News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Kreml wirft Westen Kriegstreiberei vor

04.07.2022 | 06:35

MOSKAU/KIEW (dpa-AFX) - Russland hat dem Westen vorgeworfen, Friedensverhandlungen mit der Ukraine zu verhindern und den Krieg damit in die Länge zu ziehen. "Jetzt ist der Moment, wo die westlichen Länder alles auf eine Fortsetzung des Kriegs setzen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Sonntag im Staatsfernsehen. Unter Führung der USA erlaube der Westen den Ukrainern "weder an Frieden zu denken noch darüber zu reden oder ihn zu besprechen". Damit reagierte Peskow auf Äußerungen westlicher Politiker, die Ukraine nicht zu Verhandlungen drängen zu wollen.

Derzeit gebe es offenbar keinen Bedarf an einer Befriedung der Lage, mutmaßte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin. Trotzdem werde der Moment für Verhandlungen kommen. Für einen Frieden müsse die Ukraine aber die russischen Forderungen annehmen, sagte Peskow. Als Kriegsziele hat Putin die Anerkennung der völkerrechtswidrig annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisches Territorium sowie die Abtretung der Gebiete Donezk und Luhansk benannt. Zudem gehe es um "Entnazifizierung" und "Entmilitarisierung" der Ukraine sowie deren Verzicht auf einen Nato-Beitritt.

Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak reagierte mit den Worten, Russland kenne die Bedingungen für Verhandlungen: Waffenstillstand, Truppenabzug, die Rückkehr entführter Bürger, die Auslieferung von Kriegsverbrechern sowie ein Reparationsmechanismus und die Anerkennung der souveränen Rechte der Ukraine. "Die Zeit wird kommen, und wir werden sie auf Papier festhalten", teilte Podoljak per Twitter mit.

Russland hatte das Nachbarland Ende Februar überfallen. Der russische Angriffskrieg dauert inzwischen mehr als vier Monate./bal/DP/zb


© dpa-AFX 2022
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
05:44Chinas russische Kohleimporte im Juli erreichen 5-Jahres-Hoch, da der Westen Moskau meidet
MR
03:31Impressum
DJ
02:06BUNDESBANKPRÄSIDENT NAGEL : Inflation könnte im Herbst zweistellig werden
DP
00:15Biden wirbt für 1 Billion Dollar Infrastrukturgesetz
MR
19.08.Verbot von Transfrauen im Schulsport in Utah vor Gericht blockiert
MR
19.08.Sicherheitsprobleme durch öffentliche Unterstützung von Schriftstellern für Rushdie
MR
19.08.Moody's ändert Ausblick für Zypern auf Positiv (Stabil)
DJ
19.08.Ehemaliger britischer Minister Gove unterstützt Rishi Sunak und sagt, er verlasse die vorderste Front der Politik -The Times
MR
19.08.MÄRKTE USA/Schwächer - Nasdaq massiv unter Druck
DJ
19.08.USA schicken Drohnen und weitere Militärhilfe in die Ukraine
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"