(Alliance News) - Quantum Blockchain Technologies PLC hat am Freitag mitgeteilt, dass das Unternehmen sein erstes externes Bitcoin-Mining-Gerät erhalten hat, um seine Method C KI-Oracle-Software auf kommerzielle Hardware zu portieren.

Der in London ansässige, auf den Blockchain-Sektor spezialisierte Investor erklärte, dass das Gerät von einem der drei ASIC-Hersteller geliefert wurde, mit denen das Unternehmen eine Partnerschaft anstrebt.

Die Aktien von QBT stiegen am Freitagnachmittag in London um 11% auf 0,47 Pence.

Die ersten Tests der nominellen Spezifikationen des Geräts wurden von QBTs Beratern in den USA abgeschlossen, und die Lieferung an das Labor der Universität Mailand wird innerhalb der nächsten Woche erwartet. Der ASIC-Hersteller hat QBT den entsprechenden Quellcode sowie die technische Dokumentation zur Verfügung gestellt.

Das Forschungs- und Entwicklungsteam von QBT hat begonnen, den Software-Code des Mining-Geräts sowie die ASIC-Architektur zu analysieren, um die Software-Version des Method C KI-Oracle auf das Betriebssystem des Geräts zu portieren.

Das Unternehmen erklärte, dass die Software-Version des KI-Oracle Vorteile gegenüber der Hardware-Version bietet, da sie auf der Steuerplatine des Geräts laufen kann, anstatt direkt in den ASIC-Chip eingebettet zu werden. Dadurch entfällt laut QBT mehr als ein Jahr gemeinsamer Hardware-Integrationsarbeit.

Das Software-KI-Oracle ist dafür konzipiert, den gesamten "Job", den ein Mining-Pool erhält, einschließlich der erlaubten Varianten oder "Meta-Header", zu bewerten, anstatt einzelne Bits innerhalb des Headers zu analysieren. Dadurch kann es auf der Steuerplatine und nicht direkt auf dem ASIC laufen.

Um die Entwicklung zu beschleunigen, hat der Hersteller QBT ein Mining Development Kit (MDK) bereitgestellt, das es ermöglicht, die Hashing-Platine über einen Computer-Server und nicht direkt über das Mining-Gerät zu steuern. QBT erklärte, dass dies in der Anfangsphase der Portierung und des Testens mehr Flexibilität bietet.

Geschäftsführer Francesco Gardin sagte: "Obwohl es lange gedauert hat, diesen Punkt zu erreichen, freuen wir uns, dass wir das erste Bitcoin-Mining-Gerät und das MDK erhalten haben, mit denen wir die verbesserte Mining-Effizienz unserer KI-Oracle-Software nachweisen können."

Er fügte hinzu, dass sich das Unternehmen darauf konzentriert, jeweils die Geräte eines Herstellers zu testen, um die Kommerzialisierungsphase zu beschleunigen.

"Ein erfolgreicher Ausgang in unserem Labor in Mailand wird unserer Ansicht nach die Voraussetzung für den Einstieg in Vertragsgespräche mit dem ASIC-Hersteller sein", sagte Gardin.

Von Eva Castanedo, Alliance News Reporterin

Kommentare und Fragen an newsroom@alliancenews.com

Copyright 2026 Alliance News Ltd. Alle Rechte vorbehalten.