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Historischer Einbruch in der Hotellerie

19.02.2021 | 16:45

Zürich (awp international) - Die Schweizer Hotellerie hat wegen der Coronakrise vergangenes Jahr über 40 Prozent an Umsatz eingebüsst. Damit sind die Logiernächte von einem Höchststand im 2019 praktisch Knall auf Fall wieder auf das Niveau der Fünfzigerjahre abgestürzt.

Gesamthaft schrumpften die Einnahmen um etwa 3,4 Milliarden Franken zurück, der Chef von Hotelleriesuisse, Andreas Züllig, am Freitag in einer gemeinsamen Online-Medienkonferenz von Schweiz Tourismus, Hotelleriesuisse und dem Bundesamt für Statistik (BFS) sagte.

Die städtischen Betriebe, die vor allem von ausländischen Touristen leben, haben das Ausbleiben der Gäste am stärksten gespürt: Sie verloren 2 Milliarden Franken an Umsatz, was gut zwei Dritteln des Vorjahresumsatzes entspricht. In den Berggebieten resultierte ein Rückgang um etwa 650 Millionen Franken (-19%), in ländlichen Gebieten entsprechend um etwa 750 Millionen.

Die Hotelübernachtungen sackten von rekordhohen 39,6 Millionen im Vorjahr auf noch 23,7 Millionen ab. Damit ist die Hotellerie bezüglich Übernachtungen wieder auf dem Stand von vor 70 Jahren zurückgefallen. In den Städten gingen die Übernachtungen um gut zwei Drittel und auf dem Land um knapp ein Viertel zurück.

9 Millionen Gäste verloren

Betrachtet man nur die Ankünfte, die Aufschluss geben über die Anzahl der Gäste, die in Schweizer Hotels eingecheckt haben, fällt der Rückgang mit 45,8 Prozent sogar noch etwas grösser aus: Fast 9 Millionen weniger Gäste als im Vorjahr haben 2020 ein Hotelzimmer in der Schweiz genommen.

Den Löwenanteil der ausbleibenden Gäste machten wegen den Reisebeschränkungen naturgemäss Touristen aus dem Ausland aus. Ihre Zahl ging von 10,5 Millionen im Vorjahr auf 3 Millionen zurück, was einem Rückgang um knapp drei Viertel entspricht.

Die Zahl der Gäste aus der Schweiz nahm um 17,1 Prozent auf knapp 7,7 Millionen ab. Sie blieben allerdings im Schnitt etwas länger im Hotel - und zwar durchschnittlich 2,1 statt wie im Vorjahr 1,9 Nächte -, weshalb die Logiernächtezahl der Schweizer Hotelgäste nur um 8,6 Prozent zurückging.

Auch 2021 wird schwierig

Laut Schweiz Tourismus wird auch das aktuelle Jahr sehr schwierig für die Branche. "2021 wird weiterhin mit grossen Verlusten weitergehen", sagte Schweiz Tourismus-Chef Martin Nydegger. Sofern sich die Pandemiesituation positiv entwickle, rechne man im Frühsommer wieder mit steigenden Touristenzahlen aus den umliegenden Ländern.

Im Sommer oder Herbst dürften nach Nydeggers Einschätzung auch wieder Gäste aus Asien und anderen weiter entfernten Regionen die Schweiz besuchen. Voraussetzung dafür sei, die Rahmenbedingungen würden stimmen: "Wir unterstützen alles, was in Richtung Gesundheitsnachweis oder Impfnachweis geht", sagte Nydegger.

Deutschen Hotels geht es auch schlecht

Nicht besser lief es im Nachbarland Deutschland. Dort verzeichneten die Hotels eine preisbereinigten (realen) Umsatzrückgang von 45,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt ebenfalls am Freitag berichtete. Auch für den Jahresauftakt 2021 seien keine besseren Zahlen zu erwarten. "Die wirtschaftliche Situation der Betriebe verschlechtert sich von Monat zu Monat", sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), Guido Zöllick. In Deutschland dürfen die Hotels seit geraumer Zeit nur noch Geschäftsreisende beherbergen.

tv/


© AWP 2021
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