UBS hat die am Mittwoch angekündigten Pläne der Schweizer Regierung zur Reform der Bankenregulierung scharf kritisiert und vor weitreichenden Konsequenzen für die Schweizer Wirtschaft gewarnt.

"(Das Paket) ist extrem, es mangelt an internationaler Abstimmung und es ignoriert die Bedenken, die von der Mehrheit der Teilnehmer an den Konsultationen der Regierung geäußert wurden", teilte die UBS in einer Stellungnahme mit.

In ihren Plänen rückte die Regierung von der Forderung ab, den Wert latenter Steueransprüche und Software vollständig mit hartem Kernkapital (CET1) zu unterlegen.

Stattdessen entschied sie sich für einen maximalen Abschreibungszeitraum von drei Jahren für Software, was im Einklang mit den Vorschriften der Europäischen Union steht.

Diese Bestimmungen werden durch sogenannte Verordnungen geregelt, die nach Angaben der Regierung im Januar 2027 in Kraft treten sollen.

Die Bank erklärte, dass die angekündigten Änderungen nach ihrer vollständigen Umsetzung voraussichtlich rund 4 Milliarden Dollar an Netto-CET1-Kapital auf konsolidierter Gruppenebene eliminieren werden.

Dies würde die CET1-Kapitalquote der UBS Group um etwa 0,8 Prozentpunkte reduzieren, fügte das Institut hinzu.