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Protokoll enthüllt keine Diskussionen im EZB-Rat über neue Strategie

29.07.2021 | 14:02

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ein Protokoll der Ratssitzung am 8. Juli 2021 veröffentlicht, in der die neue geldpolitische Strategie der Zentralbank beschlossen wurde. Im Unterschied zu den Protokollen der alle sechs Wochen stattfinden geldpolitischen Beratungen gibt dieses Dokument aber keinen Hinweis auf die Diskussionen, die in dem Gremium stattgefunden haben. Es fasst lediglich die am 8. Juli veröffentlichten Beschlüsse noch einmal zusammen. Aussagen von EZB-Ratsmitgliedern aus den Monaten vor dem Beschluss deuten aber darauf hin, dass es durchaus unterschiedliche Vorstellungen über eine anzustrebende neue Strategie gab.

Deren wichtigstes Element ist die Änderung des Inflationsziels von "nahe, aber unter 2 Prozent" auf "2 Prozent" sowie die Feststellung, dass die EZB an der nominalen Zinsuntergrenze unter Umständen besonders energisch oder ausdauernd agieren muss, um eine Verfestigung der Inflationserwartungen auf einem zu niedrigen Niveau zu verhindern. Dabei will sie auch ein zeitweiliges und moderates Überschießen der Inflation zulassen.

Über die operative Umsetzung dieser zu Monatsbeginn einstimmig beschlossenen Maxime herrschte bei der Ratssitzung am 21. und 22. Juli schon keine Einigkeit mehr. Das deutsche Ratsmitglied Jens Weidmann stimmte gegen die veränderte Zins-Guidance, die Zinserhöhungen in den nächsten Jahren eher noch unwahrscheinlicher machen.

Der italienische EZB-Direktor Fabio Panetta sprach sich dafür aus, die Wirtschaft des Euroraums heiß laufen zu lassen, um dem neuen Inflationsziel Glaubwürdigkeit zu verschaffen. "In der Vergangenheit hat die Ungeduld der EZB dazu geführt, dass sie die Zinssätze zu früh angehoben hat, was die Inflation übermäßig unter Druck gesetzt und das Wachstum gehemmt hat", sagte er.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/brb

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2021 08:01 ET (12:01 GMT)

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