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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

12.07.2021 | 07:41

- Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Sonntagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 6,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 5,0 gelegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) von Montagmorgen lag die Inzidenz bei 6,4 (Vorwoche: 5) Fällen pro 100.000 Einwohnern. Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden insgesamt 324 (212) Corona-Neuinfektionen sowie zwei (ein) Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert.

- Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Europäische Union (EU) im vergangenen Jahr die höchste Sterberate seit Beginn der Aufzeichnungen registriert.

- Die Mittelmeerinsel Malta schließt ihre Grenzen für Reisende, die nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind.

- Zypern gilt seit Sonntag als Hochinzidenzgebiet mit einem besonders hohen Corona-Infektionsrisiko. Das Auswärtige Amt warnt daher vor nicht notwendigen touristischen Reisen dorthin. Urlauber müssen nun nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne gehen, die sie aber nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können. Außerdem gilt ganz Spanien einschließlich Balearen und Kanaren wegen steigender Corona-Zahlen nun als Risikogebiet.

- Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht einen "wahrscheinlichen Zusammenhang" zwischen Corona-Impfungen mit einem mRNA-Vakzin und Herzmuskelentzündungen, die aber "sehr selten" seien. Insgesamt überwiege der Nutzen der Impfung gegenüber den Risiken, erklärte der Ausschuss für Impfstoffsicherheit.

- Der Hotel- und Gaststättenverband hat die Politik trotz steigender Inzidenzzahlen aufgefordert, den Betrieben dauerhafte Öffnungen zu gewähren, um verloren gegangenes Personal zurückzugewinnen.

GLOBALE MINDESTSTEUER

Die G20-Staaten haben die Einführung einer Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen beschlossen. Die Finanzminister der G20-Gruppe einigten sich bei ihrem Treffen in Venedig auf die "historische" Steuerreform, wie aus der Abschlusserklärung hervorging. Die Minister riefen jene Länder, welche die Pläne bisher ablehnen, dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen.

USA SANKTIONEN

Die USA haben im Umgang mit China, Russland und dem Iran 34 Unternehmen und andere Entitäten auf eine Sanktionsliste gesetzt.

WETTBEWERBSPOLITIK USA

US-Präsident Biden hat eine weitreichende Verfügung unterzeichnet, die darauf abzielt, wettbewerbsfähige Märkte in der gesamten US-Wirtschaft zu fördern und die Dominanz von Unternehmen einzuschränken, die nach Ansicht des Weißen Hauses Verbraucher, Arbeitnehmer und kleinere Unternehmen benachteiligt. Die Anordnung ist ein detaillierte Plan, um das anzugehen, was die Biden-Administration als Problembereiche in verschiedenen Branchen ansieht. Er reicht von alltäglichen Verbraucheranliegen - Hörgeräte und Gepäckgebühren - bis hin zu einigen der sehr aktuellen Themen wie z.B. den allerersten kartellrechtlichen Vorschriften für Internetplattformen.

KONJUNKTUR JAPAN

Maschinenbauaufträge Kern Mai +7,8% (PROG: +2,6%) gg Vm

Maschinenbauaufträge Kern Mai +12,2% gg Vj

NORD-STREAM-2

Die Ostseepipeline Nord Stream 2 wird noch in diesem Sommer fertiggestellt sein und soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. "Wir gehen davon aus, dass die Bauarbeiten Ende August beendet sind", sagte Matthias Warnig, CEO der Nord Stream 2 AG, dem Handelsblatt.

EU-KLIMAPOLITIK

Die europäische Industrie wehrt sich dagegen, dass im Rahmen des EU-Klimaprogramms "Fit for Fifty Five" Entlastungen für energieintensive Unternehmen wegfallen sollen. Das würde "die Produktpreise" für Stahl, Zement oder Chemikalien "signifikant erhöhen", heißt es in einem Schreiben des Verbandes "Business Europe" an Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Zudem würde es den "Verlust von Marktanteilen bedeuten" sowie "zum Abbau von industriellen Arbeitsplätzen in Europa führen".

EZB-GELDPOLITIK

EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel hat die Sorgen vor einem zu starken Anstieg der Inflation zurückgewiesen und die Euroländer zu einem gezielten Einsatz der Unterstützungsgelder gemahnt. Die vor allem in Deutschland noch immer umstrittenen Anleihekäufe der Notenbank bezeichnete Schnabel als Instrumente, die in der Nähe der Nullzinsgrenze wirksam und unverzichtbar seien.

BUNDESTAGESWAHL DEUTSCHLAND

Die Union hat bei der jüngsten Umfrage für die Bundestagswahl im September einen deutlichen Vorsprung vor SPD und Grüne, die jetzt in der Wählergunst wieder gleichauf sind. Im Sonntagstrend, den Insa erhebt, verlieren die Grünen 1 Punkt zur Vorwoche auf 17 Prozent. Die Sozialdemokraten bleiben stabil und kommen ebenfalls auf 17 Prozent, ebenso wie die Union bei 28 Prozent.

BAYER

hat in den USA die weltweit erste Zulassung für seinen Wirkstoff Finerenon bekommen. Künftig dürfen damit Patienten behandelt werden, die nach einer Typ-2-Diabetes eine chronische Nierenerkrankung entwickelt haben. Das entschied die US-Gesundheitsbehörde FDA nach beschleunigter Prüfung.

VW

Volkswagen-Chef Herbert Diess wird den Zwölfmarken-Konzern auch in den kommenden Jahren leiten. Der Aufsichtsrat hat laut Mitteilung einer Vertragsverlängerung von Diess als Vorstandsvorsitzender bis Oktober 2025 zugestimmt. Diess und sein Vorstandsteam hätten die Transformation des Konzerns gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung in den vergangenen Jahren erfolgreich vorangetrieben, sagte Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch.

TRATON

Die Übernahme des US-Konkurrenten Navistar und die damit einhergehend höhere Verschuldung haben keine Auswirkungen auf die Bonitätsbewertung des Lkw-Herstellers. Die Ratingagentur Standard & Poor's bestätigte die Einstufung mit BBB und einem stabilen Ausblick.

CTS EVENTIM

Der Veranstalter und Ticketverkäufer hat Bewilligungsbescheide für die November- und Dezemberhilfen des Bundes erhalten. Wie der Konzern mitteilte, werden die Leistungen in Höhe von 102 Millionen Euro das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres und die Liquidität stärken.

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG

Der Verkauf der Beteiligung an der Radiologiegruppe Blikk Holding bringt der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) einen Geldsegen ein. Wie das Unternehmen mitteilte, erzielt es mit dem nun abgeschlossenen Verkauf an EQT Infrastructure einen zusätzlichen, ungeplanten Wertbeitrag von 26 Millionen Euro zum Nettovermögenswert und zum Nettoergebnis. Diese Summe war in der bisherigen Jahresprognose noch nicht enthalten.

TUI

Der Reiseveranstalter rechnet damit, dass die Einstufung Spaniens als Risikogebiet so gut wie keine praktischen Konsequenzen für deutsche Urlauber haben wird. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte: Wer zurückkehre, brauche wie bisher einen Negativtest, eine vollständige Impfung oder Genesung und unterliege dann keinen Einschränkungen.

WIRECARD

In den Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG und der Wirecard Sales International Holding GmbH hat Insolvenzverwalter Michael Jaffé weitere Unternehmensteile verwerten können. Es seien die Anteile an zwei der vier an Finch Capital verkauften Tochtergesellschaften im Asien-Pazifikraum übertragen worden, teilte der Insolvenzverwalter mit.

ALLNEX

Der thailändische Ölraffineriekonzern PTT Global Chemical PCL will den deutschen Harzspezialisten Allnex Holding GmbH für 4 Milliarden Euro übernehmen. Die Unternehmenstochter PTTGC International (Netherlands) BV wird 3,58 Milliarden Euro zahlen, um alle Anteile von Allnex zu erwerben sowie ein bestehendes Gesellschafterdarlehen in Höhe von 426,3 Millionen Euro zu kaufen.

BIOGEN

Es ist ein höchst ungewöhnlicher Schritt, den die amtierende Vorsitzende der Food and Drug Administration (FDA), Janet Woodcock, unternimmt. Sie fordert eine bundesweite Untersuchung von Medizinern innerhalb ihrer eigenen Behörde, die sich vor der kürzlich erfolgten Zulassung eines Alzheimer-Medikaments mit Vertretern von dessen Hersteller getroffen haben. Die Zulassung des Medikaments durch die US-Arzneimittelbehörde war sehr umstritten, zum Teil wegen des Preises von 56.000 Dollar pro Jahr, und zum Teil, weil die Beweise für die Wirksamkeit des Medikaments nicht schlüssig waren.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 12, 2021 01:40 ET (05:40 GMT)

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