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Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 29. November 2020

29.11.2020 | 04:59

Bern (awp/sda) - Die Überlastungen in den Altersheimen, die geringe Zahl der Skilager in der Schweiz und die Rolle der Frauen im Dschihad: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen.

Themen rund um das Coronavirus

"SonntagsZeitung":

Schweizer Altersheimen geraten in der Corona-Pandemie zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Wie Recherchen der "SonntagsZeitung" zeigen, werden mittlerweile auch erkrankte Personen eingesetzt, um den Pflegebetrieb aufrecht erhalten zu können. So seien mehrere Pflegerinnen in einem Altenheim im Kanton Bern zwar positiv auf Covid-19 getestet, jedoch angehalten worden, trotzdem weiter zu arbeiten. Die Berner Gesundheitsdirektion habe die ausserordentliche Massnahme bewilligt. Yvonne Ribi vom Berufsverband des Pflegefachpersonals verurteilt ein solches Vorgehen. Infiziertes Personal arbeiten zu lassen, verstosse nicht nur gegen die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, sondern auch gegen jene der Heime. Das BAG sieht für erkrankte Personen eine strikte Isolation vor.

"NZZ am Sonntag":

Die meisten Skilager in der Schweiz sind wegen der Corona-Pandemie für diesen Winter abgesagt worden. Nehmen in normalen Jahren über 100'000 Kinder und Jugendliche pro Saison an einem der gut 2300 Schneesportlager teil, die Beiträge der Organisation Jugend und Sport erhalten, so haben sich heuer erst 111 Lager dort gemeldet, wie die "NZZ am Sonntag" schreibt. Nicht gut sieht es auch bei der Schneesport-Initiative Schweiz aus, die Winterlager vermittelt. Laut Geschäftsführer Ole Rauch sind über die Hälfte der ursprünglich gebuchten 250 Lager annulliert worden. Laut einer NZZ-Umfrage haben derzeit elf Kantone Lager verboten. Vier weitere Kantone empfehlen einen Verzicht. Im Kanton Zürich dürfen nur freiwillige Lager stattfinden. Die Stadt Zürich will alle jene Lager durchführen, bei denen sich die Corona-Schutzmassnahmen einhalten lassen.

"SonntagsBlick"/"NZZ am Sonntag":

Gesundheitsminister Alain Berset fordert die Tourismuskantone auf, neue Schutzmassnahmen zu ergreifen. Die Skigebiete müssten ihre Kapazitäten so einschränken, dass es nicht zu Menschenansammlungen komme. Das führt laut "SonntagsZeitung" zu einer Reduktion der Kapazitäten auf weniger als die Hälfte der normalen Auslastung an Festtagen. Die Bergbahnen wollen sich dagegen wehren. Die Schutzmassnahmen halten zwar einige Touristen von Skiferien ab. Dennoch laufen die Buchungen von Wohnungen in Schweizer Skigebieten laut "NZZ am Sonntag" sehr gut. So wurden über die Schweizer Plattform E-Domizil gegenüber 2019 für diesen Dezember 43 Prozent mehr Wohnungen vermietet. E-Domizil verfügt in der Schweiz über ein Portfolio von 14'000 Objekten.

"SonntagsBlick":

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga will die Gründe für die hohe Zahl an Todesfällen wegen Covid-19 sorgfältig analysieren. Die vielen Todesopfer beschäftigten sie sehr. Auf die Frage, ob der Bundesrat zu spät gehandelt habe, sagte Sommaruga in einem Gespräch mit dem "SonntagsBlick", es sei immer ein Zusammenspiel zwischen Bundesrat und Kantonen. Das sei zuweilen schwierig. Ihre Aufgabe sei es, dass Zusammenspiel zu verbessern. Die politischen Entscheide seien immer auch ein Abbild der Bevölkerung. Vielleicht habe eine gewisse Pandemie-Müdigkeit dazu beigetragen, dass die Reaktion der Politik länger gedauert habe als im Frühling. Bereits Anfang Oktober habe sie sich notiert, dass der Bund wieder präsenter sein müsse. Doch die Signale aus den Kantonen seien nicht eindeutig gewesen.

"SonntagsBlick":

In der Corona-Pandemie prallen die Ansprüche der Bauherren und die Gesundheit der Arbeiter aufeinander. Während die Bauherren die Einhaltung der Termin fordern, die vor der Krise abgemacht wurden, geben die Baufirmen den Druck an die Arbeiter weiter. Das hat laut "SonntagsBlick" zur Folge, dass die Schutzmassnahmen auf vielen Baustellen nicht mehr eingehalten werden. Die Gewerkschaft Unia pocht darauf, dass die Massnahmen umgesetzt werden. Nötig seien regelmässige Tests und wirksame Kontrollen. Deren Durchführung liege derzeit beim Unfallversicherer Suva. Doch die Ressourcen der Suva seien beschränkt. 45 Kontrolleure seien zuständig für 350'000 Arbeiter auf 30'000 Bauplätzen. Mehr als 600 Stichproben im Monat lägen nicht drin.

"SonntagsZeitung":

Personen, die von der Lungenkrankheit Covid-19 genesen sind, verfügen möglicherweise jahrelang über einen Schutz vor einer erneuten Erkrankung. Darauf deuten zwei grosse Studie aus den USA hin, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. Forscher hätten Zellen des Immunsystems gefunden, die sich auch nach sechs Monaten oder mehr noch an das Coronavirus "erinnerten" und die sehr schnell eine Immunantwort auslösen könnten, wenn sie das Virus wieder entdeckten. Von anderen Infektionen wisse man, dass die Gedächtnis-B-Zellen bis zu zehn Jahre oder noch länger im Körper patrouillierten. Allerdings schützen diese Zellen nicht vor einer neuen Infektion mit dem Virus, sondern lediglich vor einer Erkrankung.

"NZZ am Sonntag":

Die selbständigen Unternehmen sind das schwächste Glied in der Coronakrise. Eine Studie des Zentrums Enterprise for Society zeigt nun laut der "NZZ am Sonntag", dass es vielen KMU in der zweiten Welle finanziell schlechter geht als während des Lockdowns im Frühling. Die Firmen rechnen für das ganze Jahr 2020 mit einem massiven Umsatzeinbruch von durchschnittlich 19 Prozent. Jeder dritte Unternehmer, entsprechend 200'000 KMU, hat Angst um die wirtschaftliche Existenz. Hinter der Studie stehen die Universität Lausanne und die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich. Die Studie basiert auf einer Befragung von knapp 800 selbständigen Unternehmen und Firmeninhabern aus allen Branchen und Landesteilen.

Sonstige Themen:

"SonntagsBlick":

Mehr als die Hälfte der National- und Ständeräte ist schon einmal bedroht, mit Erpressungsversuchen konfrontiert oder erpresst worden. Das hat der "SonntagsBlick" auf Basis einer Befragung erfahren, an der sich 102 Parlamentarierinnen und Parlamentarier beteiligten. Das entspricht rund 40 Prozent der Bundesversammlung. Fast jeder dritte National- oder Ständerat schaltete daraufhin die Polizei oder die Justiz ein. Ferner zeigt die Befragung, dass Politikerinnen deutlich häufiger mit Drohungen konfrontiert werden als ihre männlichen Kollegen. Zwei Drittel der Teilnehmerinnen gaben an, bereits einmal bedroht oder erpresst worden zu sei. Bei den Männern liegt der Prozentsatz 20 Punkte tiefer. Die Waadtländer FDP-Nationalrätin Jacqueline de Quattro fordert nun, dass exponierte Personen besser geschützt werden. Sie wird am Montag eine Motion einreichen.

"NZZ am Sonntag"/SonntagsZeitung:

Frauen spielen im islamistischen Terror laut der "NZZ am Sonntag" eine immer grössere Rolle. In den letzten Jahren habe deren Bedeutung im Dschihadismus sprunghaft zugenommen. Heute verbreiteten Frauen auch Propaganda, rekrutierten Dschihad-Reisende oder verübten Attentate, zitiert das Blatt den Experten Max Hofer, der im letzten Oktober eine Studie über den radikalen Islam in der Schweiz veröffentlicht hat. Nicoletta della Valle, Direktorin des Fedpol, mahnt ihrerseits in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" nach dem Messerangriff einer IS-Sympathisantin am Dienstag in Lugano zur Wachsamkeit. Der dschihadistische Terror ziele auch auf die Schweiz. Dschihadisten gelangten oft an ganz junge Leute aus schwierigen Verhältnissen oder an Menschen mit psychischen Problemen.

"Le Matin Dimanche":

Mehrere Länder auf der Südhalbkugel, darunter Australien, haben in den letzten Monaten einen praktisch grippefreien Winter erlebt. Experten sind vorsichtig optimistisch, dass sich dies auf der Nordhalbkugel wiederholen könnte. Laut dem jüngsten Wochenbericht des Bundesamtes für Gesundheit über Influenzaviren wurde das Grippevirus in den letzten zwei Wochen in keiner Region der Schweiz nachgewiesen. Die Zahl der Ansteckungen mit dem Grippevirus sei viel geringer als in den vergangenen Jahren, bestätigte Ana Gonçalves, Biologin am Nationalen Influenza-Referenzzentrum in Genf, gegenüber der Westschweizer Sonntagszeitung "Le Matin Dimanche". Sie schliesst jedoch nicht aus, das die Grippefälle später noch kommen könnten.


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