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CORONA-BLOG/Lehrerverband lehnt Impfpflicht ab

29.07.2021 | 15:40

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Lehrerverband lehnt Impfpflicht ab 

Der Lehrerverband hat eine Impfpflicht kategorisch zurückgewiesen. "Wir lehnen eine Impfpflicht für Lehrkräfte ab, weil deren Impfquote mit knapp 90 Prozent bereits eine der höchsten aller Berufsgruppen in Deutschland ist", sagte Präsident Heinz-Peter Meidinger dem Handelsblatt. "Da gibt es keinen Handlungsbedarf." Der Lehrerverband sei zwar "dafür, dass sich alle Lehrkräfte impfen lassen, sofern keine medizinischen Indikationen dagegen sprechen", halte aber eine Impfpflicht bei einem Impfstoff ohne jahrzehntelange Erfahrungen für falsch. Wer mehr Gesundheitsschutz an Schulen wolle, "muss die riesige Gruppe ungeimpfter Kinder und Jugendlicher in den Blick nehmen". Meidinger plädierte für den Einsatz mobiler Impfteams an Schulen.

Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer ist auf der Zielgeraden 

Die allgemeine Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer ist auf der Zielgeraden: Die beteiligten Bundesministerien berieten am Donnerstag über die geplante Neuregelung, die bereits am Sonntag in Kraft treten soll. Ein Verordnungsentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht eine generelle Testpflicht für alle Rückkehrer vor - unabhängig davon, welches Verkehrsmittel sie benutzen. Zusätzlich könnte das Infektionsschutzgesetz geändert werden. Aus den Ländern kam Zustimmung zu den Plänen.

 Verdi lehnt Impfpflicht am Arbeitsplatz ab 

Die Gewerkschaft Verdi ist gegen eine Impfpflicht am Arbeitsplatz und setzt stattdessen auf eine verbesserte Impfkampagne. "Wir lehnen eine Impfpflicht ab, auch für bestimmte Berufsgruppen", sagte Grit Genster, Leiterin des Bereichs Gesundheitspolitik bei Verdi, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Stattdessen setzen wir sehr darauf, dass gut informiert wird und niederschwellige Angebote gemacht werden."

Krankenhausbehandlungen auch in dritter Pandemiewelle zurückgegangen 

Auch in der dritten Corona-Welle im Frühjahr hat es starke Einbrüche bei Krankenhausbehandlungen etwa von Herzschwäche, Darmkrebs und Schlaganfällen gegeben. Laut einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) lagen die Fallzahlen bei den Krankenhausbehandlungen zwischen März und Mai um 16 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum 2019. Der Einbruch war allerdings nicht so stark wie in den ersten beiden Pandemie-Wellen. So gab es in der dritten Welle 13 Prozent weniger Darmkrebsoperationen als vor der Pandemie. In den ersten beiden Pandemiewellen fielen die Einbrüche höher aus.

Schäuble: Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte 

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat für eine Aufhebung von Corona-Auflagen nur für Geimpfte plädiert, um Impfunwillige zur Immunisierung zu bewegen. Die Debatte über eine Impfpflicht gehe "in die falsche Richtung", sagte Schäuble der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Gleichwohl: Noch behandeln wir Geimpfte, Genesene und Getestete gleich." Dabei sei erwiesen, dass nach Genesung oder nach der vollständigen Impfung die Gefahr deutlich sinke, andere anzustecken. "Daher werden wir diese Gruppen nicht dauerhaft allen Beschränkungen unterwerfen können, die für Nichtgeimpfte gelten müssen, um die Pandemie zu bekämpfen", stellte der CDU-Politiker klar. Für eine solche unterschiedliche Behandlung sah er keine verfassungsrechtlichen Probleme.

Ifo: Homeoffice geht weiter zurück 

Die Arbeit im Homeoffice in Deutschland ist im Juli nach Erkenntnissen des Ifo-Instituts weiter rückläufig gewesen. Demnach fiel der Anteil von 28,4 auf 25,5 Prozent der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiteten. "Die Menschen suchen wieder häufiger den persönlichen Kontakt im Büro", sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim ifo Institut. Die Quote war bereits vor der Abschaffung der Homeoffice-Pflicht Ende Juni gefallen. "Wir erwarten, dass sich in Zukunft vor allem hybride Arbeitsmodelle durchsetzen werden", sagt Alipour.

Müller hofft auf Testpflicht ab 1. August 

Der Vorsitzende der Länder-Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), hat auf ein Inkrafttreten der geplanten Testpflicht für Reiserückkehrer schon zum 1. August gedrungen. "Ich hoffe das sehr", sagte er im ZDF-Morgenmagazin. "Die juristischen Probleme sind ja auch überschaubar." Es müsse möglich sein, jetzt im Bundeskabinett durchzuspielen, in welchen Varianten man kontrollieren könne. "Wir haben da keine Zeit zu verlieren." Kontrollen würden nur stichprobenartig möglich sein. Müller setzte zudem auf eine baldige Impfempfehlung auch für Kinder ab 12 Jahren. Das wäre "wahnsinnig wichtig", sagte er. Mit Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenz sprach er sich dafür aus, die Daten künftig anders zu gewichten.

Länder unterstützen Regierungspläne für allgemeine Testpflicht bei Reiserückkehrern 

In der Debatte um die Testpflicht bei Reiserückkehrern unterstützen viele Bundesländer die Pläne der Bundesregierung ausdrücklich. "Die Tests sind der zentrale Baustein, um das Infektionsgeschehen in der ungeimpften Bevölkerung einzudämmen", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Deshalb sollten alle Reiserückkehrer "entweder einen negativen Test, einen Genesenen-Nachweis oder einen Impfnachweis vorweisen können". Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) forderte angesichts des baldigen Endes der Sommerferien eine schnelle Entscheidung.

Google und Facebook verhängen Impfpflicht für Arbeit im Büro 

Die US-Internetkonzerne Google und Facebook haben für Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten wollen, eine Impfpflicht verhängt. "Jeder, der zum Arbeiten auf unseren Campus kommt, muss geimpft sein", erklärte Google-Firmenchef Sundar Pichai in einem Blog-Eintrag am Mittwoch. Ähnlich äußerte sich Facebook. Die Homeoffice-Regelung wird in beiden Unternehmen wegen der erneut steigenden Corona-Zahlen bis Oktober verlängert

IW-Chef Hüther für Corona-Impfpflicht im Gesundheits- und Bildungsbereich 

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, fordert eine Corona-Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Bildungswesen. Dies sei nötig, "weil wir es hier mit schutzbedürfigen Personen zu tun haben", sagte der Chef des arbeitgebernahen Instituts der Rheinischen Post vom Donnerstag. "Kinder können sich noch nicht impfen lassen, kranke und alte Menschen haben trotz Impfung eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf."

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2021 09:39 ET (13:39 GMT)

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