Einloggen
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

G20 ohne Trump - Kampf gegen Klimawandel und Protektionismus wieder im Fokus

07.04.2021 | 11:50
U.S. President Joe Biden delivers remarks on the state of the coronavirus disease (COVID-19) vaccinations

Brüssel (Reuters) - Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) betonen nach dem Wechsel der US-Regierung so stark wie seit Jahren nicht mehr den Kampf gegen Protektionismus und Klimawandel.

Die neue US-Regierung unter Präsident Joe Biden ermöglicht wieder klare Formulierungen und Ziele. So heißt es im Reuters am Mittwoch vorliegenden Entwurf für das Abschlussdokument der G20-Beratungen der Finanzminister und Notenbankchefs, der offene und auf klaren Regeln basierende Handel sei ein wichtiger Baustein, um nach der Coronavirus-Krise wieder für Wachstum und neue Jobs zu sorgen. Protektionismus müsse bekämpft und die Welthandelsorganisation WTO reformiert werden.

Die G20-Beratungen finden ab Mittwochmittag per Videokonferenz statt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will am späten Nachmittag dazu Rede und Antwort stehen.

In dem Dokument heißt es zudem, der Kampf gegen den Klimawandel werde für die Länder immer drängender. Die Umbrüche in der Corona-Krise müssten genutzt werden, um eine nachhaltigere Wirtschaft zu schaffen. Solche Formulierungen waren unter der US-Regierung von Präsident Donald Trump vier Jahre lang kaum denkbar. Der Republikaner hatte den Klimawandel immer wieder verharmlost sowie einen Handelskonflikt mit China und der EU vom Zaun gebrochen.

Um besonders armen Ländern in der Pandemie zu helfen, wollen die G20-Staaten Schuldenerleichterungen um weitere sechs Monate bis Ende 2021 verlängern. Bis zur Jahresmitte soll es zudem eine politische Verständigung auf eine weltweite Steuerreform geben - mit einer Mindeststeuer und einer neuen Form der Besteuerung von digitalen Dienstleistungen. Hier haben sich die Chancen mit der neuen US-Regierung deutlich verbessert, wie Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer beim deutschen Industrieverband BDI, sagte. "Ein globaler Konsens ist dringender denn je, um Doppelbesteuerungsrisiken und ausufernde internationale Steuerkonflikte zu vermeiden. Es müssen klare und einfache Regeln gefunden werden."


© Reuters 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
21.04.Iberoamerika-Gipfel fordert internationales Pandemie-Abkommen
DP
21.04.Prag stellt Moskau Ultimatum für Rückkehr der tschechischen Diplomaten
DJ
21.04.Rom gibt grünes Licht für größere Sportevents ab Juni
DP
21.04.Türkei verlängert Ausgangsbeschränkungen
DP
21.04.Rom legt Fahrplan für Corona-Öffnungen vor - 'Grüner Pass' kommt
DP
21.04.BUNDESFINANZMINISTERIUM  : Steuereinnahmen erholen sich im März
DJ
21.04.WDH : Schwesig kritisiert Teile des Infektionsschutzgesetzes
DP
21.04.CORONA-BLOG/Griechenland öffnet Außengastronomie ab Anfang Mai
DJ
21.04.OTS : Börsen-Zeitung / Schaun mer mal, Kommentar zum Bundesverfassungsgericht ...
DP
21.04.DEVISEN : Euro legt im US-Handel leicht zu
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"