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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

21.11.2022 | 07:34

METALLE

METALLE          zuletzt       Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.745,82     1.750,80      -0,3%      -4,99   -4,6% 
Silber (Spot)      20,81        20,94      -0,7%      -0,14  -10,8% 
Platin (Spot)     975,15       980,00      -0,5%      -4,85   +0,5% 
Kupfer-Future       3,62         3,63      -0,2%      -0,01  -17,8% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis gab mit dem etwas festeren Dollar und den steigenden Renditen nach. Der Preis für die Feinunze fiel um 0,6 Prozent.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

UKRAINE-KRIEG

- Polen untersagt der russischen Delegation den Zutritt zum bevorstehenden OSZE-Gipfel. Das Jahrestreffen der 57 Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, bei dem Polen die Präsidentschaft innehat, soll am 1. und 2. Dezember in Lodz stattfinden.

- Finnland hat am Freitag einen Plan für den Bau eines 200 Kilometer langen Zauns an der Grenze zu Russland vorgestellt. "In dieser Situation haben wir alle Gründe unsere Maßnahmen zu überdenken", sagte Brigadegeneral Jari Tolppanen vom finnischen Grenzschutz der Nachrichtenagentur AFP.

- Nach dem Raketeneinschlag im Südosten Polens im Zusammenhang mit dem russischen Krieg in der Ukraine bietet die Bundesregierung dem Land nun auch das Patriot-Raketenabwehrsystem zur Sicherung des Luftraums an.

USA / CHINA

Chinas Klima-Gesandter Xie Zhenhua hat die ersten Gespräche mit seinem US-Kollegen John Kerry nach der Wiederaufnahme der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in der Klimapolitik als "konstruktiv" gelobt.

EU / USA

Die EU-Kommission sieht Chancen, den drohenden Handelskrieg mit den USA um den sogenannten Inflation Reduction Act noch abzuwenden zu können. "Unser Ziel ist es, den europäischen Unternehmen denselben Zugang zum US-Markt zu sichern, wie ihn Firmen aus Mexiko oder Kanada haben", sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis dem Spiegel.

GELDPOLITIK USA

Für die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Boston, Susan Collins, ist die Größe des Zinsschritts der US-Notenbank bei der Sitzung im Dezember offen. "Alle möglichen Abstufungen sollten auf dem Tisch liegen, wenn wir entscheiden, was eine ausreichend straffe Geldpolitik ist", sagte sie in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC. "Extrem unwahrscheinlich" sei es, den Zins unverändert bei 3,75 bis 4 Prozent zu lassen, wohingegen ein Schritt um 75 Basispunkte in Erwägung gezogen werden sollte. "75 Basispunkte liegen auf dem Tisch, es ist wichtig, das zu betonen", so Collins.

POLITIK USA

Das US-Justizministerium hat einen unabhängigen Sonderermittler mit den Untersuchungen zum früheren Präsidenten Donald Trump betraut. Der zuletzt in Den Haag zu Kriegsverbrechen im Kosovo ermittelnde US-Staatsanwalt Jack Smith werde Ermittlungen zu in Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago beschlagnahmten Geheimdokumenten sowie in Teilen zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 leiten, sagte Justizminister Merrick Garland am Freitag. Trump hat die Einsetzung als "unfair" und "politisch" verurteilt.

RÜSTUNGSPOLITIK EUROPA

Nach langem Ringen haben Deutschland und Frankreich ihren Streit um das gemeinsame Kampfflugzeugsystem (FCAS) beigelegt. Das Bundesverteidigungsministerium informierte am Freitag das Parlament über den Abschluss der industriellen Verhandlungen und die politische Einigung, wie es in einer Mitteilung hieß. Damit sei der Weg frei für die Fortsetzung des Programms.

WIRTSCHAFT DEUTSCHLAND

- Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht in dem neuen Metall-Tarifabschluss keine Gefahr für eine Lohn-Preisspirale. "Die durchschnittliche jährliche Lohnsteigerung beträgt 4,2 Prozent für die kommenden beiden Jahre, was deutlich unter der Inflation von sieben bis zehn Prozent liegen wird. Somit erfahren Beschäftigte einen deutlichen Rückgang ihrer Reallöhne und damit ihrer Kaufkraft", sagte Marcel Fratzscher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

- Die Bundesagentur für Arbeit geht auch 2023 nicht von einer Pleitewelle aus und erwartet nur moderate Insolvenzgeldausgaben. Wie die Wirtschaftswoche am Freitag berichtete, kalkuliert die Bundesagentur für das kommende Jahr mit Ausgaben von 900 Millionen Euro für Lohn- und Gehaltszahlungen an Beschäftigte, deren Firmen Insolvenz anmelden.

FLÜSSIGGAS-TERMINALS DEUTSCHLAND

Die Anschaffung und der Unterhalt schwimmender Flüssigerdgas-Terminals kosten Deutschland mindestens dreieinhalb Milliarden Euro mehr als bislang geplant. Insgesamt sind derzeit rund 6,56 Milliarden Euro an Haushaltsmitteln vorgesehen, wie das Wirtschaftsministerium (BMWK) dem Spiegel auf Anfrage bestätigte. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hat in der vorigen Woche zusätzliches Geld für die Terminals bewilligt.

RATING IRLAND

Standard & Poor's Global Rating (S&P) ist optimistischer für Irland geworden und stuft den Ausblick für das Rating des Landes auf Positiv von Stabil hoch. Die Bonitätsnote AA- wurde bestätigt.

BASF / UNIPER

Deutsche Unternehmen, darunter BASF und Uniper, haben in den vergangenen Wochen Gespräche mit LNG-Exporteuren in den USA und anderen über potenzielle Gaslieferungen geführt. Die Lieferungen könnten nach der Mitte des Jahrzehnts beginnen, wie mit den Gesprächen vertraute Personen berichten.

BERTELSMANN

Paramount Global, die Mutter des Buchverlags Simon & Schuster, will Informanten zufolge den Verkauf des Verlags an die Bertelsmann-Tochter Penguin Random House nicht weiter unterstützen. Wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, hat sich Paramount entschieden, eine entsprechende Berufung in einem Kartellverfahren nicht zu unterstützen. Paramount dürfte den Informanten zufolge Anfang dieser Woche eine Entscheidung bekannt geben. Unternehmenssprecher von Paramount Global und Penguin Random House lehnten eine Stellungnahme ab.

COMMERZBANK

erhält einen neuen prominenten Aufsichtsratsvorsitzenden. Der frühere Bundesbankpräsident Jens Weidmann soll nach der Hauptversammlung im Mai 2023 das Amt von Helmut Gottschalk übernehmen, der sich altersbedingt zurückzieht.

CORESTATE CAPITAL

Der Immobilien-Investmentmanager Corestate Capital steht vor der Insolvenz. Wie das Unternehmen mitteilte, hält der Vorstand einen Erfolg der laufenden Sanierungsgespräche "nicht mehr für überwiegend wahrscheinlich". Es werde nun eine Insolvenzantragspflicht geprüft. Ein solcher Antrag würde innerhalb der gesetzlichen Monatsfrist gestellt werden. Corestate leidet massiv unter einem deutlichen Einbruch der Transaktionsvolumina im Immobiliensektor.

FRAPORT

Der Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte rechnet mit einer Verdopplung der Energiekosten innerhalb von zwei Jahren. Die Summe bewege sich "in die Richtung plus 70 Millionen Euro", sagte der Manager im Gespräch mit der BöZ. Schulte sieht zudem das Risiko, dass die schärferen Umweltauflagen den Luftverkehr weg von Europa etwa nach Istanbul verschieben könnten.

HOLCIM

Die Aktien von Holcim werden künftig nicht mehr an der Euronext in Paris gehandelt. Wie der Baustoffkonzern mitteilte, werde die Notierung zum 30. Dezember 2022 enden. Hintergrund sei eine geplante Vereinfachung der Handelsstruktur. Damit werde der Handel der Holcim-Aktien auf den Primärmarkt, die SIX Swiss Exchange (SIX), konzentriert, was die Verlagerung der Volumina weg von der Euronext im Laufe der vergangenen Jahre widerspiegele. Die Vereinfachung werde den Verwaltungsaufwand und die Kosten weiter reduzieren.

WALT DISNEY

Der Unterhaltungskonzern hat sich überraschend von seinem CEO getrennt. Wie der Konzern mitteilte, hat der Verwaltungsrat Bob Chapek am Sonntagabend abberufen. Den Posten übernimmt nun wieder der frühere Chairman und CEO Robert Iger.

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 21, 2022 01:33 ET (06:33 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BASF SE -0.02%52.78 verzögerte Kurse.13.80%
COMMERZBANK AG 1.09%10.21 verzögerte Kurse.14.31%
CORESTATE CAPITAL HOLDING S.A. -1.04%0.572 verzögerte Kurse.15.14%
FRAPORT AG -2.76%51.4 verzögerte Kurse.38.92%
HOLCIM LTD 0.48%54.6 verzögerte Kurse.13.49%
PARAMOUNT GLOBAL -1.99%22.61 verzögerte Kurse.36.67%
S&P GSCI COPPER INDEX 2 0.00%652.5396 Realtime Kurse.10.58%
S&P GSCI PLATINUM INDEX -0.01%270.2285 Realtime Kurse.-6.10%
S&P GSCI SILVER INDEX 0.08%1156.01 Realtime Kurse.-1.74%
UNIPER SE 0.54%2.988 verzögerte Kurse.14.84%
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) 1.73%69.9242 verzögerte Kurse.-1.91%
WALT DISNEY COMPANY (THE) -1.78%107.59 verzögerte Kurse.26.08%
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