Pareto Securities hat die Empfehlung für Equinor nach Vorlage des Quartalsberichts von ,,Kaufen" auf ,,Halten" gesenkt, hält jedoch an seinem Kursziel von 270 Norwegischen Kronen fest. Dies geht aus einem am Freitagmorgen veröffentlichten Analysebericht hervor.
Die Bank sieht ein schwächeres freies Cashflow und eine geringere Dividendenfähigkeit als zentrale Risiken - insbesondere im Vergleich zu anderen europäischen Ölkonzernen.
Obwohl das bereinigte Betriebsergebnis im Rahmen der Erwartungen lag, hebt Pareto eine Abschreibung in Höhe von 955 Millionen US-Dollar hervor, die im Zusammenhang mit Equinors US-amerikanischen Windprojekten steht, darunter Empire Wind 2. Die Bank bewertet die Rendite der Erneuerbare-Energien-Projekte des Unternehmens als zunehmend herausfordernd.
Pareto geht davon aus, dass die Dividenden von Equinor von 14 Prozent der Marktkapitalisierung in diesem Jahr auf rund 7 bis 8 Prozent im Jahr 2026 sinken werden - etwa 30 Prozent weniger als bei den Wettbewerbern.
Gleichzeitig erreicht die Nettoverschuldung nun den Zielkorridor des Unternehmens, was darauf hindeutet, dass Sonderdividenden bald auslaufen könnten.
Trotz der schwächeren Aussichten hält Pareto an seinem Kursziel von 270 Norwegischen Kronen fest und verweist auf weiterhin positive Ölpreisprognosen.



















