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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

08.11.2021 | 07:35

Gold kletterte auf die höchsten Kurse seit Anfang September. Der Goldpreis wurde gestützt von sinkenden Marktzinsen und dem zurückkommenden Dollar. Händler verwiesen zudem auf die hohen Lohnsteigerungen in den USA, die die Inflation weiter anheizten - ohne Aussicht auf kurzfristige Zinserhöhungen.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

CORONA-PANDEMIE

- Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf mehr als 200 angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 201,1. Am Vortag hatte er bei 191,5 gelegen, vor einer Woche bei 154,8.

- Angesichts eines starken Anstiegs der Infektionsfälle gelten ab Montag in Österreich deutlich verschärfte Corona-Maßnahmen. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens gibt es die sogenannte 2G-Regelung, der Besuch von Restaurants, Friseuren oder Veranstaltungen ab 25 Gästen ist also nur noch für Geimpfte und Genesene erlaubt. Bei der Arbeit sollen weiterhin auch Tests möglich sein.

- Mehr als eineinhalb Jahre nach Verhängung einer weitreichenden Einreisesperre dürfen geimpfte Europäer ab Montag wieder in die USA fliegen. Reisende müssen vor Abflug nachweisen, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Sie müssen außerdem am Flughafen einen höchstens drei Tage alten negativen Corona-Test vorlegen und ihre Daten für eine mögliche Kontaktnachverfolgung hinterlassen.

KLIMAWANDEL

Den am meisten von den Folgen der Erderwärmung betroffenen Staaten droht laut einer Studie in den nächsten Jahrzehnten ein drastischer klimabedingter Einbruch ihrer Wirtschaftskraft. Den 65 untersuchten armen Ländern und kleinen Inselstaaten drohe beim derzeit zu erwartenden Klimawandel bis 2050 im Schnitt ein Rückgang ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 19,6 Prozent, heißt es in Studie, die von der Klima-Analytikerin Marina Andrijevic von der Humboldt-Universität in Berlin koordiniert wurde.

NORD STREAM 2

Die USA haben nach Informationen der Süddeutschen Zeitung Deutschland und andere Verbündete in den vergangenen Tagen über diplomatische Kanäle vor der Gefahr einer Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine gewarnt. Die USA wurden demnach Ende der Woche sowohl beim Europäischen Auswärtigen Dienst wie in den Außenministerien in Berlin, Paris und London vorstellig.

INNENPOLITIK USA

Der US-Kongress hat das umstrittene billionenschwere Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden endgültig verabschiedet. Für Biden ist die endgültige Verabschiedung des Pakets ein wichtiger politischer Erfolg, er muss es nun nur noch durch seine Unterschrift in Kraft setzen.

KONJUNKTUR CHINA

Im Jahresvergleich stiegen die Exporte im Oktober um 27,1 Prozent, die Importe lediglich um 20,6 Prozent. Gerechnet worden war mit einem Plus von 27,5 Prozent bei den Importen und von 22,6 Prozent bei den Exporten. Der Handelsbilanzüberschuss nahm so auf 84,54 Milliarden Dollar zu, erwartet worden war lediglich ein Überschuss von 62,74 Milliarden. Die Währungsreserven haben im Oktober ebenfalls deutlich zugenommen: Statt des erwarteten Plus von 3 Milliarden Dollar gab die chinesische Notenbank einen Zuwachs um 17 Milliarden auf 3,218 Billionen Dollar bekannt.

COVESTRO

hat nach einem überraschend starken Wachstum im dritten Quartal die Jahresprognose erneut angehoben. Das operative Ergebnis werde auf 3,0 bis 3,2 Milliarden Euro steigen statt wie im Sommer angekündigt auf 2,7 bis 3,1 Milliarden Euro, teilte Covestro mit. Angetrieben vor allem von stark erhöhten Verkaufspreisen (plus 44 Prozent) kletterte der Umsatz im Quartal um 56 Prozent auf 4,3 Millarden Euro. Das EBITDA stieg um 89 Prozent auf 862 Millionen Euro. Netto verdiente Covestro 472 Millionen Euro - mehr als das Doppelte des Vorjahres (179) Millionen Euro.

HENKEL

Nachfolgend ein Vergleich der Umsatzzahlen zum dritten Quartal mit den Konsensschätzungen der Analysten (in Millionen Euro, nach IFRS):

.                              BERICHTET   PROG   PROG 
3. QUARTAL                     3Q21 ggVj   3Q21   ggVj   3Q20 
Umsatz Konzern                5.092  +2%  5.090    +2%  4.999 
-Adhesive Technologies        2.442  +7%  2.395    +5%  2.280 
-Beauty Care                    934  -7%    977    -2%    999 
-Laundry & Home Care          1.680  -1%  1.688  -0,3%  1.693 
Organisches Wachstum Konzern    3,5   --    2,6     --    3,9 
-Adhesive Technologies          7,0   --    5,6     --    1,3 
-Beauty Care                   -3,0   --   -2,0     --    4,3 
-Laundry & Home Care            2,0   --    1,1     --    7,7 
 

QIAGEN

hat einen Rechtsstreit in den USA gegen Zahlung von 53 Millionen US-Dollar beigelegt. Die Vereinbarung hat keinen Einfluss auf die Prognose für den Nettoumsatz und den bereinigten Gewinn pro Aktie für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021.

VOLKSWAGEN

will in den kommenden fünf Jahren rund 1 Milliarde Euro in Lateinamerika investieren, um seine Wettbewerbssituation auf diesem wichtigen Markt weiter zu stärken und sich nachhaltig profitabel aufzustellen. Neben weiteren lokalen Fahrzeugprojekten sollen insbesondere die Digitalisierung und Dekarbonisierung in Südamerika einen zusätzlichen Schub erhalten.

AAREAL BANK

Der Einstieg des tschechischen Investors Daniel Kretinsky könnte laut Euro am Sonntag strategisch angelegt sein. Die Aareal Bank hatte vor einigen Tagen bekanntgegeben, dass Kretinsky 3,08 Prozent der Aktien erworben habe. "Wir glauben, dass Daniel Kretinsky dieses Engagement wertorientiert vorantreiben wird, also auf eine Aufspaltung zielen könnte", zitiert die Zeitung einen nicht namentlich genannten Manager eines Aareal-Bank-Großaktionärs.

COMMERZBANK

Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) am Mittwoch (10.11.) die Beschäftigten an allen Commerzbank-Standorten bundesweit ganztägig zum Streik auf. Darüber hinaus werden auch Angestellte der Tochtergesellschaften ComTS (Commerzbank Transaction Services) zum Streik aufgerufen, für die bislang kein Tarifvertrag gilt.

HYPOPORT

hat nach einem starken dritten Quartal den Jahresausblick bekräftigt. Auch nach 2021 sollen Umsatz und Ertrag prozentual zweistellig wachsen, kündigte CEO Ronald Slabke bei Vorlage ausführlicher Quartalszahlen an. Wie bereits bekannt, kletterte der Umsatz in den drei Monaten um knapp ein Fünftel auf 112 Millionen Euro. Das EBIT legte knapp zwei Drittel auf 11,5 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis kletterte um 60 Prozent auf 8,6 Millionen, das Ergebnis je Aktie auf 1,38 (Vorjahr: 0,85) Euro.

DIC ASSET

erwirbt für zusammen rund 139 Millionen Euro zwei große Immobilien. Die Berliner Betriebszentrale der Deutschen Bahn werde künftig in einem Infrastruktur-Spezialfonds für Dritte verwaltet, ein Bürogebäude in Mettmann übernimmt DIC Asset in den Eigenbestand.

R. STAHL

kann angesichts höherer "Markt- und Beschaffungsrisiken" und deshalb höheren Kosten ihre bisherige Jahresprognose nicht mehr halten. Den Umsatz sieht das Unternehmen nun im Bereich zwischen 246 und 250 Millionen Euro statt bei 254 bis 260 Millionen Euro. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen kündigte R. Stahl 14 bis 16 Millionen Euro an (bislang: 17 bis 19 Millionen).

DEUTSCHE BAHN

Die Auslastung der Fernverkehrszüge stieg nach Informationen der Zeitung Bild am Sonntag von Mai (23 Prozent) über Juli (39 Prozent) auf 45 Prozent im September. Ende Oktober war demnach bereits wieder jeder zweite Platz besetzt (rund 50 Prozent). Vor Corona waren es durchschnittlich 56 Prozent.

BHP

verkauft ihre Mehrheitsbeteiligung an zwei metallurgischen Kohleminen für bis zu 1,35 Milliarden US-Dollar an Stanmore.

BOUYGUES

hat den Zuschlag für die Engie-Dienstleistungstochter Equans erhalten. Nun will der französische Mischkonzern seinen Dienstleistungsbereich mit Equans verschmelzen. Pro Forma habe das neue Unternehmen auf Basis der 2020er Zahlen mit 96.000 Beschäftigten 16 Milliarden Euro umgesetzt, teilte Bouygues mit.

SIEMENS GAMESA

hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende September) erneut rote Zahlen geschrieben, rechnet für das nächste Jahr aber mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. Allerdings wird das mittelfristige Margenziel bezogen auf das bereinigte EBIT von 8 bis 10 Prozent erst im Geschäftsjahr 2024/25 erreicht und damit zwei Jahre später als bisher avisiert.

BERKSHIRE HATHAWAY

hat im dritten Quartal unter dem Strich netto 10,34 Milliarden Dollar verdient. Der Gewinn je Aktie betrug 6.882 Dollar. Der operative Gewinn lag bei 6,74 Milliarden, der Gewinn aus Investments und Derivaten bei 3,8 Milliarden.

TESLA

Gründer Elon Musk hat seine Twitter-Follower über den möglichen Verkauf von zehn Prozent seiner Aktien an dem US-Elektroautobauer abstimmen lassen - und eine klare Mehrheit hat für diesen Schritt votiert.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG//flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

November 08, 2021 01:34 ET (06:34 GMT)

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