Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NachrichtenWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Deutsche Wirtschaft verliert im Oktober kaum an Schwung - "Hält sich wacker"

23.10.2020 | 10:19
The moon is seen above the Quadriga of the Brandenburg Gate in Berlin

Berlin (Reuters) - Das kräftige Erholung der Industrie von der Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft im Oktober in der Wachstumsspur gehalten.

Der Einkaufsmanagerindex, der die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern zusammenfasst, fiel zwar um 0,2 auf 54,5 Punkte, wie das Markit-Institut am Freitag zu seiner Umfrage unter Hunderten Unternehmen mitteilte. Damit hielt sich das Barometer aber deutlich über der Marke von 50, ab der es Wachstum signalisiert. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem deutlicheren Rückgang auf 53,2 Zählern gerechnet. "Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker", sagte Markit-Ökonom Phil Smith.

Zu verdanken hat sie das vor allem der Industrie. Deren Barometer kletterte um 1,6 auf 58,0 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. "Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der Corona-Pandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger", warnte Smith zugleich. So sanken die Erwartungen der Hersteller im Oktober erstmals seit sieben Monaten wieder.

Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor. Hier fiel das Barometer um 1,7 auf 48,9 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. "Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der 'zweiten Welle' leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen", sagte Smith.

Die deutsche Wirtschaft war im zweiten Quartal mit 9,7 Prozent so stark geschrumpft wie noch nie, da die Corona-Beschränkungen zur Schließung von Geschäften und Fabriken führte. Für das zurückliegende Sommerquartal rechnen Experten mit einem deutlichen Wachstum. Eine erste Schätzung dazu will das Statistische Bundesamt am kommenden Freitag veröffentlichen.


© Reuters 2020
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
13:43DEUTSCHE BUNDESBANK : Tägliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere
PU
13:42EZB warnt vor übereiltem Ende der Hilfsmaßnahmen gegen die Pandemie-Folgen
RE
13:41GASTRO- UND HOTELBRANCHE : Verlängerung des Teil-Lockdowns ist bitter
DP
13:36Biden-Übergang und Impfstoffhoffnungen treiben Vorräte, Öl und Bitmünzen in die Höhe
13:26Kontrolleure decken unappetitliche Missstände auf
DP
13:22Hohe Nachfrage bei Solarauktion - weiter Flaute bei Windkraft
DP
13:21Bitcoin bei 100.000 Dollar im Jahr 2021? Für manche unverschämt - für Geldgeber ein Selbstläufer
13:19DOBRINDT : Länder-Papier zu Corona um stärkere Maßnahmen ergänzen
DP
13:19Deutsche Wirtschaft vor hartem Winter
AW
13:18Corona-Welle belastet Wirtschaft - "Winterhalbjahr wird hart"
RE
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"