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CORONA-BLOG/Hälfte der Deutschen hat mindestens eine Impfung bekommen

18.06.2021 | 10:38

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Hälfte der Deutschen hat mindestens eine Impfung bekommen 

Rund die Hälfte der Menschen in Deutschland ist inzwischen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Die Zahl der Menschen, die mindestens eine Impfdosis erhalten haben, stieg auf 41,5 Millionen, damit erhöhte sich der Anteil auf 50,1 Prozent, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin sagte. 29,6 Prozent haben nach seinen Angaben bereits den vollen Impfschutz, der zumeist nach der zweiten Impfung erreicht wird. Besorgt zeigte sich Spahn über die Ausbreitung der Delta-Variante. Die Zahl der Infektionen mit dieser zuerst in Indien festgestellten Variante in Deutschland bewege sich zwar noch auf niedrigem Niveau, steige aber schnell an. Die Frage sei nicht, ob, sondern wann sie zur dominierenden Variante hierzulande werde.

RWI-Chef Schmidt kritisiert Staatsbeteiligung bei Curevac 

Der Präsident des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Christoph Schmidt, hat den Einstieg des Bundes bei Curevac im Sommer des vergangenen Jahres kritisiert. "Problematisch ist ein Einsteigen des Staates bei einzelnen Unternehmen mehr oder weniger auf Zuruf und nach Bauchgefühl", sagte Schmidt der Rheinischen Post. "Es wäre daher zunächst einmal wichtig, dass der Staat selbst eine stärkere Befähigung zur Beurteilung dieser Umstände erlangt." Wenn der Staat schon strategisch operieren wolle, dann auf systematische Weise. "Dann wäre im Gegenzug aber auch eine gewisse Fehlertoleranz angezeigt: Gutes unternehmerisches Handeln erweist sich im Gesamterfolg, nicht im völligen Vermeiden einzelner Fehlschläge", sagte der frühere Wirtschaftsweise.

Weltärztechef warnt vor raschen Lockerungen der Corona-Auflagen in Deutschland 

Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery warnt angesichts der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus vor zu raschen Lockerungsschritten in Deutschland. Es sei zu erwarten, dass sich die Delta-Variante in Deutschland noch schneller ausbreite als die anderen bisherigen Formen des Virus, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten die Ansteckungsrisiken im Alltag reduziert werden. Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und anderen Innenräumen sollten unbedingt weiterhin FFP2-Masken getragen werden, die Bundesländer sollten jetzt prüfen, ob die von ihnen angekündigten Lockerungen nicht zu weit gingen und diese zurücknehmen, wenn die Infektionszahlen durch die Delta-Variante wieder steigen sollten.

Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 10,3 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 10,3 (Vorwoche: 18,6). Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 11,6 gelegen. Nach den jüngsten Angaben des RKI wurden binnen eines Tages 1.076 (2.440) Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 91 (102) Todesfälle registriert.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

June 18, 2021 04:37 ET (08:37 GMT)

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