Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NachrichtenWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Macron verteidigt Rentenpläne - wieder Streiks und Demonstrationen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
14.01.2020 | 15:15

PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der immer noch andauernden Streiks gegen die Rentenreform das Projekt erneut verteidigt. Er betonte, dass vor allem die Abschaffung der Sonderregelungen wichtig sei. Die derzeit 42 einzelnen Rentenkassen hätten Ungerechtigkeiten geschaffen, sagte Macron am Dienstag bei einem Besuch im südwestfranzösischen Pau. Das geplante universelle System sei viel gerechter. Die Regierung müsse nun weiterhin erklären und zuhören. Sorgen seien legitim, niemand möge Veränderung.

Macron geriet während seines Besuchs kurz mit einem Lehrer aneinander. Dieser sprach ihn auf die Reformpläne an, die beiden diskutierten lebhaft, wie auf einem Video zu sehen war. Macron forderte den gewerkschaftlichen organisierten Lehrer auf, sich respektvoll zu verhalten, da dieser wohl laut geworden war, wie französische Medien berichteten. Um gehört zu werden, müsse man manchmal schreien, habe der Lehrer erwidert. Der Austausch soll dann aber mit einem Handschlag geendet haben.

Die Streiks und Proteste gegen die Reformpläne gingen auch am Dienstag weiter. In der Hauptstadt Paris zogen Demonstranten durch die Stadt. Im Pariser Nahverkehr und im landesweiten Bahnverkehr kam es erneut zu Behinderungen - auch wenn sich die Lage inzwischen gebessert hat. Auch viele Anwälte legten erneut die Arbeit nieder. Auch ihre Pensionskasse soll mit der Reform abgeschafft werden. Sie argumentieren, dass ihre Rentenkasse - im Gegensatz zu vielen anderen Kassen - im Überschuss sei und sich selbst trage.

Nach den Plänen der Regierung sollen die 42 Rentenkassen künftig zusammengelegt werden - ein universelles Punktesystem soll geschaffen werden. Am Wochenende war Premier Édouard Philippe den Gewerkschaften bei einer wichtigen Frage des Rentenalters entgegen gekommen. Einige Gewerkschaften, die die völlige Rücknahme der Reform fordern, haben dennoch zu weiteren Ausständen aufgerufen. Diese halten nun bereits seit knapp sechs Wochen an./nau/DP/jha

© dpa-AFX 2020

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
12:08Klima-Aktivisten seilen sich von BER-Vordach ab
DP
12:01Chinas Industrie und Dienstleister bleiben auf Erholungskurs
DP
11:12DIW-Chef Fratzscher widerspricht Flughafen-Kritikern
DP
11:05MÜNTEFERING :  'Wir müssen das durchziehen'
DP
11:04MERKEL ZUM TEIL-LOCKDOWN :  Wollen schnell und unbürokratisch helfen
DP
11:04Hessens Ministerpräsident Bouffier in Quarantäne - Test negativ
DP
11:01NACH STARKEM BEBEN : Nacht voller Angst auf Samos
DP
10:56Flugverkehrsgegner wollen BER-Eröffnung stören
DP
10:11Großer Andrang bei Corona-Massentests in der Slowakei
DP
10:09HAUPTSTADTFLUGHAFEN BER : Die Kritiker sind schon am Start
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"