News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

27.05.2022 | 07:32

Die Ölpreise zogen mit der aufgehellten Stimmung am Aktienmarkt und leicht abebbenden Stagflationsängsten um bis zu 3,2 Prozent an. Die EU treibe die Pläne für ein Ölembargo für russisches Erdöl trotz der Einwände Ungarns voran, hieß es außerdem. Das würde zu einer Angebotsverknappung führen.

METALLE

METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.852,38   1.850,50      +0,1%      +1,88   +1,3% 
Silber (Spot)      22,07      22,02      +0,2%      +0,05   -5,3% 
Platin (Spot)     953,90     952,95      +0,1%      +0,95   -1,7% 
Kupfer-Future       4,30       4,26      +0,9%      +0,04   -3,5% 
 

+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++

POLEN

Das Parlament hat am Donnerstag die Abschaffung der umstrittenen Disziplinarkammer am Obersten Gerichtshof beschlossen. Die Kammer, die Richter bestrafen und entlassen konnte, steht im Zentrum des seit Jahren andauernden Konflikts um die Justizreformen der nationalkonservativen polnischen Regierung. Die Mitglieder des Gremiums wurden vom Landesjustizrat ernannt, der von der Politik kontrolliert wird. Brüssel warf Warschau vor, mit der Disziplinarkammer die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben - und somit gegen einen Grundwert der Europäischen Union zu verstoßen.

FRANKREICH/AUSTRALIEN

Frankreich und Australien setzen nach dem U-Boot-Streit zwischen beiden Ländern im vergangenen Jahr auf einen Neuanfang der bilateralen Beziehungen. In einem Telefonat vereinbarten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der neue australische Regierungschef Anthony Albanese, wieder "eine auf Vertrauen und Respekt basierende bilaterale Beziehung aufzubauen", so der Elysée-Palast. Beide hätten den "tiefen Vertrauensbruch zur Kenntnis genommen", der durch die Entscheidung von Albaneses Vorgänger Scott Morrison verursacht worden sei, ein U-Boot-Geschäft mit Frankreich platzen zu lassen.

NATO

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Türkei im Streit um den Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands zum Einlenken aufgefordert. In einem Telefonat mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan habe Macron dazu aufgerufen, "die souveräne Entscheidung" der beiden Länder, der Nato beizutreten, "zu respektieren", teilte der Elysée-Palast mit. Er habe den Wunsch geäußert, dass die Gespräche fortgesetzt würden, "um eine schnelle Lösung zu finden".

NORDKOREA

China und Russland haben mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert. Die anderen 13 Mitglieder des höchsten UN-Gremiums stimmten für einen US-Resolutionsentwurf, der als Reaktion auf die jüngsten nordkoreanischen Raketentests neue Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang vorsah.

UKRAINE-BLOG

- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Moskau "Völkermord" in der Ostukraine vorgeworfen, während die russische Armee ihre Angriffe rund um die Stadt Sewerodonezk intensivierte. Im Donbass betreibe Russland "eine offensichtliche Politik des Völkermords", sagte Selenskyj in seiner täglichen Fernsehansprache in der Nacht zum Freitag.

- Russland hat sich zu Maßnahmen gegen die Nahrungsmittelkrise bereiterklärt, falls der Westen seine Sanktionen gegen Moskau aufhebt.

- Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist auch bei der Weltgesundheitsversammlung in Genf verurteilt worden. Eine von der Ukraine eingebrachte Resolution, die Russlands "militärische Aggression" in dem Nachbarland "auf das Schärfste" verurteilt, wurde mit den Stimmen von 88 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet.

ONLINE-HANDEL

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH) kündigt eine Kehrtwende im Onlinehandel mit Mode an. Der Boom der Corona-Jahre sei generell vorbei. "Bei Mode kommt erschwerend hinzu, dass wir ein Ende der kostenlosen Retoure erwarten, die bisher gang und gäbe ist und die von Kunden auch erwartet wird", sagte ein Sprecher der Süddeutschen Zeitung (SZ). Als Grund nannte er gestiegene Kosten: "Die hohen Preise für Transport und Verpackung führen dazu, dass die Händler diese Kosten stärker an die Kunden weitergeben." Amazon, Zalando und Otto teilten auf Anfrage mit, nicht zu beabsichtigen, Retouren kostenpflichtig zu machen.

MICROSOFT

Nach anderen großen Tech-Konzernen wird auch Microsoft zurückhaltender bei Neueinstellungen. Wie das US-Unternehmen mitteilte, will es das Tempo der Neueinstellungen im Software-Bereich drosseln. Die Software Group des Konzerns, in der die Programme Windows, Office und Teams entwickelt werden, ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen.

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 27, 2022 01:31 ET (05:31 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
13:32G7/SCHOLZ : Stand heute werden G7-Staaten an G20-Treffen teilnehmen
DJ
13:27Sender-Protest in Frankreich gegen das Abschaffen der Rundfunkgebühr
DP
13:26UN fordern sichere Migrationsrouten nach 23 Todesfällen in Marokko
DP
13:19Mehr als die Hälfte der Trümmer in Krementschuk geräumt
DP
13:19ALS REAKTION AUF NATO :  Russland will westliche Außengrenze stärken
DP
13:17Scholz dankt Bürgern von Krün und Garmisch-Partenkirchen
DP
13:16G7/SCHOLZ : Gipfel zeigt Geschlossenheit und Entschlossenheit der Länder
DJ
13:16SCHOLZ : China soll Russland-Sanktionen nicht unterlaufen
DP
13:13SCHOLZ : G7 wollen erneuerbare Energien und Klimaschutz vorantreiben
DP
13:10Die bevölkerungsreichste chinesische Provinz beginnt mit dem Versuch einer Katastrophenversicherung
MR
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"