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AMS AG

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AMS legt im dritten Quartal kräftig zu

22.10.2019 | 17:42

Unterpremstätten (awp) - Das Geschäft des österreichischen Sensorspezialisten AMS läuft auf Hochtouren. Die Bücher haben sich im dritten Quartal mit Aufträgen der Smartphone-Hersteller gefüllt und die Kassen dürften auch im Schlussquartal des Jahres klingeln. Massiv an Gewicht zulegen könnte die Gruppe, wenn der Kauf des deutschen Lichtkonzerns Osram im zweiten Anlauf doch noch gelingt.

Das neu aufgelegte Kaufangebot an die Osram-Aktionäre hatte AMS bereits am vergangenen Freitag publik gemacht, über die Geschäftsentwicklung berichtete die an der Schweizer Börse kotierte Firma am Dienstag. Die vorgelegten Zahlen beeindruckten und übertrafen alle Erwartungen.

Den Umsatz steigerte AMS gegenüber dem letzten Jahr um 41 Prozent auf 645 Millionen US-Dollar. Die Firma selber hatte 600 bis 640 Millionen in Aussicht gestellt und die optimistischsten Schätzungen der Analysten reichten sogar nur bis in den Bereich von 630 Millionen (AWP-Konsens: 597 Mio). Vergleicht man dem Umsatz des zweiten Quartals, dann resultierte ein Umsatzplus von 57 Prozent.

Treiber bei AMS sind die Aktivitäten im Consumer-Bereich, die sich hauptsächlich aus Bestellungen von Smartphone-Herstellern zusammensetzen. Da kann sich die Gruppe auf die gute Marktposition und die starke Nachfrage nach optischen Bild- und Audiosensoriklösungen stützen. Diese werden beispielsweise in Displays oder Fotokameras von Smartphones verbaut.

Dabei kommen immer mehr Anwendungen von AMS in den Endgeräten des wichtigsten Kunden Apple zum Einsatz. Das Geschäft mit dem Branchenprimus aus dem kalifornischen Cupertino befeuern zudem die im Herbst neu lancierten IPhone-Modelle. Doch auch am Android-Markt habe man die Position weiter ausgebaut, unterstrich AMS.

Verhalten hätten sich hingegen die Nachfragetrends im Automotive-, Industrie- und Medizintechnikgeschäft entwickelt. Die anhaltenden Spannungen im Handelsstreit zwischen den USA und China hätten das Marktumfeld belastet.

Profitabilität gesteigert

Wachsende Volumina, eine hohe Kapazitätsauslastung sowie Kosteneinsparungen liessen die AMS-Ergebnisse im dritten Quartal in die Höhe schnellen. Der um Akquisitionseffekte bereinigte Betriebsgewinn vervielfachte sich auf 178 Millionen Dollar (Q3 18: 58 Mio; Q2 19: 50 Mio). Und unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 158 Millionen (18 Mio; 25 Mio).

Die Effizienz sei etwa in der Produktion in Singapur verbessert worden, sowohl bezüglich Personal- als auch Materialeinsatz, teilte AMS mit. Und die Investitionen würden im laufenden Jahr weitaus geringer ausfallen als noch 2018, als man viel Geld unter anderem in neue Fertigungslinien investiert habe.

Die EBIT-Marge schoss innert Jahresfrist um 15 Prozentpunkte auf 28 Prozent in die Höhe. AMS hatte einen Wert von über 25 Prozent prognostiziert, während von Analysten mit 25,3 Prozent gerechnet hatten.

Im laufenden vierten Quartal geht AMS von einer weiterhin guten Geschäftsentwicklung insbesondere auch im Smartphone-Bereich aus. Der Umsatz soll im Bereich von 610 bis 650 Millionen Dollar liegen. Das entspräche einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 28 Prozent.

Zuversicht zum Osram-Angebot

Im Fokus steht bei AMS derzeit die geplante Übernahme von Osram, die noch von den zuständigen Behörden abgesegnet werden muss, bevor das Angebot definitiv lanciert werden kann. Zum Gelingen der des Kaufs versprühte das AMS-Management um CEO Alexander Everke Zuversicht. Da die Österreicher bereits knapp einen Fünftel der Aktien halten ist der Weg bis zu der selbst gesetzten und auf 55 Prozent gesenkten Mindestannahmeschwelle nicht mehr allzu weit. Der Preis bleibt mit 41 Euro je Osram-Aktie derselbe.

Aus AMS und Osram soll ein gemessen am Umsatz 5 Milliarden-schwerer Konzern entstehen, der in den Bereichen Sensoriklösungen und Photonik eine den Angaben zufolge weltweite führende Rolle einnehmen soll. AMS wird sich über eine Brückenfinanzierung hoch verschulden und frisches Kapital aufnehmen müssen, was nicht bei allen Investoren gut ankommt.

Am Freitag hatte die Aktie daher noch klar an Wert verloren. Am Montag ging es mit dem AMS-Kurs in die andere Richtung, da nach dem Rückzug der ebenfalls an Osram interessierten Finanzinvestoren Bain und Advent ein teurer Bieterkampf als unwahrscheinlich angesehen wurde. Am Dienstag drehten die Titel nach Anfangsgewinnen in die Verlustzone und schlossen knapp 4 Prozent im Minua. Im Handel wurden dafür Gewinnmitnahmen und die Vorsicht vor dem Stemmen der Osram-Übernahme genannt.

mk/ra


© AWP 2019
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AMS AG 3.15%24.21 verzögerte Kurse.-11.57%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) 0.03%1.21173 verzögerte Kurse.8.04%
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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 3 423 Mio 4 149 Mio 3 708 Mio
Nettoergebnis 2020 -57,9 Mio -70,2 Mio -62,7 Mio
Nettoverschuldung 2020 2 286 Mio 2 771 Mio 2 477 Mio
KGV 2020 -195x
Dividendenrendite 2020 0,05%
Marktkapitalisierung 6 124 Mio 7 411 Mio 6 635 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 2,46x
Marktkap. / Umsatz 2021 1,57x
Mitarbeiterzahl 8 609
Streubesitz 97,4%
Chart AMS AG
Dauer : Zeitraum :
ams AG : Chartanalyse ams AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse AMS AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 16
Mittleres Kursziel 22,34 €
Letzter Schlusskurs 22,33 €
Abstand / Höchstes Kursziel 34,2%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 0,05%
Abstand / Niedrigstes Ziel -45,8%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Alexander Friedrich Everke Chief Executive Officer
Hans Jörg Kaltenbrunner Chairman-Supervisory Board
Thomas Stockmeier Chief Operating Officer
Ingo Bank Chief Financial Officer
Guido Klestil Honorary Chairman
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
AMS AG-11.57%7 145
TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING COMPANY LIMITED50.76%444 806
NVIDIA CORPORATION130.25%331 536
INTEL CORPORATION-17.19%203 097
QUALCOMM, INC.71.44%171 075
BROADCOM INC.27.75%163 649