News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Premier bis in die 30er Jahre? - Johnson irritiert mit Äußerungen

26.06.2022 | 17:02

KIGALI (dpa-AFX) - Boris Johnson hat mit Äußerungen über seine politische Zukunft als britischer Premierminister für Irritationen gesorgt. Auf eine Journalisten-Frage, ob er bei der nächsten Wahl für eine zweite Amtszeit antreten wolle, antwortete der konservative Politiker am Wochenende bei einem Besuch in Ruanda: "Momentan denke ich über eine dritte Amtszeit nach, und was dann passieren könnte. Aber das werde ich prüfen, wenn die Zeit dafür gekommen ist."

Auf Nachfragen gab er sich siegessicher, dass er die als nächstes anstehende Wahl für seine zweite Amtszeit, regulär im Jahr 2024, auf jeden Fall gewinnen werde. Er denke tatsächlich "über eine dritte Amtszeit nach - bis Mitte der 2030er", fügte er hinzu. Johnson ist seit 2019 im Amt.

Im politischen London mehren sich allerdings die Stimmen, die den Regierungschef am liebsten so schnell wie möglich aus der Downing Street ausziehen sehen wollen. Ein kürzliches Misstrauensvotum seiner konservativen Fraktion hat der 58-Jährige zwar überstanden, allerdings nur mit viel Gegenwind. Vor einigen Tagen musste Johnson herbe Wahlschlappen bei zwei Nachwahlen einstecken, woraufhin sein Generalsekretär Oliver Dowden zurücktrat - mit dem unverblümten Hinweis, irgendjemand müsse ja Verantwortung übernehmen.

Dem "Telegraph" zufolge bereitet Johnson derzeit die Einführung neuer Importregeln für Stahl vor, um heimische Produzenten vor günstigerem Stahl aus dem Ausland zu schützen. Damit sollen insbesondere in den wirtschaftlich abgehängten Gegenden Englands Wählerstimmen gesichert werden, wie die Zeitung berichtete. Allerdings könnte die Regeländerung einen erneuten Bruch internationalen Rechts bedeuten - eine Grenzüberschreitung, die der britischen Regierung derzeit bereits in anderen Zusammenhängen vorgeworfen wird./swe/DP/nas


© dpa-AFX 2022
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
10:15BayernLB erhöht Prognose
DP
09:59UPDATE/SCHNABEL : Inflationssorgen genauso groß wie im Juli
DJ
09:58LONDON : Russen schützen Panzer nur unzureichend
DP
09:58SCHIFF KOLLIDIERT MIT BRÜCKE : Wesel-Datteln-Kanal gesperrt
DP
09:55DIHK :  Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland hat sich nochmals verschärft
DP
09:51Bundesverfassungsgericht bestätigt Masern-Impfpflicht
DP
09:50Ukraine meldet vor Treffen von Selenskyj und UN-Chef neue Angriffe
RE
09:50WDH/Baugenehmigungen gesunken - IG BAU spricht von Alarmsignal
DP
09:50Großbritanniens Liz Truss würde die Rolle der Finanzaufsichtsbehörden überprüfen, sagt eine Quelle
MR
09:45Politiker von SPD und Grünen dringen auf Direktzahlungen wegen Gasumlage
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"