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UPDATE/FOMC ändert Geldpolitik nicht - Ziele sind näher gerückt

28.07.2021 | 20:41

--Leitzinsen und Volumen Wertpapierkäufe bleiben unverändert

--Wirtschaft hat Fortschritte in Richtung der Fed-Ziele gemacht

--Konjunkturelle Einschätzung etwas besser

(NEU: Details aus dem Statement)

Von Nick Timiraos

WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank Fortschritte in Richtung der Beschäftigungs- und Inflationsziele der Federal Reserve gemacht. Die FOMC-Mitglieder deuten in ihrem geldpolitischen Statement an, dass sie noch in diesem Jahr mit einer Reduzierung der Anleihekäufe beginnen könnten. Die Fed hat seit Ende letzten Jahres erklärt, dass sie ihre monatlichen Käufe von Anleihen im Wert von 120 Milliarden Dollar so lange fortsetzen wird, bis die Wirtschaft "substanzielle weitere Fortschritte" im Hinblick auf die Ziele der Fed - niedrige Arbeitslosigkeit und eine Inflationsrate von 2 Prozent - erzielt hat.

Am Mittwoch erklärte die Fed, dass "die Wirtschaft seitdem Fortschritte auf dem Weg zu diesen Zielen gemacht hat, und der Ausschuss die Fortschritte in den kommenden Sitzungen weiter bewerten wird". Die FOMC-Mitglieder wollten ihre Überlegungen darüber vertiefen, wie und wann sie mit der Reduzierung ihrer Anleihekäufe beginnen sollten, die sie im März 2020 begonnen hatten, um eine beginnende Marktpanik zu unterdrücken.

In der Erklärung der Fed wurde auch die Einschätzung der Wirtschaftslage leicht angehoben. "Dank der Fortschritte bei den Impfungen und der starken Unterstützung durch die Politik haben sich die Indikatoren für die Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigung weiter verbessert", hieß es. "Die Sektoren, die am stärksten von der Pandemie betroffen waren, haben sich zwar verbessert, aber noch nicht vollständig erholt", hieß es. Im Juni hatte die Fed diese Sektoren noch als schwach bezeichnet.

Die Fed ließ den Leitzins und das Monatsvolumen der Anleihekäufe wie erwartet unverändert. Laut Mitteilung bleibt der Zielsatz der Fed Funds Rate bei 0,00 bis 0,25 Prozent. Daran soll sich erst etwas ändern, wenn Vollbeschäftigung erreicht ist sowie die Inflation bei 2 Prozent liegt, und diese Marke für einige Zeit moderat zu übersteigen verspricht. Zudem will die Fed weiterhin monatlich Staatsanleihen für mindestens 80 Milliarden US-Dollar und Hypothekenpapiere für mindestens 40 Milliarden Dollar kaufen.

Nach Einschätzung des Offenmarktausschusses beruht der bisherige Inflationsanstieg hauptsächlich auf vorübergehenden Faktoren. Die Finanzierungsbedingungen seien günstig, was vor allem politischen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft und der Kreditversorgung zu verdanken sei. "Die Wirtschaftsentwicklung wird von der Entwicklung des Virus abhängen", heißt es in dem Statement. Weitere Impffortschritte würden die Auswirkungen der Gesundheitskrise für die Wirtschaft mildern, aber Risiken für den Ausblick blieben bestehen.

Die Entscheidung fiel einstimmig. Um 20.30 Uhr beginnt eine Pressekonferenz mit Fed-Chairman Jerome Powell, von der Beobachter sich Hinweise darauf erhoffen, ab wann und wie rasch die Fed ihre Anleihekäufe zurückfahren will.

(Mitarbeit: Hans Bentzien)

Kontakt zum Autor: konjunktur.dedowjones.com

DJG/hab/brb/err

(END) Dow Jones Newswires

July 28, 2021 14:40 ET (18:40 GMT)

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