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Verschuldung bei Schweizer Firmen steigt wegen Corona an

07.07.2020 | 09:31

Zürich (awp) - Die meisten Schweizer Unternehmen sind gemäss dem neuen Kredithandbuch der Credit Suisse zwar gut aufgestellt, um die Corona-Krise zu bewältigen. Viele Firmen haben sich aber weiter verschuldet.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie habe den Unternehmensleitungen der Schweizer Firmen schwierige Entscheidungen abverlangt, um die Liquidität abzusichern, heisst es in einer Mitteilung zu dem am Dienstag veröffentlichten Kredithandbuch der Grossbank.

So habe ein Grossteil der Unternehmen Massnahmen zur Senkung der Betriebskosten angekündigt. Die Kosten wurden durch einen Abbau beim Personal, Kapazitätsanpassungen oder die Senkung von diskretionären Ausgaben reduziert. Einige Firmen hätten auch ihre Investitionsausgaben nach unten angepasst, Dividendenzahlungen verringert oder Aktienrückkaufprogramme ausgesetzt.

"Darüber hinaus haben mehrere Unternehmen ihre Verschuldung über Bankkredite oder über den Kapitalmarkt erhöht, um über ausreichend Liquidität zu verfügen und den Geschäftsbetrieb zu schützen", schreiben die Autoren in dem Bericht.

Flughäfen mussten Mittel beschaffen

Ein Beispiel hierfür ist die Luftfahrtindustrie. So haben sich etwa der Genève Aéroport und der Flughafen Zürich im April Mittel am Kapitalmarkt beschafft. Der Airport in der Deutschschweiz musste zudem seine Kreditlinien bei Banken voll ausschöpfen.

Während Flughäfen gemäss der Studie kaum eine andere Wahl blieb, als ihre Verschuldung zu erhöhen, schöpften auch andere Unternehmen wie OC Oerlikon ihre Kreditlinien voll aus. Sie taten dies, um zu begrenzten Kosten ihre finanzielle Flexibilität bewahren zu können. SGS und Geberit etwa nahmen Anfang des Jahres Schulden am Kapitalmarkt auf und vermieden dadurch potenziell höhere Zinskosten zu einem späteren Zeitpunkt.

Dieses Vorgehen der Firmen reflektierte sich gemäss der Studie auch im Volumen der Anleiheemissionen von Schweizer Unternehmen im April 2020. Gegenüber dem Vorjahr ist dieses deutlich gestiegen.

Intershop ins Universum aufgenommen

Seit der letzten Ausgabe des Kredithandbuchs haben die Kreditanalysten der Credit Suisse mit Intershop ausserdem einen neuen Emittenten von Unternehmensanleihen in das abgedeckte Universum aufgenommen. Der Immobiliengesellschaft vergaben die CS-Kreditanalysten ein Rating von "Mid BBB". Sie begründeten dies mit der Kompetenz und dem Leistungsausweises der Gesellschaft bei der Nutzung von Investitionsmöglichkeiten sowie mit den hohen Betriebsmargen und der relativ geringen Verschuldung.

Das Kredithandbuch Schweiz untersucht die Kreditwürdigkeit der grössten Schweizer Anleihen-Emittenten und der wichtigsten Akteure am Schweizer-Franken-Kapitalmarkt. Es umfasst 69 Emittenten (58 Unternehmen, 11 Partnerwerke), von denen die meisten von den internationalen Ratingagenturen nicht abgedeckt werden.

sig/kw


© AWP 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
CREDIT SUISSE GROUP AG 0.21%11.665 verzögerte Kurse.-11.18%
GEBERIT AG -2.70%527 verzögerte Kurse.-0.29%
INTERSHOP HOLDING AG 0.52%583 verzögerte Kurse.2.29%
OC OERLIKON CORPORATION -0.41%8.59 verzögerte Kurse.-24.08%
SGS AG -0.31%2563 verzögerte Kurse.-3.02%
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