Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Südafrika sieht sich durch Reisebeschränkungen 'bestraft'

28.11.2021 | 19:17

PRETORIA/BRAZZAVILLE (dpa-AFX) - Südafrika sieht sich durch die zahlreichen Reisebeschränkungen seit der Entdeckung der neuen Variante des Coronavirus im südlichen Afrika zu Unrecht bestraft. "Herausragende Wissenschaft sollte gelobt und nicht bestraft werden", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme des Ministeriums für Internationale Beziehungen unter Verweis auf die Arbeit südafrikanischer Wissenschaftler, die die Omikron-Variante sequenziert und identifiziert hatten.

"Wir stellen auch fest, dass neue Varianten in anderen Ländern entdeckt wurden. Keiner dieser Fälle hatte eine Verbindung nach Südafrika", hieß es weiter. Südafrika habe bereits Gespräche mit Ländern aufgenommen, die Reisebeschränkungen beschlossen hätten und hoffe, dass diese Entscheidungen noch einmal überdacht würden.

Die Regionalvertretung der Weltgesundheitsorganisation WHO in Afrika kritisierte am Sonntag die Maßnahmen. "Nun, da die Omikron-Variante in mehreren Teilen der Welt auftritt, ist die Anwendung von Reisebeschränkungen gegen afrikanische Länder ein Angriff auf internationale Solidarität", teilte die Direktorin Matshidiso Moeti mit. Reisebeschränkungen könnten dazu beitragen, die Verbreitung von Covid-19 leicht zu verlangsamen, sie seien aber auch eine schwere Belastung für die betroffenen Staaten mit wirtschaftlichen Auswirkungen.

Edwin Dikoloti, der Gesundheitsminister von Botsuana, befürchtete eine Stigmatisierung der Länder des südlichen Afrikas. Seit dem 26. November seien in Botsuana 19 Infektionen der neuen Variante bestätigt worden, sagte er am Sonntag. Die meisten Fälle seien jedoch von außen "importiert" worden.

Das Afrikanische Zentrum für Infektionskrankheiten (Africa CDC) hatte sich nach Entdeckung der neuen Variante gegen Reisebeschränkungen ausgesprochen. In der Pandemie habe man festgestellt, dass Reisebeschränkungen für Reisende aus Ländern mit einer neuen Variante zu keinem bedeutsamen Ergebnis geführt hätten./czy/DP/he


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
14:57WOCHENVORSCHAU/31. Januar bis 6. Februar (5. KW)
DJ
14:56WOCHENVORSCHAU/24. bis 30. Januar (4. KW)
DJ
14:55EU legt Beschwerde gegen russische Ausfuhrbeschränkungen für Holz ein
DP
14:54Blinken schließt weiteres Gespräch von Biden und Putin in Ukraine-Krise nicht aus
DJ
14:51SÖDER : Corona-Maßnahmen derzeit nicht verschärfen
DP
14:50Lagarde erwartet abflauende Inflation - Doch Geldpolitik abhängig von Datenlage
RE
14:49Jede fünfte Altersrente unter 500 Euro
DP
14:47Blinken nennt Gespräch mit Lawrow "offen" - Weiteres Treffen soll folgen
RE
14:45SWR-Sendungen droht Ausfall wegen Corona
DP
14:42UKRAINE-KONFLIKT : Bulgarien hält an Nato-Orientierung fest
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"