrischungen bestellt worden, sagte Braun dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Wir haben viel bestellt und fördern den Aufbau von Produktionskapazitäten für mRNA-Impfstoffe und -produkte in Milliardengrößenordnungen", sagte der CDU-Politiker. r rechne Anfang nächsten Jahres mit einer neuen Generation Impfstoff.

   Lauterbach: Curevac-Impfstoff in Deutschland nicht mehr einsetzbar 

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält einen Einsatz des Curevac-Impfstoffs in Deutschland aufgrund der zu erwartenden geringen Wirksamkeit nicht mehr für möglich, selbst wenn sie sich bei der Endauswertung noch leicht verbessere. "Die Bürger wollen zunehmend die wirksamsten Impfstoffe von Biontech und Moderna. Selbst der Astrazeneca-Impfstoff wird zunehmend zum Ladenhüter. Curevac wird bei der Delta-Variante wahrscheinlich noch schwächer sein, somit keine Rolle mehr spielen", sagte Lauterbach der Rheinischen Post (Freitagsausgabe). Für die Impfkampagne in Deutschland bedeute der Wegfall von Curevac und die geringere Liefermenge von Biontech, "dass wir erst Mitte September Herdenimmunität erreichen können, selbst ohne Impfung der Kinder". Er mahnte zur Vorsicht bei den Lockerungen, besonders wegen der Ausbreitung der Delta-Virusvariante. Diese werde sich auch in Deutschland durchsetzen, "aber nicht zu einer großen vierten Welle führen, weil sie zu spät kommt".

   Biontech-CEO warnt vor 4. Corona-Welle durch Delta-Variante 

Biontech CEO Ugur Sahin hat vor dem Wiederaufleben von Covid-19 durch die Delta-Variante gewarnt. "In Großbritannien, wo etwa 50 Prozent der Menschen bereits die zweite Impfung erhalten haben, nimmt die Delta-Variante immer noch zu", sagte Sahin auf der Barron's Investing in Tech Konferenz. Wenn man nicht vorsichtige genug sei, könnten bestimmte Regionen in eine vierte Welle laufen, so Sahin. Auffrischungsimpfungen sechs bis neun Monate nach vollständiger Impfung seien notwendig, da die Antikörpertiter sechs Monate nach der vollständigen Impfung abnehmen. Sahin bezeichnete die Lieferung von Impfstoffen an Entwicklungsländer und Länder mit niedrigem Einkommen als eine Verpflichtung. Biontech und sein Partner Pfizer hätten neue Produktionsstätten eröffnet, um 2021 bis zu 3 Milliarden Dosen zu produzieren statt der ursprünglich geplanten 1,3 Milliarden. Davon sollen mehr als 1 Milliarde Dosen an einkommensschwache Länder und Entwicklungsländer gehen.

   Corona-Vakzin von Curevac in Zwischenanalyse mit nur 47-prozentiger Wirksamkeit 

Curevac hat in den Bemühungen um die Markteinführung ihres Corona-Impfstoffs einen herben Rückschlag einstecken müssen. Das Mittel wies in vorläufigen Auswertungen nur eine relativ geringe Wirksamkeit auf, wie aus einer Mitteilung das Tübinger Unternehmens hervorging. Die Zwischenanalyse einer internationalen Studie ergab demnach "eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung jeglichen Schweregrades". Damit habe das Vakzin nicht die "vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien" erfüllt, erklärte Curevac.

   Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 11,6 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 11,6 (Vorwoche: 19,3). Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 13,2 gelegen. Nach den jüngsten Angaben des RKI wurden binnen eines Tages 1.330 (3.187) Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 105 (94) Todesfälle registriert.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

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June 17, 2021 05:59 ET (09:59 GMT)

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