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MARKT USA/Aussicht auf frühere Zinswende dürfte weiter belasten

17.06.2021 | 12:27

Die Aussicht auf bald wieder steigende Zinsen dürfte am Donnerstag die Kauflaune an den US-Börsen dämpfen. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine etwas leichtere Eröffnung an der Wall Street an.

Am Mittwoch hatte die US-Notenbank im Anschluss an ihre Sitzung ihre Absicht bekundet, die Zinsen früher als bislang erwartet zu erhöhen. Der Median der Projektionen sieht den Leitzins bis Ende 2023 von derzeit 0,0 auf 0,6 Prozent steigen. Im März hatte die Fed noch damit gerechnet, dass der Leitzins bis 2023 konstant bleiben werde.

Die Währungshüter begründeten ihren Kurswechsel mit der überraschend schnellen Erholung der Wirtschaft und der Inflation, die höher sei als noch vor einigen Monaten erwartet. Dass sich die Kursverluste der Börsen in Reaktion auf diese Ankündigung am Mittwoch in Grenzen hielten und voraussichtlich auch am Donnerstag moderat ausfallen werden, erklären Marktteilnehmer damit, dass die Fed ihre Anleihekäufe zunächst fortsetzen wird, bis "substanzielle weitere Fortschritte" bei der Erholung erzielt worden sind.

Die Botschaft der Fed laute, dass es nicht ewig so weitergehen könne wie bisher, kommentiert Florent Pochon, Leiter des Bereichs Cross-Asset Strategies bei Natixis. Sie habe das aktuell starke Momentum genutzt, um zu signalisieren, dass sie zur Normalisierung der Geldpolitik bereit sei. Es dürfte aber schwierig sein, dies in die Tat umzusetzen, ohne dabei ein neuerliches "Taper Tantrum" zu riskieren, so Pochon in Anspielung auf die Panik, die 2013 an den Finanzmärkten aufkam, nachdem die Fed angekündigt hatte, ihre Anleihekäufe allmählich zurückzufahren. Angst vor einem Zusammenbruch des Marktes trieb damals die Anleiherenditen zeitweise drastisch in die Höhe, ehe sich die Gemüter wieder beruhigten.

Von einer "falkenhaften Überraschung" spricht derweil Seema Shah, Chefstrategin bei Principal Global Advisors. Angesichts des Wirtschaftswachstums und der Inflation hätte es sie aber auch überrascht, wenn die Fed keinen Kurswechsel vorgenommen hätte. Es habe nämlich auch Befürchtungen gegeben, dass die Fed den Anschluss verlieren könnte. Das dürfte aber nicht der Fall sein.

Während die Anleger noch über die möglichen Folgen der Fed-Aussagen sinnieren, müssen am Donnerstag einige Konjunkturdaten verarbeitet werden. Vor der Startglocke werden der Philadelphia-Fed-Index für Juni und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche veröffentlicht. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn folgt der Index der Frühindikatoren.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/smh

(END) Dow Jones Newswires

June 17, 2021 06:26 ET (10:26 GMT)

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