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Finnland registriert an seiner Grenze mehr Einreisen aus Russland

22.09.2022 | 10:16
ARCHIV: Eine Schweizer Flagge auf dem Bundeshaus in Bern, Schweiz

Helsinki (Reuters) - Nach der Ankündigung einer Teilmobilmachung in Russland nehmen die Einreisen nach Finnland laut dem Grenzschutz des skandinavischen Nachbarlandes zu.

Der Verkehr habe sich in der Nacht verstärkt, sagte der Chef der Grenzschutz-Abteilung für internationale Angelegenheiten, Matti Pitkaniitty, der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstagmorgen. Es sei deutlich mehr los, aber die Lage sei unter Kontrolle. An neun Kontrollpunkten stünden finnische Beamte bereit. Bereits am Mittwoch hatte der Grenzschutz mit etwas mehr als 4800 Personen, die aus Russland über die Grenze im Osten Finnlands gekommen waren, deutlich mehr Einreisen verzeichnet als eine Woche zuvor. Da waren es noch gut 3100.

Die Einreisen am Mittwoch dieser Woche lagen laut dem Grenzschutz aber noch unter dem, was an Wochenenden üblich ist. In Nordnorwegen gab es nach Angaben der für die Einwanderungskontrolle zuständigen Polizei keine Veränderungen im Grenzverkehr zu Russland. Nach den jüngsten Rückschlägen im Krieg in der Ukraine hatte die russische Regierung am Mittwochmorgen die Einberufung von 300.000 Reservisten angekündigt. Das hatte Befürchtungen ausgelöst, dass bestimmten Gruppen von Männern im wehrfähigen Alter die Ausreise verboten werden könnte.

Am Mittwoch gab es einen Run auf Flüge ins Ausland. Direktflüge von Moskau nach Istanbul in der Türkei und Eriwan in Armenien - wohin visumfreie Ausreisen erlaubt sind - waren im Internet ausverkauft. In Russland kam es einer unabhängigen Menschenrechtsgruppe zufolge bei Protesten gegen die Teilmobilmachung bis Mittwochabend zu Festnahmen von fast 1400 Menschen in 38 Städten.

(Bericht von Stine Jacobsen, Essi Lehto and Gwladys Fouche, geschrieben von Elke Ahlswede, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2022
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