Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
GASPREISE - Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, warnt vor moderat steigenden Gaspreisen. Die meisten privaten Haushalte hätten zunächst Preisgarantien für zwölf Monate oder länger, sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Bei Anschlussverträgen könne es dann zu Preissteigerungen kommen. Diese hätten aber nicht die Dimension wie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. "Zum Glück ist die heutige Situation mit der vor fünf Jahren nicht vergleichbar", sagte Müller und mahnte gleichzeitig zur Sparsamkeit. "Gas ist ein wertvolles Gut. Insofern gilt wie seit Jahren: Mit Gas sorgsam umzugehen, ist nicht verkehrt." (RND)
TOMAHAWKS - Angesichts der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, künftig keine weit reichenden Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren, arbeitet die Bundesregierung jetzt zusammen mit weiteren Nato-Partnern an neuen Lösungsansätzen, um die Sicherheit des europäischen Kontinents auch weiterhin gewährleisten zu können. Es wird ein neuer Plan geprüft, wonach in einem Joint Venture zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen möglicherweise schon ab 2028 Tomahawk-Raketen in Deutschland produziert werden könnten. Vorbild wäre dabei das bereits existierende Joint Venture zwischen dem deutschen Unternehmen MBDA aus dem bayerischen Schrobenhausen und dem US-Rüstungsunternehmen RTX, das künftig für die Nato dringend benötigte sogenannte PAC-2-GEM-T-Flugkörper für das Flugabwehrraketensystem Patriot produzieren soll. Das berichtet Welt unter Berufung auf mehrere informierte Diplomaten von EU und Nato. (Welt)
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May 11, 2026 00:33 ET (04:33 GMT)





















