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Moody's bestätigt Türkei-Rating B2 - Ausblick negativ

03.12.2021 | 23:00

LONDON (Dow Jones)--Die Ratingagentur Moody's hat das B2-Rating für die Türkei bestätigt. Der Ausblick bleibt negativ. Ungeachtet des derzeitigen Drucks auf die Lira habe sich das grundlegende Risiko der externen Anfälligkeit der Türkei aufgrund eines geringeren Leistungsbilanzdefizits, das einen allmählichen Wiederaufbau der Fremdwährungsreserven auf Brutto- und Nettobasis unterstütze, verringert, heißt es zur Begründung.

Der diversifizierte Privatsektor der Türkei zeige sich zudem relativ widerstandsfähig gegenüber Währungsschwankungen, da die Banken und Unternehmen des Landes, die Kredite im Ausland aufnähmen, gut gegen eine Abwertung der Währung abgesichert seien. Unter anderem durch das Halten erheblicher Fremdwährungseinlagen im Ausland.

Moody's geht davon aus, dass die öffentlichen Finanzen der Türkei relativ robust bleiben und die Staatsverschuldung im Jahr 2022 bei etwa 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen wird. Die Risiken hätten jedoch zugenommen, da die starke Lira-Abwertung die Schuldenquote des Staates aufgrund des großen Engagements in Fremdwährungen unter Druck setzen werde.

Trotz der Verbesserungen spiegele die Entscheidung, den negativen Ausblick beizubehalten, in erster Linie die erhöhte politische Unvorhersehbarkeit wider. Insbesondere den geldpolitischen Kurs der Zentralbank, der für den Druck auf den Wechselkurs und die volatilen internationalen Kapitalströme verantwortlich sei.

Der aktuelle wirtschaftspolitische Kurs werde in den kommenden Monaten zu einer deutlich höheren Inflation führen, was die Kaufkraft der Haushalte schwäche und die Wahrscheinlichkeit einer drastischen Verlangsamung des Wachstums trotz niedrigerer Zinssätze erhöhe.

Während die Finanzpolitik bisher vorsichtig geblieben ist, könnten die bevorstehenden Wahlen zu einer Lockerung führen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, heißt es weiter. Alternativ könnte wie im Jahr 2020 auf umfangreiche Kreditanreize gedrängt werden, was sich wiederum negativ auf das Leistungsbilanzdefizit auswirken würde.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 03, 2021 16:59 ET (21:59 GMT)

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