Die Ölfelddienstleister haben im November die Zahl der Neueinstellungen erhöht und 1.890 Stellen in diesem Sektor geschaffen. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten Daten der Handelsgruppe Energy Workforce & Technology Council hervor.

WARUM DAS WICHTIG IST

Die Einstellung von Mitarbeitern in der Ölfeldindustrie kann als Indikator für die Gesundheit des Sektors dienen. Unternehmen, die mehr Mitarbeiter einstellen, könnten darauf hindeuten, dass in Zukunft mehr gebohrt wird.

DIE ZAHLEN

Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze im US-Energiedienstleistungssektor stieg im November auf 655.630, gegenüber 654.062 im Oktober, wie die Daten zeigen. In Texas, der Heimat des produktiven Permian-Beckens, auf das knapp die Hälfte der nationalen Ölproduktion entfällt, wurden 765 neue Arbeitsplätze geschaffen, so dass die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in diesem Bundesstaat auf 319.489 stieg.

KONTEXT

Der designierte Präsident Donald Trump hat den Wählern niedrigere Kraftstoffpreise versprochen und in seiner "Drill, Baby, Drill"-Kampagne versprochen, die heimische Produktion zu steigern. In der Praxis kann Trump die Preise jedoch nicht vollständig kontrollieren. Und die Produzenten konzentrieren sich im Großen und Ganzen weiterhin auf Kapitaldisziplin statt auf neue Bohrungen.