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Adler-Zukauf treibt Geschäft von Ado Properties an - Ausblick bleibt

31.08.2020 | 13:21

(neu: Aussagen aus Gespräch mit Vorstand, Aktienkurs, Mietstundungen, mehr Hintergrund)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Übernahme von Adler Real Estate hat dem Immobilienkonzern Ado Properties Auftrieb gegeben. Das Unternehmen konnte die Erträge aus Vermietung und das operative Ergebnis (FFO 1) im ersten Halbjahr deutlich steigern. Ado sei gut aufgestellt, um dem Berliner Mietendeckel und den Herausforderungen durch Covid-19 zu begegnen, teilte der SDax-Konzern am Montag in Luxemburg mit. Das Unternehmen profitiere weiterhin vom verlässlichen Zufluss von Mieteinnahmen und einer starken Liquidität. Zudem bekräftigte der Immobilienkonzern seine für das laufende Jahr.

Zudem hatte Adler am Sonntagabend eine Kapitalerhöhung angekündigt, für die nur Ado zeichnungsberechtigt ist. Für die Ado-Aktie ging es zeitweise um 2,8 Prozent nach oben. Zuletzt lag sie nur noch mit 1,23 Prozent im Plus bei 26,14 Euro, gehörte aber immer noch zu den stärksten Werten im SDax. Die Adler-Papiere, von denen nur noch wenige gehandelt werden, legten um 3,1 Prozent zu. Das Tochterunternehmen hatte am Montag ebenfalls seine Halbjahresbilanz veröffentlicht.

Ado konnte seine Erträge aus Vermietung im ersten Halbjahr dank der Übernahme auf 147,9 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Von der Corona-Pandemie sind Wohnimmobilienkonzerne wie Ado im Gegensatz zu vielen anderen Branchen kaum betroffen. Die Mietstundungen hätten sich sich Ende August auf rund 400 000 Euro belaufen, hieß es. Dies entspreche nur 1,4 Prozent der gesamten Monatsmieten und gehe fast ausschließlich auf gewerbliche Immobilien zurück.

Das operative Ergebnis (FFO 1) legte um rund ein Drittel auf 44,3 Millionen Euro zu. Adler habe im ersten Halbjahr 21,9 Millionen Euro zum FFO1 beigesteuert, sagte Co-Unternehmenschef Maximilian Rienecker der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Der FFO1 werde durch die Pandemie gerade einmal mit 1,3 Prozent belastet.

Unter dem Strich blieb ein Periodengewinn von 85,7 Millionen Euro übrig, nachdem hier ein Jahr zuvor noch ein Überschuss von rund 254 Millionen Euro gestanden hatte. Den deutlichen Rückgang erklärte Rienecker damit, dass der Wert der Call-Option in Höhe von 92 Millionen Euro für Consus wieder ausgebucht worden sei. Ado halte seit Anfang Juli 65 Prozent an dem Projektentwickler. Das Unternehmen werde den restlichen Consus-Aktionären demnächst ein freiwilliges Übernahmeangebot vorlegen.

"Wir waren in der Lage, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 ein starkes Ergebnis zu erzielen und unsere Prognose für das Gesamtjahr trotz der durch Covid-19 verursachten Turbulenzen zu bestätigen", sagte Rienecker. Angesichts der aktuellen Marktbedingungen habe der Zusammenschluss mit Adler die Position der Gruppe deutlich gestärkt.

Ado Properties hatte Adler Real Estate Anfang April übernommen. Für das laufende Jahr peilt Ado Properties gemeinsam mit Adler Real Estate Nettomieteinnahmen in der Größenordnung von 280 bis 300 Millionen Euro an. Der FFO 1 soll 105 bis 125 Millionen Euro betragen. Dabei rechnet das Management mit Belastungen aufgrund des Berliner Mietendeckels. Dieser werde den FFO 2020 um eine Million Euro und im kommenden Jahr um neun Millionen Euro schmälern, hieß es. Zusammen mit Adler seien von der neuen Verordnung rund 35 Prozent der Mieteinnahmen der rund 75 000 Wohnungen betroffen.

In Berlin trat vor kurzem ein Gesetz für einen Mietendeckel in Kraft. Damit werden die Mieten für 1,5 Millionen Wohnungen, die vor 2014 gebaut wurden, in den kommenden fünf Jahren eingefroren. Für Neuvermietungen gelten Obergrenzen. Dies trifft besonders Immobilienkonzerne, die Immobilien überwiegend in Berlin besitzen. Zudem müssen Vermieter in Berlin zum 23. November Bestandsmieten reduzieren, die mehr als 20 Prozent über der zulässigen Obergrenze liegen.

Mit der am Sonntag angekündigten Kapitalerhöhung bei Adler sollen Teile der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Ado Properties durch Eigenkapital abgelöst werden. Da für die neu auszugebenden Aktien nur Ado als Mehrheitsgesellschafterin zeichnungsberechtigt ist, wurde der Schritt am Markt als Indiz dafür gewertet, dass ein Squeeze-out - also ein Hinausdrängen der verbliebenen Adler-Minderheitsaktionäre - bevorstehen könnte. "Wir halten jetzt schon über 95 Prozent", sagte Rienecker. Ein Squeeze-out stehe noch nicht auf der Agenda. Ado wolle zunächst einen Beherrschungsvertrag mit Adler abschließen./mne/stw/fba


© dpa-AFX 2020
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