Die jährliche Inflation auf den Philippinen hat sich im Januar auf 2,0% beschleunigt und damit den schnellsten Anstieg seit elf Monaten verzeichnet. Haupttreiber waren höhere Kosten für Versorgungsleistungen und Wohnungsmieten. Dennoch dürfte die Rate den geldpolitischen Entscheidungsträgern ausreichend Spielraum für die aktuellen geldpolitischen Einstellungen bieten.

Das Januar-Ergebnis lag über der mittleren Prognose von 1,8% in einer Reuters-Umfrage, die dem Wert vom Dezember entsprach, und bewegte sich deutlich innerhalb des Zielkorridors der Zentralbank von 2% bis 4% für das Jahr.

Nach einer Senkung der Leitzinsen um insgesamt 200 Basispunkte auf 4,5% bekräftigte die philippinische Zentralbank, dass sich ihr Lockerungszyklus dem Ende nähert.

"Weitere Lockerungen werden voraussichtlich begrenzt sein und sich an den eingehenden Daten orientieren", erklärte die Zentralbank in einer Stellungnahme nach der Veröffentlichung der Daten.

Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Lebensmittel- und Energiepreise ausgeklammert werden, zog ebenfalls an und stieg von 2,4% im Dezember auf 2,8%.

Die Statistikbehörde meldete am Donnerstag, dass die wichtigsten Treiber für den schneller als erwarteten Anstieg der Gesamtinflation höhere Preise für Strom, Wasser und Wohnungsmieten waren. Der entsprechende Index stieg um 3,3% und verzeichnete damit den höchsten Zuwachs seit August 2024.