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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

30.11.2022 | 13:30

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Eurozone-Inflation sinkt im November auf 10,0 Prozent

Der Preisauftrieb in der Eurozone hat im November etwas nachgelassen, nachdem die Inflation im Oktober erstmals seit der Einführung des Euro über die Marke von 10 Prozent geklettert war. Die jährliche Inflationsrate sank im Berichtsmonat auf 10,0 von 10,6 Prozent im Oktober, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Meldung mitteilte. Der Rückgang der Inflation war damit etwas stärker als erwartet: Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten eine Rate von 10,4 Prozent vorhergesagt.

Commerzbank erwartet EZB-Erhöhung um 50 Basispunkte

Die Preisdaten aus der Eurozone sprechen nach Ansicht von Commerzbank-Ökonom Christoph Weil dafür, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember die Zinsen nur um 50 Basispunkte erhöhen wird. Zuvor hatte die EZB ihre Zinsen zwei Mal in Folge um 75 Punkte angehoben. "Grund für den überraschend starken Rückgang der Inflationsrate war der massive Einbruch der Energiepreise in den Niederlanden, der teilweise auf die dortige statistische Methode der Energiepreismessung zurückzuführen ist", schreibt Weil in einem Kommentar.

KfW: EZB macht Geldpolitik vermehrt mit Rückspiegel

KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib geht davon aus, dass der EZB-Rat die aktuellen Inflationsdaten genau unter die Lupe nehmen wird. "Denn nachdem praktisch alle Inflationsprognosen für dieses Jahr falsch lagen, orientiert sich die EZB derzeit sehr stark an den aktuellen Datenveröffentlichungen, das heißt Geldpolitik wird inzwischen vermehrt mit dem Rückspiegel gemacht", schreibt Köhler-Geib in einem Kommentar.

Dekabank: Deutsche Wirtschaft schrumpft 2023 um 0,7 Prozent

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Volkswirte der Dekabank im nächsten Jahr im Jahresschnitt um 0,7 Prozent schrumpfen. Wie sie in ihrem Jahresausblick für 2023 schreiben, dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aber auf Quartalsbasis ab der Jahresmitte wieder zu steigen beginnen. Den Höhepunkt der Inflation sehen sie so gut wie erreicht, weshalb die derzeit eingepreiste Straffung der Geldpolitik ihrer Ansicht nach ausreichen wird, die Inflation in den Griff zu bekommen.

Deutsche Arbeitslosenzahl im November etwas höher als erwartet

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im November etwas stärker als erwartet zugenommen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 17.000, nachdem sie im Oktober um 9.000 gestiegen war. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,6 (Oktober: 5,5) Prozent. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 10.000 und eine unveränderte Quote von 5,5 Prozent prognostiziert.

RWI: Containerumschlag sinkt im Oktober deutlich

Der weltweite Containerumschlag ist im Oktober nach Schätzungen des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung angesichts der globalen Wirtschaftsschwäche deutlich gesunken. Der Indexstand fiel demnach saisonbereinigt im Oktober auf 120,8 Punkten gegenüber 124,2 Punkten (revidiert) im Vormonat. Laut RWI war ein Rückgang des Containerumschlags in allen Weltregionen zu beobachten, besonders deutlich war er aber in den nordeuropäischen Häfen.

DIW: Konjunkturaussichten trotz leichter Erholung weiterhin trüb

Die konjunkturellen Aussichten in Deutschland haben sich nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im November etwas aufgehellt, bleiben insgesamt aber eingetrübt. Wie das Institut weiter mitteilte, stieg das DIW-Konjunkturbarometer auf 82,5 Punkte und wies im Vergleich zum Tiefstand im Oktober damit gut 8 Zähler mehr auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Winter eine Gasmangellage eintreten werde, habe sich in den vergangenen Wochen verringert.

Frankreichs BIP-Wachstum für drittes Quartal bestätigt

Die französische Wirtschaft ist im dritten Quartal um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Die Statistikbehörde Insee bestätigte damit ihre erste Schätzung vom 28. Oktober. Im zweiten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent zugelegt.

Italiens BIP-Wachstum für drittes Quartal bestätigt

Die italienische Wirtschaft ist im dritten Quartal 2022 solide gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal und lag um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Das Statistikamt Istat bestätigte damit seine erste Schätzung vom 31. Oktober.

Merz: Potenziale für Fachkräfte besser ausschöpfen

Unions-Fraktionschef Friedrich Merz (CDU) hat in der Diskussion um die Einwanderung von Fachkräften gefordert, zunächst die bestehenden Möglichkeiten zu nutzen. "Wir haben in Deutschland ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz", sagte Merz im ZDF-Morgenmagazin. "Wir brauchen mehr, und wir schöpfen die Potenziale, die wir schon jetzt haben, nicht aus." So gebe es 2,5 Millionen Arbeitslose und 1,9 Millionen offene Stellen. "Da funktioniert der Arbeitsmarkt nicht." Auch könnten aus allen EU-Staaten Menschen zum Arbeiten nach Deutschland kommen, "aber sie kommen nicht, weil die Bedingungen in Deutschland einfach nicht gut genug sind". Als Gründe nannte Merz unter anderem zu viel Bürokratie und zu hohe Steuern.

Kabinett beschließt Eckpunkte für Fachkräfteeinwanderung

Das Bundeskabinett hat bei seiner Sitzung in Berlin Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung beschlossen, mit denen die Hürden für Arbeitskräfte aus dem Ausland deutlich gesenkt werden sollen. "Es ist nicht zuletzt die Wirtschaft, die uns sagt, dass dieses Gesetz zwingend notwendig ist", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faser (SPD) bei einer Pressekonferenz. "Wir legen ein sehr innovatives Gesetz jetzt demnächst vor", kündigte sie an. Der Entwurf solle "sehr zeitnah" kommen.

EU-Kommission empfiehlt Einfrieren von EU-Milliarden für Ungarn

Die Europäische Kommission hat den Mitgliedstaaten das Einfrieren von mehr als 13 Milliarden Euro an EU-Mitteln für Ungarn empfohlen. Von Budapest angekündigte Reformschritte zur Verbesserung der Unabhängigkeit der Justiz und zur Bekämpfung von Korruption in Ungarn reichten bislang nicht aus, erklärte die Kommission in Brüssel. Die Mitgliedstaaten haben nun bis zum 19. Dezember Zeit, über die Empfehlung zu entscheiden.

EU strebt Sondergericht zur Ahndung russischer Verbrechen in der Ukraine an

Die EU will ein Sondergericht zur Ahndung von "Verbrechen Russlands" in der Ukraine einrichten. Der europäische Staatenbund werde mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) "zusammenarbeiten und dabei helfen, ein Sondergericht einzurichten, das über die Verbrechen Russlands urteilt", teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Onlinedienst Twitter mit. Gemeinsam mit Partnern werde die EU dafür sorgen, "dass Russland für die Zerstörung bezahlt, die es verursachte". Dabei könnten eingefrorene Guthaben russischer Oligarchen oder der russischen Zentralbank zum Zuge kommen.

Mexiko hält an geplantem Importverbot für Genmais aus den USA fest

Mexiko will keinen Genmais aus den USA mehr importieren. "Wir akzeptieren keinen transgenen Mais für den menschlichen Verzehr", sagte Staatschef Andrés Manuel López Obrador. Er wolle an dem geplanten Einfuhrverbot festhalten. In Gesprächen mit US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack hatte dieser zuvor "tiefe Besorgnis" über den Schritt geäußert und eine Klage ins Spiel gebracht.

+++ Konjunkturdaten +++

Italien/Verbraucherpreise Nov vorl. +0,5% gg Vm, +11,8% gg Vj

Italien/Verbraucherpreise Nov PROG: -0,2% gg Vm, +11,3% gg Vj

US/MBA Market Index Woche per 25. Nov -0,8% auf 208,1 (Vorwoche: 209,8)

US/MBA Purchase Index Woche per 25. Nov +3,8% auf 181 (Vorwoche: 174,4)

US/MBA Refinance Index Woche per 25. Nov -12,9% auf 325,5 (Vorwoche: 373,6)

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2022 07:30 ET (12:30 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AUSTRALIAN DOLLAR / EURO (AUD/EUR) 0.00%0.64886 verzögerte Kurse.0.74%
BRITISH POUND / EURO (GBP/EUR) -0.03%1.12285 verzögerte Kurse.-1.21%
CANADIAN DOLLAR / EURO (CAD/EUR) -0.04%0.69571 verzögerte Kurse.0.28%
COMMERZBANK AG 0.20%10.135 verzögerte Kurse.14.70%
INDIAN RUPEE / EURO (INR/EUR) -0.03%0.011251 verzögerte Kurse.-0.20%
US DOLLAR / EURO (USD/EUR) -0.03%0.93168 verzögerte Kurse.-0.80%
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) -4.24%69.05 verzögerte Kurse.-1.98%
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