DOW JONES--Mit einer wenig veränderten Eröffnung in Europa rechnen Händler an den Börsen am Freitag. Der DAX wird leicht unter der 25.200er-Marke indiziert. Mit den US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag stehen praktisch die wichtigsten Daten der Woche an. Sie werden als entscheidend für die weitere Zinspolitik der US-Notenbank gesehen. Für Dezember wird ein Plus von 73.000 Stellen erwartet. Die Arbeitslosenquote soll leicht auf 4,5 Prozent sinken.
Diverse Arbeitsmarktdaten dieser Woche sprechen allerdings gegen Zinssenkungen. So zeigte die wichtige Job-Komponente im ISM-Service-Index einen sehr starken Arbeitsmarkt, auch der Challenger-Bericht am Vortag sprach von einer fallenden Zahl an Entlassungen. Die Argumentation, ein schwacher Arbeitsmarkt benötige Zinssenkungen, fiele damit weg.
Dazu wird auf das Oberste Gericht der USA geblickt. Es könnte sich zur Rechtmäßigkeit der Strafzölle der US-Regierung äußern. Diese wurden hauptsächlich per Dekret eingeführt. Sollten die Richter die Zölle als unrechtmäßig befinden, gehen Analysten davon aus, dass die US-Administration andere Wege und Mittel suchen werde, um an diesen festzuhalten.
Derweil weist Berenberg darauf hin, dass US-Präsident Trump bereits damit begonnen habe, einige Zölle etwa auf Möbel, Kücheneinrichtungen oder Pasta-Produkte zu senken, um die Chancen der republikanischen Partei bei den Zwischenwahlen zu erhöhen.
Chinas Wirtschaft kämpft weiter mit einem zu geringen Preisdruck: Die Verbraucherinflation in China hat im Dezember leicht angezogen auf 0,8 Prozent, während die Erzeugerpreise mit 1,9 Prozent weiter sanken. Damit geht ein weiteres Jahr zu Ende, das von anhaltendem Deflationsdruck bei gleichzeitig schwacher Binnennachfrage geprägt war.
Rüstung gesucht - Fusion im Bergbau im Fokus
Rüstungsaktien dürften weiter gesucht sein. In Südkorea haussieren die Titel um Hanwha mit zweistelligen Prozentgewinnen. Grund sind erste Anzeichen, von der US-Aufrüstung durch konkrete Aufträge zu profitieren. Auch andere Unternehmen mit US-Töchtern dürften profitieren.
Glencore und Rio Tinto verhandeln wieder über einen möglichen Zusammenschluss, durch den der weltgrößte Bergbaukonzern entstünde. Wie die in der Schweiz ansässige Glencore mitteilte, könnte die Fusion über einen Aktientausch vollzogen werden.
Dazu hat Teamviewer ungeplant geschäftszahlen veröffentlicht. Auf den ersten Blick liegen sie laut Händlern im erwarteten Rahmen. Bei Lang & Schwarz zieht der Kurs vorbörslich um rund 4 Prozent an.
=== Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Do, 17:02 % YTD EUR/USD 1,1650 -0,1% 1,1659 1,1666 -0,6% EUR/JPY 183,36 +0,3% 182,88 183,00 -0,6% EUR/CHF 0,9317 +0,1% 0,9311 0,9318 +0,1% EUR/GBP 0,8675 -0,0% 0,8677 0,8678 -0,5% USD/JPY 157,39 +0,3% 156,85 156,86 -0,1% GBP/USD 1,3429 -0,1% 1,3437 1,3442 -0,1% USD/CNY 7,0126 -0,1% 7,0189 7,0183 +0,0% USD/CNH 6,9818 +0,0% 6,9814 6,9823 +0,2% AUS/USD 0,6691 -0,2% 0,6703 0,6698 +0,8% Bitcoin/USD 91.029,30 -0,1% 91.128,35 90.814,10 +2,7% ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 58,38 57,76 +1,1% 0,62 +1,1% Brent/ICE 62,60 61,99 +1,0% 0,61 +2,4% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 4.474,18 4.476,70 -0,1% -2,52 +3,2% Silber 77,21 77,00 +0,3% 0,21 +9,7% Platin 1.957,50 1.948,43 +0,5% 9,07 +12,3% Kupfer 5,75 5,75 0% -0,07 +39,8% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags (Angaben ohne Gewähr) ===
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January 09, 2026 02:02 ET (07:02 GMT)



















