Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Vierte Corona-Welle in Teilen Afrikas - erst 6,6 Prozent geimpft

25.11.2021 | 12:36

JOHANNESBURG (dpa-AFX) - In Afrika sind erst 6,6 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Der Trend bei den Neuinfektionen zeigt insgesamt zwar nach unten, in mehreren Staaten des Kontinents hat sich aber eine vierte Corona-Welle ausgebreitet, wie aus offiziellen Zahlen hervorgeht. Sorgen bereiten neben der niedrigen Impfquote auch offiziell bisher unbestätigte Berichte über eine neue Virusvariante, die in Südafrika aufgetreten sein soll, wo die Infektionszahlen langsam wieder steigen.

John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) betonte am Donnerstag, die Daten würden untersucht und ausgewertet. "Wir beobachten das sehr genau", sagte er. Aktuell könnten dazu aber keine Aussagen getroffen werden.

Insgesamt ist Trend bei den Neuinfektionen in Afrika derzeit rückläufig. Gegenüber der Vorwoche sank die Zahl um 11 Prozent, die Zahl der Todesfälle um 15 Prozent. Insgesamt wurden bisher in Afrika laut CDC rund 8,6 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 222 000 tödlich waren. Die Dunkelziffer dürfte nach Angaben von Nkengasong auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen allerdings höher liegen.

Er sprach sich gegen eine Impfpflicht aus. Die Impfung älterer und kranker Menschen müsse Vorrang haben vor Booster-Impfungen oder Vorsorge-Impfungen von Kindern, mahnte er. Andernfalls gerate das Ziel in Gefahr, bis Ende kommenden Jahres 70 Prozent der afrikanischen Bevölkerung zu impfen.

Die CDC versucht, die Mittel der afrikanischen Staaten zu bündeln und Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu koordinieren. Bisher hat Afrika laut CDC rund 403 Millionen Impfdosen beschafft, von denen 55 Prozent verabreicht wurden. Nkengasong begründete die niedrige Impfquote unter anderem mit logistischen Problemen und rief dazu auf, in den einzelnen Staaten wieder verstärkt zu testen./rek/DP/stw


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
06:30EUREX/DAX-Future im frühen Handel fester
DJ
06:28EUREX/Bund-Future im Frühhandel schwächer
DJ
06:18CORONA-BLOG/Weil für weitere Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten
DJ
06:16CORONA-BLOG/Drei von vier Deutschen begrüßen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte
DJ
06:15AUSBLICK/Grüne geben Ergebnis der Urabstimmung über Koalitionsvertrag bekannt
DJ
06:15AUSBLICK/SPD will Ministerinnen und Minister bekanntgeben
DJ
06:13CORONA-BLOG/Ausschreitungen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Brüssel
DJ
06:11CORONA-BLOG/Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 441,9 gestiegen
DJ
06:10BÖRSEN-FEIERTAGSKALENDER 2021 - Kein Handel in Finnland
DJ
06:08Raisi will auf Aufhebung der Atom-Sanktionen gegen den Iran hinarbeiten
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"