Der Fonds Tellus Midas legte im Januar um 0,9 Prozent zu. Auf Sicht von zwölf Monaten erzielte der Fonds eine Rendite von 19,0 Prozent. Dies geht aus einem Monatsbericht der Fondsmanager Bo Pettersson und Anders Bruzelius hervor.

Der erste Monat des Jahres war von Optimismus und breiten Kursgewinnen an den Börsen geprägt, auch wenn die Entwicklung gegen Monatsende volatiler wurde und Gewinnmitnahmen zu beobachten waren. Die Börse in Stockholm gehörte zu den stärksten in Europa, während Südkorea weltweit am besten abschnitt und mehrere asiatische Märkte zulegten.

Eine stärkere Krone gegenüber dem US-Dollar, aber auch gegenüber dem Euro, wirkte sich für Anleger mit ausländischen Positionen negativ auf die Rendite aus.

Die Fondsmanager heben hervor, dass niedrige Zinsen in Europa und fiskalpolitische Stimuli zu einer stärkeren Konjunktur beitragen könnten. Auch größere Infrastrukturinvestitionen, insbesondere in Deutschland, sowie zahlreiche Wahlen weltweit werden als Faktoren genannt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Im Bereich KI und Technologie setzte sich die Diskussion über die Rendite der großen Investitionen fort.

Trotz starker Berichte fiel Microsoft im Monatsverlauf um 9,02 Prozent. Meta Platforms stieg um 10,16 Prozent, Alphabet um 7,36 Prozent und Amazon um 5,65 Prozent, während das niederländische Unternehmen ASML um 22,53 Prozent zulegte. Alle diese Unternehmen befinden sich im Portfolio, und der Fonds erhöhte die Positionen in ASML, TSMC und Alphabet, während die Anteile an Meta und Apple reduziert wurden.

Die Rüstungsbranche entwickelte sich stark: Saab stieg um 23,85 Prozent und Rheinmetall um 11,2 Prozent. Der Fonds realisierte Gewinne bei Saab und erhöhte die Position bei Rheinmetall. Saab wird kurzfristig als hoch bewertet beschrieben, bietet jedoch potenzielle internationale Wachstumschancen.

Im Bankensektor gab es trotz starker Berichte nur begrenzte Kursbewegungen. Swedbank stieg um 6,55 Prozent, während JP Morgan um 6,02 Prozent fiel. Im Monatsverlauf erhöhte der Fonds seine Anteile an Swedbank, SEB und Nordea, ohne Verkäufe zu tätigen. Die Fondsmanager sehen weiterhin Konsolidierungsmöglichkeiten in Europa und gehen davon aus, dass Deregulierungen US-Banken zugutekommen könnten, während Dividenden und Aktienrückkäufe die Kurse stützen dürften.

Im Pharmasektor stieg Novo Nordisk im Monatsverlauf um 11,9 Prozent. Der Fonds erhöhte die Positionen in Novo Nordisk und Astra Zeneca und reduzierte die Beteiligung an Eli Lilly. Die Fondsmanager weisen auf den zunehmenden Wettbewerb in diesem Bereich hin.

Die Fondsmanager schätzen, dass 2026 ein starkes Börsenjahr werden könnte, unterstützt durch niedrige Zinsen und fiskalische Stimuli, trotz weiterhin bestehender geopolitischer Unsicherheiten.

Tellus Midas, %Januar, 2026
Fonds MM, Veränderung in Prozent0,9
Fonds ein Jahr, Veränderung in Prozent19,0