Der S&P/TSX Composite Index schloss um 2,64 Punkte oder 0,01% tiefer bei 33.254,19, nachdem er zuvor 33.693,39 erreicht hatte. Damit wurde das bisherige Rekordhoch vom 26. Januar übertroffen. Am Dienstag hatte der Index bereits ein Rekordschlussniveau verzeichnet.
"Es gibt so viele fiskalische Stimuli, die 2026 in Kraft treten werden, dass die Aktienmärkte in diesem Jahr sehr gut laufen werden", sagte Jay Bala, Mitbegründer und Senior Portfolio Manager bei AIP Asset Management. Er fügte hinzu, dass die rohstoffgebundene Struktur des kanadischen Aktienmarkts eine Teilnahme an dieser Entwicklung ermögliche.
Die USA, Deutschland und Japan gehören zu den wichtigsten Volkswirtschaften, die einen fiskalischen Schub erhalten könnten.
"Das Einzige ist, dass es zu viel Volatilität kommen wird, wenn die Handelsverhandlungen beginnen", so Bala weiter. "Es wird wahrscheinlich volatiler als sonst, aber am Ende des Tages ist jedem klar: Der Handel wird auf die eine oder andere Weise weitergehen."
US-Präsident Donald Trump denkt Berichten zufolge privat über einen Ausstieg aus dem United States-Mexico-Canada Agreement (USMCA) nach, einem kontinentalen Handelsabkommen, das kanadische Waren weitgehend vor US-Zöllen geschützt hat.
Der Technologiesektor fiel um 4,45%, wobei die Aktien von Shopify Inc um 7,03% nachgaben. Das E-Commerce-Unternehmen prognostizierte zwar einen Quartalsumsatz deutlich über den Erwartungen der Wall Street, doch die Vorhersage eines Rückgangs der Free-Cashflow-Margen verschreckte die Anleger.
Auch der Immobiliensektor belastete den Index und fiel um 2,9%, wobei die Aktien von Allied Properties Real Estate Investment Trust um 27,83% einbrachen. Die stark gewichteten Finanzwerte schlossen 1,29% niedriger.
Der Energiesektor stieg um 3,06%, nachdem der Ölpreis angesichts der Spannungen im Nahen Osten um 1,05% auf 64,63 US-Dollar pro Barrel zulegte.
Auch die Preise für Gold und Kupfer zogen an. Die Materials Group, zu der auch Minenaktien gehören, legte um 2,25% zu und Konsumgüter des täglichen Bedarfs schlossen 1,44% im Plus.



















