Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Nasdaq  >  Amazon.com, Inc.    AMZN

AMAZON.COM, INC.

(AMZN)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Vorhang zu - Zehntausende nach Cineworld-Schließungen ohne Job

05.10.2020 | 13:30
Signage is seen outside a Cineworld cinema following the outbreak of the coronavirus disease (COVID-19) in Manchester

Die Corona-Pandemie führt zu einem Kahlschlag in der Kinobranche: Die vorübergehende Schließung aller Cineworld-Kinos in Großbritannien und den USA kostet rund 45.000 Mitarbeiter ihre Jobs.

Am Donnerstag zieht der weltweit zweitgrößte Kinobetreiber nach AMC die Vorhänge in 536 Lichtspielhäusern in den USA und 127 in Großbritannien zu. Es gebe keine Alternative, sagte Firmenchef Mooky Greidinger zu Sky News. "Aus Liquiditätssicht verlieren wir mehr Geld, wenn wir offen haben." Die Schließung sichere die Zukunft des Unternehmens.

Cineworld, das in der ersten Jahreshälfte einen Vorsteuer-Verlust von rund 1,6 Milliarden Dollar einfuhr, begründete den Schritt auch mit fehlenden Filmpremieren, die es noch schwerer machten, angesichts der Hygiene- und Abstandsregeln die Kinosäle zu füllen. Erst am Wochenende war die Premiere des neuen James-Bond-Films "No time to die" erneut verschoben worden - diesmal auf Frühjahr 2021 und damit ein Jahr später als geplant.

Anleger suchten am Montag das Weite, nachdem Cineworld auch noch ankündigte, nun alle Möglichkeiten zu prüfen, zusätzliche Mittel aufzutreiben. Die Cineworld-Aktie brach in London um bis zu 60 Prozent auf ein Rekordtief von 15,64 Pence ein. Bereits im Jahresverlauf hatte sie rund 80 Prozent an Wert eingebüßt. Greidinger betonte, die Banken stünden hinter dem Unternehmen, und äußerte zugleich die Hoffnung auf Unterstützung durch den Staat.

Zu Beginn der Corona-Krise blieben die meisten Kinos weltweit zunächst geschlossen. Seit der langsamen Wiedereröffnung im Sommer dürfen die Häuser aufgrund der Auflagen deutlich weniger Besucher hereinlassen, was es schwer macht, überhaupt kostendeckend zu operieren. Hinzu kommt, dass Premieren wie eben der neue James-Bond-Film oder Marvels "Black Widow" auf die lange Bank geschoben wurden. Damit fehlen Kassenschlager, die besonders viele Zuschauer anziehen.

ZEITPUNKT FÜR WIEDERERÖFFNUNG UNKLAR

Cineworld beschäftigt rund 37.500 Menschen in den USA, Großbritannien und Mitteleuropa. Von den Schließungen sind allerdings auch Reinigungskräfte und das Sicherheitspersonal betroffen. Greidinger sagte, die Wiedereröffnung könne in zwei Monaten oder später erfolgen. Da momentan die Infektionszahlen in vielen Ländern wieder steigen und strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zur Folge haben, ist die Furcht groß, dass auch die wenigen Kinogänger wegbleiben. Vor allem, weil keine Kassenschlager rausgebracht werden, die Menschen trotz der Regeln ins Kino locken.

Der neue 007-Streifen sollte eigentlich schon im Frühjahr laufen. Wegen der Kinoschließungen wurde der Start dann auf November verschoben und am Freitag nochmal auf Anfang April 2021. Blockbuster wie James Bond können hunderte Millionen Dollar in die Kassen spülen. "Skyfall" von 2012 brachte weltweit über eine Milliarde Dollar ein, 880 Millionen Dollar waren es bei "Spectre" 2015.

Einer der wenigen möglichen Kassenschlager in diesem Jahr ist nun noch "Wonder Woman 1984", der an Heiligabend in die Kinos kommen soll. Fortsetzungen von "Top Gun" mit Tom Cruise oder der erfolgreichen Reihe "Fast & Furious" wurden ebenfalls auf Frühjahr verlegt. Einige neue Filme wurden erst gar nicht in Kinos gezeigt, sondern waren im heimischen Wohnzimmer über Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime abrufbar. Disneys "Mulan" feierte seine Premiere beim konzerneigenen Streaminganbieter Disney+. "Unser Problem ist, dass wir keine Filme haben", fasst der Chef der Cinemaxx-Mutter Vue, Tim Richards, zusammen. Dies setze vor allem auch kleinen und mittelständischen Kinobetreibern zu. Analystin Susannah Streeter vom Finanzdienstleister Hargreaves Lansdown stimmt da nicht ganz zu: "Bond ist hier nicht der Schurke. Die Ausbreitung von Covid-19 rund um den Globus ist für die Industrie zum Horrorfilm geworden." Erst vergangene Woche hatte der Unterhaltungskonzern Disney angekündigt, rund 28.000 Mitarbeiter zu entlassen - ein Großteil davon in den US-Themenparks.


© Reuters 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AMAZON.COM, INC. -0.45%3292.23 verzögerte Kurse.1.08%
CINEWORLD GROUP PLC -4.73%66.1 verzögerte Kurse.3.12%
NETFLIX, INC. -2.53%565.17 verzögerte Kurse.4.52%
Alle Nachrichten auf AMAZON.COM, INC.
22.01.++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (22.01.2021) +++
DJ
22.01.ANALYSE/Auch und gerade Amazon, DHL & Co brauchen Elektrofahrzeuge
DJ
22.01.Google-Mutterkonzern hängt Internet-Ballon-Projekt Loon an Nagel
RE
22.01.AMAZON COM : Twitter-Alternative Parler scheitert mit Klage gegen Amazon
RE
21.01.Richter lässt Twitter-Alternative Parler in Amazon-Streit abblitzen
DP
21.01.Jefferies belässt Amazon auf 'Buy' - Ziel 3800 Dollar
DP
21.01.Entwicklungsminister Müller richtet Impfstoff-Appell an US-Techkonzerne
DP
20.01.MÄRKTE USA/Wall Street mit Rekorden bei Biden-Vereidigung
DJ
20.01.Elektroauto-Entwickler Rivian holt sich Milliarden bei Investoren
AW
20.01.WDH/Bundesregierung stärkt Verbraucherrechte im Internet
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu AMAZON.COM, INC.
03:05AMAZON COM : approach to controversial products and content
PU
24.01.Facebook and Amazon Boosted Lobbying Spending in 2020 -- Update
DJ
24.01.MARK ZUCKERBERG : Facebook and Amazon Boosted Lobbying Spending in 2020
DJ
24.01.Bullish Stock Bets Explode as Major Indexes Repeatedly Set Records
DJ
24.01.JACK MA : China Is Joining the Global Push to Rein In Tech Giants
DJ
22.01.AMAZON COM : Amended Statement of Ownership
PU
22.01.AMAZON COM : Seeks to Postpone Alabama Unionization Vote -- Update
DJ
22.01.AMAZON COM : Seeks to Postpone Alabama Unionization Vote
DJ
22.01.AMAZON COM : Correction to Hollywood Streaming Article on Jan. 21
DJ
22.01.After Brexit, Ireland and France cut out the middleman - Britain
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 380 Mrd. - 337 Mrd.
Nettoergebnis 2020 18 146 Mio - 16 071 Mio
Nettoliquidität 2020 44 304 Mio - 39 239 Mio
KGV 2020 94,6x
Dividendenrendite 2020 -
Marktkapitalisierung 1 652 Mrd. 1 652 Mrd. 1 463 Mrd.
Marktkap. / Umsatz 2020 4,23x
Marktkap. / Umsatz 2021 3,53x
Mitarbeiterzahl 798 000
Streubesitz 81,7%
Chart AMAZON.COM, INC.
Dauer : Zeitraum :
Amazon.com, Inc. : Chartanalyse Amazon.com, Inc. | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse AMAZON.COM, INC.
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 52
Mittleres Kursziel 3 840,89 $
Letzter Schlusskurs 3 292,23 $
Abstand / Höchstes Kursziel 36,7%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 16,7%
Abstand / Niedrigstes Ziel 6,31%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Jeffrey P. Bezos Chairman, President & Chief Executive Officer
Brian T. Olsavsky Chief Financial Officer & Senior Vice President
Patricia Q. Stonesifer Independent Director
Thomas O. Ryder Independent Director
Jonathan Jake Rubinstein Lead Independent Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
AMAZON.COM, INC.1.08%1 651 880
JD.COM, INC.7.98%147 099
WAYFAIR INC.32.83%30 875
ETSY, INC.20.06%26 932
MONOTARO CO., LTD.-0.95%12 445
B2W COMPANHIA DIGITAL18.12%9 158