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Osram macht trotz Erholung weiter Verluste - auch AMS in roten Zahlen

06.11.2020 | 15:09

(neu: Aussagen AMS-Chef, Analystenstimme, Hintergrund)

MÜNCHEN/PREMSTÄTTEN (dpa-AFX) - Der angeschlagene Lichtkonzern Osram hat trotz einer Erholung auch im vierten Geschäftsquartal unter den Folgen der Corona-Krise gelitten. Unter dem Strich stand für den kürzlich vom österreichischen Sensorspezialisten AMS übernommenen MDax-Konzern ein Verlust von 89 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 213 Millionen ein Jahr zuvor, wie Osram am Freitag in München mitteilte. Für das gesamte Geschäftsjahr 2019/20 (Ende September) steht ein Verlust von 267 Millionen Euro in den Büchern. Am Kapitalmarkt sorgten die Nachrichten nur für wenig Bewegung, die Osram-Aktie lag am Vormittag zuletzt rund 0,8 Prozent im Minus. Allerdings sind Geschäftszahlen seit der Übernahme ohnehin kein Kurstreiber mehr.

Laut Osram deuteten sich in der Halbleiter-Sparte Opto Semiconductors und im Automotive-Segment zuletzt Verbesserungen an, auch einer sich abzeichnenden Belebung des wichtigen Automarktes. Der Umsatz stand allerdings erst einmal weiter unter Druck und fiel in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres auf vergleichbarer Basis um 17,7 Prozent auf 739 Millionen Euro. Die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 9,6 Prozent um 0,3 Prozentpunkte jedoch über dem Vorjahreswert.

Osram-Chef Olaf Berlien zeigte sich indes zufrieden. Osram habe das Corona-Jahr gut bewältigt, befand der Manager. Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2020/2021 gab sich Berlien in einer Telefonkonferenz mit Journalisten zuversichtlich, vor allem wegen einer positive Entwicklung in China.

Den im September gegebenen Ausblick bestätigte Osram denn auch. Demnach erwartet der Lichtkonzern ein vergleichbares Umsatzwachstum um 6 bis 10 Prozent sowie eine bereinigte Ebitda-Marge von 9 bis 11 Prozent. Damit würden sich die Münchener bei beiden Kennziffern deutlich verbessern.

Analyst Sandeep Deshpande von der US-Bank JPMorgan bemängelte mit Blick auf die Prognose, dass Osram trotz der Erholung im Autogeschäft aufgrund der Herausforderungen durch die Covid-19-Lage nicht in der Lage gewesen sei, einen noch optimistischeren Ausblick abzugeben. Er habe damit unter den Erwartungen gelegen, die Prognose sei konservativ.

Der österreichische Sensorspezialist und neue Mehrheitseigner AMS hatte in dieser Woche die Macht bei Osram übernommen, nachdem die außerordentliche Hauptversammlung des Münchner Traditionskonzerns dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) mit dem Unternehmen aus der Steiermark zugestimmt hatte. Die Umsetzung um das Jahresende 2020 herum ist laut dem Unternehmen ein realistischer Zeitrahmen. Der Vertrag ermöglicht es AMS, künftig weitgehend durchzuregieren, sobald er im Handelsregister eingetragen ist.

AMS-Chef Alexander Everke will einen europäischen Weltmarktführer für Sensoriklösungen und Photonik schmieden und hatte die milliardenschwere Osram-Übernahme gegen den Widerstand von IG Metall und Betriebsrat durchgesetzt. Die befürchten eine Zerschlagung von Osram.

Spekulationen um eine Trennung von Osrams Automotive-Bereich hatte Everke aber schon im Sommer eine Absage erteilt. In der Telefonkonferenz bekräftigte Osram-Chef Olaf Berlien nun, dass das Autogeschäft im Konzern bleibe. Die Sparten Opto Semiconductors und Automotive seien das Kerngeschäft, betonte Berlien, die Digitalsparte werde sich gemeinsam mit AMS im Zuge der Integration angesehen. Ob und inwiefern es zu einer Portfoliobereinigung kommt, ist demnach weiter offen.

Seit Beginn des dritten Quartals wird Osram vollständig in der AMS-Bilanz konsolidiert, im Rahmen dessen wurden die Münchener als separates Berichtssegment aufgenommen. AMS betonte, dass Osram bis zur Umsetzung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags eine unabhängige börsennotierte Tochtergesellschaft bleibe. In diesem Zusammenhang unterstrich Berlien, dass die Münchener auch im nächsten Jahr an der Börse und damit gelistet sein würden. Ein nach der AMS-Übernahme im Raum stehender Rückzug vom Kapitalmarkt werde jedenfalls nicht so schnell kommen, sagte Berlien.

AMS rutschte seinerseits im dritten Quartal tief in die roten Zahlen und machte einen Verlust von 125 Millionen Euro in den fortgeführten Geschäftsbereichen. Im Vorjahreszeitraum hatten die Österreicher noch 142 Millionen Euro Gewinn gemacht und sich auch im zweiten Quartal 2020 trotz Corona knapp in den schwarzen Zahlen gehalten.

Nun drückte der Verlust der Münchner auf das AMS-Ergebnis. Der Umsatz machte dadurch hingegen einen starken Sprung und lag nun bei 1,2 Milliarden Euro - mehr als das doppelte des Werts aus dem Vorjahreszeitraum./eas/mis/fba


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AMS AG -1.41%21.63 verzögerte Kurse.13.17%
JPMORGAN CHASE & CO. -2.19%138 verzögerte Kurse.10.45%
MDAX -2.10%30918.06 verzögerte Kurse.2.52%
OSRAM LICHT AG -0.11%52.38 verzögerte Kurse.0.77%
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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 3 382 Mio 4 099 Mio 3 639 Mio
Nettoergebnis 2020 -43,5 Mio -52,7 Mio -46,8 Mio
Nettoverschuldung 2020 2 235 Mio 2 709 Mio 2 405 Mio
KGV 2020 490x
Dividendenrendite 2020 0,05%
Marktkapitalisierung 5 564 Mio 6 770 Mio 5 987 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 2,31x
Marktkap. / Umsatz 2021 1,42x
Mitarbeiterzahl 8 609
Streubesitz 97,4%
Chart AMS AG
Dauer : Zeitraum :
ams AG : Chartanalyse ams AG | MarketScreener
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Trends aus der Chartanalyse AMS AG
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Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 16
Mittleres Kursziel 22,11 €
Letzter Schlusskurs 20,29 €
Abstand / Höchstes Kursziel 46,5%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 8,99%
Abstand / Niedrigstes Ziel -41,0%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Alexander Friedrich Everke Chief Executive Officer
Hans Jörg Kaltenbrunner Chairman-Supervisory Board
Thomas Stockmeier Chief Operating Officer
Ingo Bank Chief Financial Officer
Guido Klestil Honorary Chairman
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
AMS AG13.17%6 770
TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING COMPANY LIMITED11.70%547 910
NVIDIA CORPORATION1.11%326 838
INTEL CORPORATION14.31%242 807
BROADCOM INC.3.25%183 863
QUALCOMM INCORPORATED3.33%181 921