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EZB tritt FT-Bericht über Inflationsziel 2025 entgegen

17.09.2021 | 10:11

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Fow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) ist einem Bericht der Financial Times (FT) entgegengetreten, demzufolge die EZB intern damit rechnet, 2025 ihr Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen. Die FT hatte berichtet, dass EZB-Chefvolkswirt Philip Lane dies in einer "privaten Diskussion" des "längerfristigen EZB-Inflationsausblick" mit deutschen Bankvolkswirten angedeutet habe. Das würde laut FT eine erste Zinserhöhung 2023 ermöglichen.

"Der FT-Artikel ist nicht korrekt. Mr. Lane hat in keinem Gespräch mit Analysten gesagt, dass der Euroraum bald nach dem Ende des Projektionszeitraums der EZB eine Inflation von 2 Prozent erreichen wird", erklärte ein EZB-Sprecher. Die Schlussfolgerung der FT, dass eine Anhebung der Zinssätze bereits im Jahr 2023 erfolgen könne, stehe nicht im Einklang mit der Forward Guidance der EZB.

Die EZB prognostiziert derzeit 1,5 Prozent Inflation für den Durchschnitt des Jahres 2023. Im Dezember wird erstmals eine Prognose für 2024 veröffentlicht. Laut FT berechnet die EZB aber auch ein "mittelfristiges Referenzszenario", das allerdings nicht veröffentlicht werde. In besagter Diskussion mit Bankvolkswirten habe Lane gesagt, dass dieses Szenario zeige, dass die Inflation kurz nach dem Ende des dreijährigen Prognosehorizonts 2 Prozent erreichen werde.

Die erst vergangene Woche bestätigte Zins-Guidance der EZB besagt, dass die EZB-Leitzinsen so lange auf ihrem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden, bis der EZB-Rat einen Anstieg der Inflation auf das Ziel von 2 Prozent deutlich vor dem Ende des Projektionszeitraums und dauerhaft für den Rest dieses Zeitraums erkennen kann. Gemeint ist damit in etwa die Mitte des Prognosezeitraums. Damit diese Bedingungen erfüllt wären, müsste die EZB im Dezember sowohl für 2023 als auch für 2024 mindestens 2 Prozent Inflation prognostizieren.

Die Forward Guidance verlangt außerdem, dass die schon erreichten Fortschritte bei der unterliegenden Inflation so deutlich erkennbar sein müssen, dass eine mittelfristige Stabilisierung der Inflation bei 2 Prozent plausibel scheint. Zuletzt hatte die Kerninflation bei 1,6 Prozent gelegen, für 2023 prognostiziert die EZB derzeit 1,5 Prozent.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/apo

(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2021 04:10 ET (08:10 GMT)

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