Das Bundesverteidigungsministerium hat über das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) neun Trainingssysteme zur Gefechts- und Schießausbildung (AGSP) für das Schützenpanzer-Modell Puma bestellt.
Rheinmetall fungiert dabei als Hauptunterauftragnehmer der gemeinsamen Projektgesellschaft PSM GmbH und sichert sich 118,5 Millionen Euro aus einem Gesamtvolumen von 119,5 Millionen Euro.
Bei den Systemen handelt es sich um mobile, modulare Simulatoren in Containerausführung, die eine realitätsgetreue Nachbildung der Ballistik und Systemlogik des Fahrzeugs ermöglichen – ohne auf echte Gefechtsfahrzeuge zurückgreifen zu müssen. Die Architektur erlaubt einfache Updates und externe Wartung, wodurch kostenintensive Werkstattrückläufe vermieden werden.
Laut Unternehmensmitteilung ermöglicht die Technologie „die Ausbildung einer größeren Anzahl mechanisierter Infanteristen in kürzerer Zeit und mit geringerem Aufwand direkt am System Puma“. Die ersten Auslieferungen sind für Mitte 2027 geplant und festigen die Rolle der Rheinmetall Electronics GmbH als zentralen Akteur in der operationellen Einsatzvorbereitung der Landstreitkräfte.
Die Aktie legt am Morgen in Frankfurt um rund 1 % zu und kommt damit seit Jahresbeginn bereits auf ein Plus von rund 19 %.



















