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Chinesischer Bahnkonzern will alte Transrapid-Anlage wieder nutzen

12.03.2021 | 17:11

LATHEN (dpa-AFX) - Möglicherweise ermöglicht das Interesse eines chinesischen Bahnkonzerns das Weiterleben der Transrapid-Testanlage im Emsland. Es habe eine Anfrage gegeben, ob die Anlage grundsätzlich für die Zulassung eines in China entwickelten Magnetzuges zur Verfügung gestellt werden könne, sagte am Freitag der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Intis, Ralf Effenberger: "Das kann grundsätzlich mit Ja beantwortet werden." Es handele sich um eine ernsthafte Anfrage. Offenbar sei es in China schwierig, eine solche Anlage wie in Lathen zu bauen. Zuerst hatte das Digital-Infoportal "Table.Media" darüber berichtet.

Dem Bericht zufolge will der chinesische Eisenbahnkonzern China Railway Rolling Stock (CRRC) die Magnetschwebetechnik für Hochgeschwindigkeitszüge weiterentwickeln und prüfe eine Zusammenarbeit mit europäischen Partnern. CRRC habe basierend auf der deutschen Transrapidtechnik zwei Prototypen entwickelt, verfüge jedoch über keine eigene Teststrecke.

Seit Jahren werde nach einer Zukunft für die Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) gesucht. "So konkret war es noch nie", sagte Effenberger. Die Anlage müsse zwar technisch ertüchtigt werden. Aber das Wichtigste, der Fahrweg, existiere noch. Er gehe davon aus, dass der Kunde auch die Kosten trage, betonte Effenberger. Da der Bund die Investitionen für den Bau getragen habe, habe er auch ein Mitspracherecht bei der weiteren Nutzung. Es müssten aber auch noch viele genehmigungsrechtliche Fragen geklärt werden.

In jüngster Zeit war die TVE auch für ein Forschungsprojekt für einen Hyperloop im Gespräch, bei denen Magnetzüge in luftleeren Röhren fahren. "Im Grunde ist ein Hyperloop ein Magnetzug 2.0", sagte Effenberger. Eine Entwicklung mache aber nur im europäischen Verbund Sinn. Die TVE könne auch hier eine wichtige Rolle spielen.

In Lathen war die letzte Fahrt eines Transrapids im November 2011. In Deutschland konnte sich die Technik trotz mehrerer Planungsanläufe nie durchsetzen. 2006 ereignete sich auf der Testanlage ein Unglück mit 23 Toten. Seit 2002 fährt in China auf einer 30 Kilometer langen Strecke ein Transrapid./eks/DP/nas


© dpa-AFX 2021
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