Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle-anlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Rund 1200 Migranten im neuen Lesbos-Lager - 35 Corona-Fälle

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
16.09.2020 | 09:25

ATHEN (dpa-AFX) - Die Aufnahme von Migranten in einem provisorischen Zeltlager auf der griechischen Insel Lesbos kommt nur schleppend voran. Bis zum Mittwochmittag sind gut 1200 Menschen in das Camp Kara Tepe wenige Kilometer nördlich der Hauptortschaft der Insel Mytilini gegangen, wie der staatliche Rundfunk (ERT) unter Berufung auf das Migrationsministerium berichtete. 35 Migranten seien positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sie seien isoliert worden, hieß es weiter. Rund 11 000 Menschen leben noch im Freien, nachdem das Camp Moria am Mittwoch vergangener Woche bei einem Großbrand zerstört worden war.

Auf der Insel Samos wurde am Mittwochmorgen Entwarnung gegeben. Starke Winde haben nämlich die Flammen eines Brandes, der am späten Dienstagabend am Rande des Registriercamps von Vathy ausgebrochen war, in Richtung eines nicht dicht bewaldeten Hügels getrieben. Die Feuerwehr hätte den Brand dann löschen können, berichtete das Staatsradio. Die Polizei und die Feuerwehr haben einige Menschen in Gewahrsam genommen. Es werde untersucht, ob sie in eine Brandstiftung verwickelt gewesen seien, hieß es. Auf Samos leben rund 4600 Migranten.

"Die Brände...zeigen, dass die anarchisch funktionierenden jetzigen Camps geschlossen werden und neue geschlossenere Camps entstehen müssen", erklärte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis im Staatsfernsehen (ERT) am Mittwoch. Griechenland sei nicht bereit gewaltbereite Migranten zu dulden, hieß es.

Auf Lesbos werden unterdessen die Migranten mit Flugblättern in sieben Sprachen informiert, dass es keinen anderen Weg für sie gibt, die Insel zu verlassen, als Asyl zu bekommen. Den Asylprozess könne man aber nur im neuen Lager durchlaufen. Die Sicherheitskräfte hatten am Dienstag sechs jungendliche Migranten- alle Afghanen- als mutmaßliche Brandstifter festgenommen.

Griechenland will alle rund 12 000 Bewohner des abgebrannten Lagers Moria weiter vor Ort unterbringen und nicht auf das Festland bringen

- das haben Regierungsvertreter mehrfach betont. Hintergrund ist die

Befürchtung, dass sonst auch Migranten in anderen Lagern absichtlich Feuer legen könnten, um ihre Weiterreise nach Europa, insbesondere nach Deutschland, zu erzwingen. Außerdem befürchtet Athen, dass noch mehr Migranten, die sich zurzeit in der Türkei aufhalten, zur Überfahrt nach Europa animiert werden - das soll verhindert werden. Zudem verweist Athen auf Zahlen, wonach Asylanträge von vielen Migranten in Moria entweder noch nicht entschieden oder aber abgelehnt wurden./tt/DP/eas


© dpa-AFX 2020
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
21.09.REPUBLIKANER : Abstimmung über Ginsburg-Nachfolge noch in diesem Jahr
DP
21.09.'Schulgipfel' vereinbart schnelle Anschaffung von Lehrerlaptops
DP
21.09.AMNESTY : Quarantäne führt in Lateinamerika zu Repression
DP
21.09.Dienstlaptops für Lehrer sollen zügig kommen
DP
21.09.TRUMP : Demokraten könnten Ginsburgs letzten Wunsch formuliert haben
DP
21.09.SPAHN : Deutschland ist im Kampf gegen das Virus besser gerüstet
DP
21.09.US-Gesundheitsbehörde zieht Hinweis zu Corona-Übertragung zurück
DP
21.09.Atombehörde besorgt über Nordkoreas Atomprogramm
DP
21.09.Mitte-Links verteidigt die Toskana - Ja zu kleinerem Parlament in Rom
DP
21.09.DEVISEN : Hohe Verunsicherung wegen Corona belastet Euro deutlich
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"