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Marketmind: Whack-a-mole auf den Märkten

25.05.2022 | 08:56
Traders work on the trading floor at the New York Stock Exchange (NYSE) in Manhattan, New York City

Ein Blick auf den bevorstehenden Tag an den Märkten von Saikat Chatterjee.

Während die Anleger darüber grübeln, was die größte Zentralbank der Welt als Nächstes tun könnte, ist die unruhige Ruhe an den globalen Märkten in Gefahr.

Erstens steht Russland kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, nachdem die Vereinigten Staaten erklärt haben, dass sie eine Ausnahmeregelung nicht verlängern werden, die es Moskau erlaubt hatte, US-Anleihegläubiger zu bezahlen.

Zweitens hat Nordkorea am Mittwoch wahrscheinlich eine Interkontinentalrakete abgefeuert, Stunden nachdem US-Präsident Joe Biden seine Asienreise beendet hatte.

Und in Großbritannien könnte im Laufe des Tages ein Bericht der hochrangigen Beamtin Sue Gray über den Einbruch in der Downing Street veröffentlicht werden, der den Druck auf Premierminister Boris Johnson erhöht, der mit einer starken Abschwächung der britischen Wirtschaft konfrontiert ist.

Für den Moment scheinen die Märkte diese Entwicklungen zu übersehen. Die asiatischen Aktien legten leicht zu, während die europäischen und US-amerikanischen Aktienfutures im grünen Bereich liegen. Dies ist in erster Linie auf den Rückgang der Renditen von US-Staatsanleihen zurückzuführen, wo die 10-jährigen Anleihekosten den niedrigsten Stand seit fast einem Monat erreicht haben.

Dieser Rückgang ist jedoch auf eine Reihe von unzureichenden PMI- und Wohnungsmarktdaten zurückzuführen, die auf eine Abkühlung der Wirtschaft hindeuten.

An den Devisenmärkten war der neuseeländische Dollar der herausragende Gewinner, nachdem die Zentralbank den Zinssatz wie erwartet um 50 Basispunkte angehoben und einen aggressiveren Ton als erwartet angeschlagen hatte.

Der US-Dollar bleibt knapp unter seinem Einmonatstief, da die schwachen Daten die Händler dazu zwangen, einige ihrer aggressiven Wetten auf eine Straffung der Geldpolitik zurückzunehmen. Die Geldmärkte gehen jetzt von etwa 131 Basispunkten für Zinserhöhungen in den nächsten drei Sitzungen aus, gegenüber 145 Basispunkten zu Beginn der Woche.

Und der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, warnte davor, dass überstürzte Zinserhöhungen zu "erheblichen wirtschaftlichen Verwerfungen" führen könnten. Die Märkte werden nun auf das Protokoll der letzten Fed-Sitzung warten, das am Mittwoch veröffentlicht wird.

Wichtige Entwicklungen, die den Märkten am Mittwoch mehr Orientierung geben dürften:

-Speakers' corner: EZB-Präsidentin Lagarde, Rehn, Panetta, Holzmann, de Cos und Lane, BoJ-Gouverneur Kuroda, Fed-Vizepräsidentin Brainard und BoE-Politiker Tenreyro.

Daten: US-April-Daten zu den Aufträgen für langlebige Wirtschaftsgüter und den Aufträgen für Kerninvestitionsgüter.

TotalEnergies kauft 50% des amerikanischen Unternehmens für erneuerbare Energien Clearway

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© MarketScreener mit Reuters 2022
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