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CORONA-BLOG/Erste Intensivpatienten aus Sachsen werden verlegt

25.11.2021 | 12:17

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Erste Intensivpatienten aus Sachsen werden verlegt 

Sachsen und Thüringen bereiten die Verlegung von Corona-Intensivpatienten vor. Sachsen habe bereits 16 Patienten für die Verlegung angemeldet, für Donnerstag seien die ersten Patientenverlegungen geplant, sagte Landesgesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden. Auch Thüringen bereitet die Verlegung von 14 Intensivpatienten nach Norddeutschland vor. Die norddeutschen Bundesländer werden in den kommenden Tagen laut niedersächsischem Innenministerium zunächst zehn Corona-Patienten aus Ostdeutschland aufnehmen.

Sachsen schließt umfassenden Lockdown nicht aus 

Sachsen schließt angesichts der dramatisch steigenden Corona-Zahlen einen umfassenden Lockdown nicht aus. "Ich halte ihn für dringend notwendig, weil ich keine andere Möglichkeit mehr sehe", sagte Landesgesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag in Dresden. Sachsen habe "alle Möglichkeiten, die das jetzige Infektionsschutzgesetz zulässt, ausgereizt". Laut dem Gesetz sind flächendeckende Lockdowns nicht mehr möglich. Deshalb sei der Freistaat mit dem Bund in Kontakt, welche weiteren Corona-Maßnahmen noch denkbar seien, etwa weitreichende Kontaktbeschränkungen, sagte Köpping. Es könne auch einen abgestuften Lockdown geben, so dass Schulen und Kitas offen bleiben könnten. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bekräftigte das Ziel, Schulen und Kitas offen zu halten.

Lehrerpräsident sieht "Kontrollverlust" an Schulen 

Lehrerpräsident Heinz-Peter Meidinger sieht die Corona-Lage an den Schulen aus dem Ruder laufen. "Der Kontrollverlust ist doch schon da, wenn Schulen wegen heftiger Infektionsausbrüche geschlossen werden müssen und in immer mehr Regionen in Deutschland die Gesundheitsämter nicht nur bei der Kontaktrückverfolgung an Schulen nicht mehr nachkommen, sondern diese komplett eingestellt haben", sagte Meidinger der "Passauer Neuen Presse" vom Donnerstag. Angesichts dessen sei es völlig unverständlich, dass in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen "nicht einmal die Maskenpflicht im Klassenzimmer wieder eingeführt" wurde, beklagte er.

Wirtschaft fordert Corona-Impfpflicht 

Immer mehr DAX-Manager und Familienunternehmer plädieren für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus. Das zeigt eine Umfrage des Handelsblatts. So sagt Eon-Chef Leonhard Birnbaum: "Es wird immer deutlicher, dass eine Impfpflicht als Ultima Ratio einer freiheitlichen Demokratie ein Preis ist, den wir zahlen werden müssen, wenn wir eine Dauereinschränkung des Lebens in den nächsten Jahren verhindern wollen." Zustimmung kommt aus den Gesundheitskonzernen. Joachim Kreuzburg, Chef des Pharmazulieferers Sartorius, sagte, man komme mit Freiwilligkeit der Impfungen "offensichtlich nicht auf die notwendige Impfquote von 90 Prozent." Auch der Chef des Biotech-Unternehmens Qiagen, Thierry Bernard, fordert eine obligatorische Impfung: "Alle Daten zeigen, dass die Impfung die Sterblichkeitsrate und die Krankenhauseinweisungsrate erheblich senken wird." Martin Herrenknecht, Vorstandschef des gleichnamigen Tunnelbauers, sagte: "Es geht um mehr als die Freiheit Einzelner." Alles deute auf eine Notlage hin.

Buschmann schließt allgemeine Corona-Impfpflicht nicht kategorisch aus 

Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) schließt die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht nicht auf Dauer aus. "In einer dynamischen Lage, wenn man es mit einer solchen Krankheit zu tun hat, irgendwas kategorisch für alle Zeiten auszuschließen, verbietet sich", sagte Buschmann am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Auf der Tagesordnung stehe dieses Thema aber nicht. In der aktuellen Krisensituation würde eine allgemeine Impfpflicht "nicht helfen", betonte Buschmann.

Apothekerverband: Corona-Schnelltests werden knapp 

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Vorschriften werden in Deutschland die Corona-Schnelltests knapp. "Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ist die Nachfrage nach kostenlosen Bürgertests und nach Selbsttests in den Apotheken am Mittwoch explodiert", sagte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der Rheinischen Post: "Die Lieferzeiten werden von Tag zu Tag länger." Als Ursache nannte der Verbandschef die wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen europaweit steigende Nachfrage nach den Tests.

Kanada beginnt mit Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren 

Kanada hat mit den Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren begonnen. Nachdem der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen freigegeben wurde, reihten sich in einem Impfzentrum in Montréal die ersten jüngeren Kinder in die Impfschlange ein. Um ihnen die Angst zu nehmen, waren die Trennwände zwischen den Kabinen eigens mit Einhorn- und Hockeypostern verziert worden, zudem ist für Kinder mehr Zeit pro Impfling als für Erwachsene eingeplant.

Italien verschärft Corona-Einschränkungen für Ungeimpfte 

Italien verschärft wegen der steigenden Corona-Zahlen die Einschränkungen für Ungeimpfte. Die Lage im Land sei zwar "eine der besten in Europa", sagte Ministerpräsident Mario Draghi. Sie verschlechtere sich jedoch "leicht, aber stetig". Ab 6. Dezember haben demnach nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Restaurants, Bars, Kinos, Theatern, Clubs und Fitnessstudios. Ein negatives Corona-Testergebnis reicht dann nicht mehr aus.

Arbeitgeber offen für allgemeine Impfpflicht 

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat sich angesichts steigender Corona-Infektionszahlen offen für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland gezeigt. "Wir setzen auf Dialog und Überzeugung. Daher ist eine gesetzliche Impfpflicht immer nur die zweitbeste Lösung. Sie darf aber nicht von vornherein ausgeschlossen werden", sagte Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) der Rheinischen Post. Die Arbeitgeber seien bereit, auch "konstruktiv an der Intensivierung des Impfens mitzuwirken", sagte Dulger.

RKI: Deutschland überschreitet Schwelle von 100.000 Corona-Toten 

Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland hat die Schwelle von 100.000 überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut meldete, starben seit Beginn der Pandemie insgesamt 100.119 Menschen in Deutschland nach einer Corona-Infektion. Mehr als 5,5 Millionen Menschen infizierten sich demnach bisher mit dem Coronavirus. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut und liegt jetzt bei 419,7 (Vorwoche: 336,9). Binnen eines Tages starben weitere 351 (264) Menschen in Deutschland an oder mit dem Coronavirus.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/hab

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November 25, 2021 06:16 ET (11:16 GMT)

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